Aktuelles zu Honduras

Siemens-Jahreshauptversammlung 2017

München (2. Februar – Öku-Büro) Initiativen wie das Öku-Büro und GegenStrömung und Nicht-Regierungsorganisationen wie medico international, Western Sahara Resource Watch und der Dachverband Kritische Aktionäre prangerten im Vorfeld der Siemens-Hauptversammlung am 1. Februar 2017 in München erneut die Mitverantwortung des Konzerns für Menschenrechtsverletzungen und Landraub in zahlreichen Ländern des globalen Südens an. Im Fokus der Kritik standen so genannte “Grüne Energie”-Projekte. Dazu informierte auch ein internationales Diskussionspanel am 31. Januar 2017 München. Am Morgen des 1. Februar sorgte eine kreative Kletteraktion von Robin Wood an der Olympia-Halle dafür, dass die Kritik an Siemens medial nicht völlig im Dividenden- und “Kaeser for President”-Hype der Aktionär*innen unterging. Der Preis dafür und das limitierende Element war massive Repression durch private Security und Polizei. Acht RobinWood- Aktivist*innen wurden bis zu zehn Stunden in Gewahrsam genommen.

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Jahresbericht 2016

Schmerz, Trauer, Wut – unser Resumée für Honduras 2016 läßt sich nur schwer in abgewogen analytische Worte fassen. Der Mord an Berta Cáceres in der Nacht auf den 3. März 2016 hat einen Schock bewirkt, der anhält. Die Koordinatorin von COPINH, dem vom Öku-Büro seit 2010 solidarisch begleiteten Rat honduranischer Basis- und Indigenenorganisationen, war weit mehr als eine Umweltaktivistin. Berta kämpfte genauso für die Territorien und Rechte der Lenca im Südwesten von Honduras wie gegen das Patriarchat und neoliberale, neokoloniale Ausbeutung weltwelt. Die Kugeln, die Berta trafen, galten diesem gleichermaßen lokalen wie globalen Widerstand.

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Artikel zur Ermordung von Berta Caceres

Neuer Honduras Interview-Foto-Band

"Stimmen gegen den Ausverkauf" vermittelt auf 90 Seiten mit zahlreichen Interviews und Fotos eine hierzulande und in den großen Medien weitgehend unbekannte Sicht auf die aktuellen Geschehnisse in Honduras. Interviewpartner aus einem breiten Spektrum sozialer Bewegungen berichten vom seit 2009 andauernden zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen die rigorose Ausbeutung des Landes, die Militarisierung und den Zusammenbruch von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

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ILA mit Honduras-Schwerpunkt erschienen

In den frühen achtziger Jahren war über Honduras in der ila relativ viel zu lesen. Damals hatte die US-Regierung unter Ronald Reagan das Land massiv militarisiert und zur Ausgangsbasis für ihren konterrevolutionären Krieg gegen die Revolution in Nicaragua und die FMLN in El Salvador gemacht. Von Honduras aus operierte die antisandinistische Contra und versuchte mit permanenten Terroranschlägen gegen die Zivilbevölkerung (die Strategen in Washington nannten das „Krieg niederer Intensität“) die NicaraguanerInnen müde und mürbe zu machen. Mit der Wahlniederlage der FSLN in Nicaragua 1990 endete der Contra-Krieg. Die honduranische Armee und Polizei wurde jedoch nie gesäubert und für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen. Im November 2005 wurde der Liberale Manuel Zelaya zum Präsidenten gewählt. Dem kleinen sozialliberalen Flügel der Partei angehörend, hatte er keine starke Hausmacht in der Machtelite. Er suchte den Dialog mit den sozialen Bewegungen und die Zusammenarbeit mit den linken Regierungen Lateinamerikas, vor allem der Venezuelas. Das wollte die honduranische Oligarchie und die US-Lateinamerikastrategen nicht hinnehmen ...

Inhalt und Editorial der ila Nr. 352

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Wir suchen Journalist_innen für einen Aufenthalt in Honduras

JournalistInnen arbeiten drei Monate bei kritischen Printmedien, Radios und TV-Stationen in Honduras – auf dem Land und in der Stadt. Gemeinsam mit ihren honduranischen KollegInnen informieren sie über Straflosigkeit, Landvertreibungen und politische Morde. In Audio- und Filmbeiträgen, Reportagen und Interviews berichten sie über die Situation von Basisorganisationen und Menschenrechts-verteidigerInnen, indigenen Gemeinden sowie über politische Kunst und Kultur. Sie unterstützen die mediale Arbeit der kritischen Medien in Honduras und klären die deutsche (bzw. europäische) Öffentlichkeit auf. weiterlesen 

Flyer als pdf

 

Honduras-Broschüre erschienen!

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Die Broschüre "Wir waren unsichtbar - Honduras nach dem Putsch. Perspektiven der Widerstandsbewegung." ist erschienen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lateinamerikanachrichten mit der Hondurasdelegation 2010. Bestellt werden kann die Broschüre bei elsal [at] oeku-buero.de für 2 € pro Broschüre + Versandkosten.

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Honduras: Eine Delegationsreise zur Lage der Menschenrechte und der Demokratiebewegung nach dem Putsch

Honduras wurde im vergangenen Jahr durch einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya erschüttert. In den Monaten nach dem Putsch kam es zu gravierenden und systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen die honduranische Bevölkerung durch Polizei und Militär. Ein Bericht des UN-Menschenrechtskommissariats spricht von mindestens 19 Ermordungen, u.a. durch Schüsse mit scharfer Munition während Demonstrationen und gezielte Hinrichtungen.

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Nichtregierungsorganisationen fordern in Berlin, die neue de facto Regierung nicht anzuerkennen

Bundesregierung soll sich für die Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen in Honduras einsetzen


Berlin, 26.1.: Deutsche Nichtregierungsorganisationen und Solidaritätsgruppen haben heute bei einer Kundgebung vor dem Auswärtigen Amt in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, sich eindeutig für Menschenrechte und Demokratie in Honduras einzusetzen.

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