Sembrando Voces

Kampagne zur Unterstützung der Arbeit von COMPPA
und kommunitären Radios in Guatemala und Honduras

Kampagne zur Unterstützung der Arbeit von COMPPA

Die Kommunikationsmittel gehören in die Hand der indigenen und kleinbäuerlichen Gemeinden und der Basisorganisationen, die sie benutzen. Frauen und LGBT* müssen dort eine laut vernehmliche Stimme haben. Das Kollektiv Comunicadores y Comunicadoras Populares por la Autonomía (COMPPA) unterstützt seit 16 Jahren alternative, unabhängige Medien – vor allem kommunitäre Radios – in Mexiko, Guatemala und Honduras mit angepasster Technik, Ausbildung und Vernetzung. Wir unterstützen COMPPA, damit ihre Arbeit 2020 weitergehen kann.

Macht mit!

#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem, das alle Menschen bedroht. Weil die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns endet nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze. Aber vorallem, weil wir nicht nur über die Probleme reden. Auf dieser Plattform zeigen wir, was die Bürger*innen sowohl in Lateinamerika als auch hier in München, in Deutschland und in Europa tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

Weiterlesen...

Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Aktuelles

Afro- und indigene Gemeinschaften kämpfen in Honduras gemeinsam um ihr Land und Leben
Afro- und indigene Gemeinschaften kämpfen in Honduras gemeinsam um ihr Land und Leben Quelle: ofraneh

Erneut Morde an afro-indigenen Aktivisten. Gewalt gegen Bewohner von Masca soll im Zusammenhang mit geplanter Arbeits- und Wirtschaftszone stehen. Gesetzesprojekt "zur Befragung" umstritten

Von Daniela Dreißig
amerika21

Dublin/San Pedro Sula. Im neuen globalen Bericht der Organisation Frontline Defenders zur Situation der Menschenrechtsverteidiger sind 31 Morde an honduranischen Aktivisten dokumentiert. Demnach hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht. Das zentralamerikanische Land liegt damit weltweit an dritter Stelle nach Kolumbien und den Philippinen.


Stellungnahme des Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre

13. Januar 2020

  • Entscheidung von Siemens, am Adani-Kohleprojekt festzuhalten, gefährdet Klimaziele und zeigt exemplarisch Verwicklungen mit der fossilen Industrie
  • Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre fordert Investoren auf, auf der kommenden Hauptversammlung dem Siemens-Vorstand die Entlastung zu verweigern


Carlos Felipe Adarme Quinchua sollte von Bogota nach Düsseldorf fliegen.Er wollte Deutsch lernen und dann studieren. Leider konnte er diesen Flug nie erreichen.

Am 23. November 2019 wurden Felipe und sein Freund Marco Tulio Cortez von drei Polizisten der kolumbianischen Polizei gestoppt und Augenzeug*innen zufolge in einem schwarzen Toyota-Pickup 4.5 weggebracht. Ein Rucksack der beiden und das Motorrad mit Schlüssel wurden später an der Straße am Ort des Verschlepptwerdens gefunden.
Einer der drei Polizisten soll sich, nach der Rückkehr des schwarzen Toyota Pick-Up - ohne Carlos Felipe und Marco Tulio - nach El Bordo in der dortigen Polizeistation das Leben genommen haben.
Beobachter*innen vor Ort gehen davon aus, dass das gewaltsame Verschwindenlassen der beiden Aktivisten politische Gründe haben könnte und warnen vor einem Rückfall in die dunkelsten Zeiten schwerer Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien mit über 83.000 gewaltsam verschwundengelassenen Menschen.