Nachrichten zu Nicaragua

Stellungnahme des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit zur aktuellen Situation in Nicaragua

München den 18.12.2018

Wir, das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit, sind seit den 1980er Jahren mit der nicaraguanischen Bevölkerung und (trotz einiger Kritik) auch mit der sandinistischen Revolution solidarisch verbunden.

Heute jedoch blicken wir mit Fassungslosigkeit darauf, was seit Beginn der Proteste am 18. April 2018 aus dem Land geworden ist. Wir trauern um die Opfer der Gewalt sowie um die verlorene Gelegenheit, die Konflikte in diesem Land mittels eines Dialogs friedlich beizulegen. Wir bedauern, dass unzählige Menschen im Zusammenhang mit den Protesten verhaftet wurden. Viele von ihnen werden wohl lange Jahre im Gefängnis verbringen müssen und deshalb keine Möglichkeit haben, ihr produktives Potenzial für die nicaraguanische Gesellschaft zu entwickeln.

Declaración en español

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Weitere Demonstrationsverbote in Nicaragua, Bischofskonferenz ruft zum Dialog auf

Managua. Die geplante Demonstration des Nicaraguanischen Zentrums für Menschenrechte (Centro Nicaragüense de Derechos Humanos, Cenidh) am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, ist von der Polizei untersagt worden. Cenidh, das die Demonstration bei der Polizei angemeldet hatte, verzichtete nach dieser Entscheidung auf die Durchführung und erklärte, man wolle "das Leben und die körperliche Unversehrtheit" von Demonstrationsteilnehmern nicht gefährden.

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Stellungnahme des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. zur aktuellen Situation in Nicaragua

Das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit ist seit den 1980er Jahren der nicaraguanischen Bevölkerung und der sandinistischen Revolution solidarisch verbunden. Wie wir bereits in unserem offenen Brief vom 25. April 2018 geschrieben haben, blicken wir mit großer Sorge auf die gefährliche Situation und die eskalierende Gewalt in Nicaragua, die bis zum heutigen Zeitpunkt mehr als 250 Todesopfer gefordert hat.

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"Nicaragua steht vor der Gefahr einer Verschärfung der Gewalt"

Beide Seiten müssen zurück an den Verhandlungstisch, um die Krise demokratisch und verfassungsgemäß beizulegen, meint der Journalist Giorgio Trucchi

Von Giorgio Trucchi (Interview: Jan Schwab); re:volt

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Update 5 zu Nicaragua. Noch immer keine Lösung der Krise in Sicht

Rund zwei Monate nach Beginn der gewaltsamen Proteste gegen die Politik der Regierung in Nicaragua ist noch immer keine Lösung der gesellschaftlichen Krise in Sicht. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Zusammenstößen. Die Anzahl der Toten steigt dabei fast täglich.

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Update 4: Nationaler Dialog in Nicaragua ausgesetzt. Anzahl der Toten steigt.

Von Öku Büro, München, 28.05.2018

Der vor rund zwei Wochen aufgenommene Nationale Dialog in Nicaragua wurde nach wenigen Tagen bereits unterbrochen. In weiten Teilen des Landes kommt es zu Demonstrationen. Zahlreiche Straßensperren von Protestierenden blockieren den Verkehr. Von Seiten der Zivilgesellschaft wird ein Ende der Repression gefordert. Präsident Ortega hingegen knüpft die Weiterführung des Dialoges an ein Ende der Blockaden im Land.

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76 Tote und mehr als 800 Verletzte: CIDH legt ersten vorläufigen Bericht zu den Protesten in Nicaragua vor

Von Öku-Büro, München, 22. Mai 2018.

Am gestrigen Montag veröffentlichte die Delegation der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) ihren vorläufigen Bericht zu den gewaltsamen Protesten der vergangenen Wochen in Nicaragua.

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Foto: Nicaragua Sin Heridas

Update 3: In Nicaragua beginnt der "Nationale Dialog"

Von Öku-Büro, München, 18. Mai 2018.

