Aktuelles zu Nicaragua

Jahresbericht 2016

Mit den Wahlen im November 2016 bauten Daniel Ortega und die Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) ihre Macht noch einmal aus. Mit Ortegas Ehefrau Rosario Murillo als Vizepräsidentin scheinen auch die Machtverhältnisse innerhalb der FSLN auf Jahre festgeschrieben zu sein. Da eine Opposition praktisch nicht mehr existiert, hängt die Zukunft Nicaraguas immer stärker von der Partei FSLN und der Familie Ortega Murillo ab.

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Länderarbeit

Die Länderarbeit des Ökumenischen Büros zu Nicaragua besteht seit 1983. Sie wird von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und einer hauptamtlichen Kraft getragen. Neben der Organisation der zweijährlich stattfindenden Solidaritäsbrigaden besteht die Arbeit vor allen Dingen darin, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen und hier öffentlich zu machen.

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Partnerorganisation Movimiento Comunal

Das zentrale Anliegen des Movimiento Comunal de Matagalpa ist die Förderung der Selbstorganisation der Landbevölkerung in der Region Matagalpa im Norden Nicaraguas. Hervorgegangen aus den "zivilen Verteidigungskomitees" des Revolutionskrieges, ist die landesweit tätige Organisation Movimiento Comunal heute eine parteiunabhängige Basisorganisation.

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Geschichte

Mit einer Fläche, die ungefähr einem Drittel derjenigen der Bundesrepublik entspricht, ist Nicaragua der größte Staat Zentralamerikas. Für das Land, das sich selbst „Land der Seen und Vulkane“ nennt, haben geografische Besonderheiten immer eine wichtige Rolle gespielt.

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Aktuelle wirtschaftliche und soziale Situation

Nicaragua ist heute nach Haiti das zweitärmste Land auf dem amerikanischen Kontinent. Mindestens 50 % der Bevölkerung lebt in Armut. Das Land ist abhängig von ausländischer Hilfe und den Rücküberweisungen der im Ausland arbeitenden NicaraguanerInnen.

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Aktuelle politische Situation Nicaraguas

Mit dem Sieg Daniel Ortegas bei den Präsidentschaftswahlen im November 2006 gelang es der FSLN nach sechzehn Jahren die Macht zurück zu erobern. Dieser Sieg ist aber nur zum Teil zu verstehen als eine Antwort auf die neoliberale Politik der rechten, korrupten Parteien, die sich sechzehn Jahre lang die eigenen Taschen gefüllt hatten.

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