Dringender Spendenaufruf: Honduras nach dem Tropensturm Eta

Spendenaufruf Honduras nach dem Tropensturm Eta

Liebe Freunde, Unterstützer*innen und Interessierte,

der Tropensturm Eta hat auch in Honduras ein unbeschreibliches Ausmaß an Verwüstung vor allem durch Überschwemmungen hinterlassen. 1,6 Millionen Menschen sind betroffen, Tausende haben alles verloren: Ihr Dach über dem Kopf, Tiere, Ernte, Saatgut…

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#ToxiTourMéxico - Berichte aus den Hotspots der Umweltzerstörung

Der Wasserfall des Rio Santiago. Foto: Martín Álvarez M.

Virtuelle Rundreise der mexikanischen Organisationen Centro Fray Julián Garcés und Un Salto de Vida vom 05.11.20 bis zum 27.11.2020

In den mexikanischen Industrie-Regionen Guanajuato, Hidalgo, Puebla, Jalisco, Tlaxcala und Veracruz leidet die Bevölkerung unter Gesundheitsschäden, die durch die Belastung von Wasser, Luft und Böden verursacht werden. Die Feinstaubbelastung liegt weit über den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Grenzwerten. Tausende, meist in großen Industrieparks an Flüssen angesiedelte, Unternehmen leiten ihre Abwässer in der Regel ungeklärt in die Flüsse ein.

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Rohstoffausbeutung und Konflikt in Kolumbien nach dem Friedensabkommen von 2016

Flyer zur virtuellen Rundreise

Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen Regionen
(Virtuelle) Rundreise vom 9.11.2020 bis 3.12.2020

Kolumbien erlebt eine neue Eskalation des bewaffneten Konflikts. Trotz mehrerer Friedensabkommen mit paramilitärischen und Guerilla-Gruppen bleiben die Motive des Krieges bestehen. Eine (virtuelle) Reise durch verschiedene Regionen in Kolumbien mit den Kernfragen: Wie ist die Lage in der Region? Welche Veränderungen haben sich nach den Friedensabkommen vollzogen? Wie hat die Ausbeutung von Rohstoffen, die illegale Monokulturen oder die Agrarindustrie die Suche nach Frieden und Nicht-Wiederholung behindert?

 

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Freitag, 27.11.2020

#ToxiTour Mexico – Wirtschaft, die vergiftet


Ort: online

Einflüsse transnationaler Unternehmen und des Freihandels auf Menschen und Umwelt in Mexiko

Mexiko ist eines der Länder mit den meisten Freihandelsabkommen und somit ein „Industrieparadies“ für transnationale Unternehmen der ganzen Welt. Die aus EU-Parlamentarier*innen, Wissenschaftler*innen und internationalen Nichtregierungsorganisationen bestehende Karawane der #ToxiTourMexico besuchte vom 2. bis 11. Dezember 2019 sechs betroffene Regionen in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten, die sich entlang der Gebirgskette „Eje Neovolcánico“ erstrecken. In den Gebieten sind die Auswirkungen des Freihandels und der Tätigkeit transnationaler Unternehmen auf Menschen und Umwelt besonders stark. Auch deutsche Firmen sind in diesen Regionen aktiv.

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Samstag, 28.11.2020
Quelle: OFRANEH

BUKO-Seminar: ZEDE – Inseln des Wohlstands im Chaos von Armut, Gewalt und organisiertem Verbrechen?


Ort: Online

In der honduranischen Karibik entsteht derzeit die weltweit erste extraterritoriale private Modellstadt

Auf der honduranischen Insel Roatán wird gebaut: Próspera soll die weltweit erste „Charter City“ für private Investoren mit eigener Gesetzgebung und eigener Rechtsprechung werden. Das nächste Projekt in der Küstenstadt La Ceiba ist in Planung. Beteiligt sind unter anderen ein Unternehmen der Technischen Universität München und der deutsche libertäre Unternehmer Titus Gebel.

Das Seminar beleuchtet Hintergründe des Projektes und diskutiert die Positionen der betroffenen Bevölkerung auf Roatán und an der Karibikküste, wo Gemeinden der afroindigenen Garífuna für ihre Rechte kämpfen.

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Seminar. Soziale und Umweltkonflikte in Kolumbien und ihre Auswirkungen auf die Migration


Ort: online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Das Seminar richtet sich an Interessierten für Themen wie der Konflikt in Kolumbien, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und Ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wir wollen gemeinsam analysieren, welche Möglichkeiten wir – auch aus der Diaspora und aus dem Exil heraus – haben, um auf internationaler Ebene mitzuwirken und Kämpfe zu unterstützen, die #SozialeGerechtigkeit und #Umweltgerechtigkeit gleichermaßen in den Blick nehmen.

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Donnerstag, 03.12.2020

Kohlebergbau in Kolumbien und die Energiepolitik Deutschlands


Ort: online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Letzte Halltestelle. Unsere Rundreise kommt zu Ende und zwar, in La Guajira, ganz im Norden Kolumbiens. Wir verabschieden uns mit einer Analyse der aktuellen Lage in den Kohlebergbau Region Cerrejón / La Guajira und der Verbindung der kolumbianischen Kohle mit Deutschland. Kommst Du mit?

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Donnerstag, 10.12.2020

Militarisierung in El Salvador und deren Auswirkungen auf die Arbeit von Basisorganisationen


Ort: Onlinveveranstaltung BigBlueButton

Auf der Onlineveranstaltung wird uns Rosi López vom CCR, aus erster Hand über die Folgen und Hintergründe der Militarisierung berichten. Nach einem kurzen Vortrag soll viel Zeit für eure Fragen und Diskussion bestehen.

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Aktuelles

Seit Mitte September halten feministische Aktivistinnen das Gebäude der Nationalen Menschenrechtskommission (CNDH) in Mexiko-Stadt besetzt
Seit Mitte September halten feministische Aktivistinnen das Gebäude der Nationalen Menschenrechtskommission (CNDH) in Mexiko-Stadt besetzt. (Foto: Andrea Murcia, desinformemonos.org)

Für ein Leben ohne Angst

Der mexikanische Staat muss Gewalt gegen Frauen verhindern und die Straflosigkeit beenden.

Pressemitteilung zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November

Stuttgart, Berlin, 24. November 2020

Die Wut wird größer. Auf der Straße fordert die feministische Bewegung in Mexiko von der Regierung, entschieden gegen Feminizide (Frauenmorde) vorzugehen.


Zerstörte Häuser und Straßen im Department Cortés in Honduras
Zerstörte Häuser und Straßen im Department Cortés in Honduras, Quelle: Kevhin Ramos

Von Daniela Dreißig
amerika21

San Pedro Sula. In Honduras sind mehr als 1,6 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Tropensturms Eta betroffen. Bisher sind 34 Tote zu beklagen, dazu kommen Dutzende Vermisste, 20 zerstörte Brücken und 905 unterspülte Straßen. Auch Guatemala und Nicaragua wurden schwer getroffen.


(aus ZAS, 23.10.20) In El Salvador werden unter dem Vorwand des „Antidrogenkampfes“ die Gemeinden San Fernando, San Ignacio, Nueva Trinidad und Arcatao im nördlichen, an Honduras angrenzenden Departement Chalatenango militarisiert. Dies betrifft eine klassische historische Kernzone der ehemaligen Guerilla des FMLN. In der Bevölkerung jedoch formiert sich Widerstand.