Für eine DIVERSE Wahrheit – aus Kolumbien und aus dem Exil

Eine neue Eskalation des Konfliktes in Kolumbien

MÜNCHEN (10.8.2020 oeku-buero). In einer bewegenden Online-Konferenz der kolumbianischen Wahrheitskommission, die vom Ökubüro und mehreren anderen Organisationen unterstützt wurde, erinnerten LGBTIQ*-Aktivist*innen am 18.07.2020 an die Mitglieder der Community, die unter den Augen einer gleichgültigen oder feindlichen Gesellschaft ermordet oder verschwundengelassen wurden und weiterhin, auch innerhalb der Einschränkungen der Quarantäne in Kolumbien, werden (*Siehe unten). Sie berichteten von ihren Erfahrungen in Kolumbien, aber auch von den Verletzungen elementarer Rechte auf der Suche nach Zuflucht in Europa, forderten Reparationsprozesse und Garantien für eine Nicht-Wiederholung der Verbrechen gegen die Community.


Weiterlesen...

#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

Weiterlesen...

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Mittwoch, 07.10.2020

Stahl für den globalen Norden – Knast für den globalen Süden?


Ort: Digital (Zoom-Konferenz)

Unmittelbar neben dem Dorf Guapinol in Honduras entsteht derzeit die größte Aufbereitungsanlage für Eisenerz in Zentralamerika. Die dort gewonnenen Pellets sollen in den Export hauptsächlich in Richtung USA und Europa gehen. Das Versprechen: „Verantwortlicher Bergbau“, Arbeitsplätze, soziale Projekte und wirtschaftlicher Aufschwung für die Region. Das Rohmaterial für die neue Anlage soll aus zwei Tagebauen in der Kernzone des Nationalparks Carlos Escaleras kommen. Die Anwohner*innen fürchten um das Wassereinzugsgebiet der Flüsse Guapinol und San Pedro. Sie sind sich sicher, dass die Konzessionen für die Tagebaue mitten in einem Naturschutzgebiet illegal erteilt wurden. Ihr Protest wird mit Diffamierung, Drohungen, gewaltsamen Attacken und mit Kriminalisierung beantwortet. Acht der Umweltschützer*innen sitzen seit über einem Jahr in Untersuchungshaft, fünf weiteren droht ebenfalls ein Prozess.

Weiterlesen …


Donnerstag, 22.10.2020

Online- und Präsenzveranstaltung: Klimawandel in Nicaragua - Anpassung und Gegenstrategien


Ort: Eine-Welt-Haus

Am 22. Oktober sprechen wir mit Vertreter*innen des Movimineto Comunal Nicaragüense (MCN) über die Auswirkungen des Klimawandels in Nicaragua, sowie über deren Aktivitäten zur Anpassung an, sowie gegen den Klimawandel. Ein Schwerpunkt dabei soll dabei auf die Bedeutung der Organisation innerhalb der Gemeinden sowie auf die ökologische Landwirtschaft gelegt werden.

Weiterlesen …


Freitag, 30.10.2020
In Vallecito: Die Garifuna verteidigen ihr traditionelles Land
In Vallecito: Die Garifuna verteidigen ihr traditionelles Land. Quelle: Ocote Films

Globales Klima – lokale Kämpfe


Ort: P58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin

Wie können lokale Strategien für Klimagerechtigkeit global verknüpft werden?

Klimagerechtigkeit ist ein globales Konzept, aber was bedeutet es konkret? Welche Herausforderungen bringt es für Deutschland und für den globalen Süden mit sich? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Nach einführenden Inputs aus Süd- und Nordperspektive lernen wir konkrete Strategien des Widerstandes und Alternativen zum neoliberalen klimaschädlichen Wirtschaftsmodell am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras kennen.

Weiterlesen …


Aktuelles

Das Verbrechen muss umfassend aufgeklärt werden

Das gewaltsame Verschwindenlassen von 43 Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa bleibt auch nach sechs Jahren straflos. Durch illegale Waffenexporte nach Mexiko trägt Deutschland eine Mitverantwortung.

Stuttgart, 24. September 2020. Es herrscht nach wie vor Ungewissheit. Sechs Jahre nach dem gewaltsamen Verschwindenlassen von 43 Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa wissen die Angehörigen noch immer nicht, warum das Verbrechen begangen wurde und wer die Täter sind. Vom 26. auf den 27. September 2014 verschleppte die örtliche Polizei in Iguala im südwestlichen mexikanischen Bundesstaat Guerrero die 43 Studenten, tötete sechs Menschen und verletzte 40 weitere Personen. Welche Rolle das Militär dabei spielte, ist ungeklärt. Erst von zwei der verschwundenen Studenten wurden die sterblichen Überreste gefunden.


die kolumbianische Wahrheitskommission beendet ihr Mandat im November 2021. Zu diesem Zeitpunkt wird der Abschlussbericht vorgestellt. Dieser wird Informationen über die Gewalt- und Viktimisierungsmuster des Konflikts unter Berücksichtigung der Kontextspezifika liefern, sowie daraus folgende Empfehlungen zur nicht-Wiederholung beinhalten. Der Abschlussbericht wird den staatlichen Stellen sowie der Gesellschaft vorgelegt. Für weitere Informationen über die Wahrheitskommission siehe: https://comisiondelaverdad.co.

Die neue Frist für die Zeugenaussagen ist Ende oktober 2020 !!!

Klicke auf weiterlessen für mehr Infos zur kolumbianischen Wahrheitskommission und zur Arbeit der AG-Deutschland (Nodo Alemania).
Bitte diese information an die in Deutschland lebenden Kolumbianer*innen weiterleiten.


Signing organisations

Solidaritätserklärung gegen den exzessiven Gebrauch von Schusswaffen und gegen die Misshandlungen durch die Polizei in Kolumbien (Spanisch/Englisch)

(For English please click here)

Bogotá /Bruselas 21 de septiembre de 2020. El Espacio de Cooperación para la Paz, la Oficina Internacional para los Derechos Humanos – Acción Colombia y las organizaciones internacionales de la sociedad civil que suscriben este comunicado expresan su profunda preocupación por la muerte del ciudadano Javier Ordóñez ocurrida la madrugada del 9 de septiembre de 20201 a consecuencia, presuntamente, de los golpes en la cabeza propinados por miembros de la policía nacional durante su detención y por el abuso policial y el uso desmedido de armas de fuego durante las protestas que se dieron en reacción a este grave hecho.

También nos preocupa la amenaza que circula en redes sociales en la cual las Águilas Negras bloque capital declaran “objetivo militar inmediato” a organizaciones sociales de derechos humanos, mesas de víctimas y plataformas. El Estado y gobierno colombianos deben proteger la vida y trabajo de las personas que defienden la paz y los derechos humanos y brindar las garantías suficientes al legítimo derecho a la reunión y manifestación pública consagrado en el artículo 37 de la Constitución Política de Colombia como una modalidad de participación ciudadana fundamental en un país en transición hacia la paz. La respuesta violenta a la protesta, también tiene antecedentes.