Vier Wochen nach Beginn der gewaltsamen Proteste in Nicaragua begann am letzten Mittwoch in der Hauptstadt Managua der lang ersehnte Nationale Dialog zwischen der Regierung und verschiedenen Sektoren der Gesellschaft.

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Update 2: Gespannte Ruhe in Nicaragua

Von Öku-Büro, München, 3. Mai 2018.

Rund zwei Wochen nach der landesweiten Protestwelle, ausgelöst durch die Reform des Rentensystems und der gewaltsamen Repression, herrscht, laut Einschätzungen von Kommentatoren des Kanals 100%Noticias in Nicaragua eine angespannte Ruhe. Seit der Großdemonstration vom 23. April gab es keine Berichtet mehr über größere gewaltsame Auseinandersetzungen.

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Unsere Unterstützung für den nationalen Dialog - Für Stabilität und Frieden in unserem Land

Stellungnahme des Movimiento Comunal Nicaragüense zur aktuellen Situation in Nicaragua

Seit vielen Jahren schon arbeitet das Öku-Büro vertrauensvoll mit unser Partnerorganisation dem Movimiento Comunal Nicaragüense (MCN) zusammen. Angesichts der jüngsten Ereignisse in Nicaragua hat das MCN am 26. April eine Stellungnahme veröffentlicht, die wir hier auf Deutsch übersetzt haben.

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Offener Brief an den Präsidenten der Republik Nicaragua José Daniel Ortega Saavedra

Gemeinsam mit unseren Freund*innen vom Informationsbüro Nicaragua in Wuppertal solidarisiert sich das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit in einem offenen Brief an den Präsidenten der Republik Nicaragua Daniel Ortega, mit den Menschen in Nicaragua. Wir fordern die Achtung der elementarsten Menschenrechte. Des Weiteren erachten wir es für unbedingt notwendig, die Gewalt gegen die Bevölkerung in einer unabhängigen Untersuchung aufzuklären sowie die Verantwortlichen für die zahlreichen Todesopfer zur Rechenschaft zu ziehen.

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UPDATE 1 zur Situation in Nicaragua: Weitere Proteste nach Rücknahme der Reformen

Wie bereits auch verschiedene deutsche Medien berichten, hat der Präsident Nicaraguas Daniel Ortega die umstrittenen Reformen der Rentenkassen zurückgenommen. Die trotzdem anhaltenden Proteste zeigen jedoch, dass die Gründe für den Unmut der Bevölkerung weitaus tiefer liegen.

Von Öku-Büro, München, 24.4.2018

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„Wir haben keine Angst“ – Nicaragua erhebt sich gegen seinen Präsidenten

Von Öku-Büro, München, 22.4.2018. In Nicaragua sind bei Protesten gegen die Reformen im System der Rentenkassen laut Zahlen des Menschenrechtszentrums CENIDH mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. 64 weitere wurden verletzt. 43 Personen gelten als verschwunden, weitere 20 wurden verhaftet. Darüber hinaus wurden verschiedene Fernseh- und Radiokanäle welche über die Proteste berichtet haben vom Netz genommen.

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Text und Video: Den Klimawandel überleben

Ein Ausblick über die Selbstorganisation in Esquipulas, um den Klimawandel in Nicaragua zu überleben
In Nicaragua sind die Folgen des Klimawandels unübersehbar geworden. Die Klimawandelfolgen äußern sich unter anderem in dem veränderten Beginn der Regenzeit, mehr Trockenheit, vermehrtem Regen und der Verstärkung der Naturphänomene El Niño und La Niña, erklärt Sergio Saenz.

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Präsident Daniel Ortega - Quelle: Jairo Cajina

Wahlkampfauftakt in Nicaragua

Laut Umfragen liegt der amtierende Präsident Daniel Ortega von der FSLN vorn. Nur wenig Zustimmung für Oppositionsparteien. Bündnis ruft zum Wahlboykott auf.

Von Timm B. Schützhofer - amerika 21

 

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