Titelbild des Jahresbericht 2021

Jahresbericht 2021

Der Jahresbericht 2021 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2021 als Download (PDF 3,9 MB)

Expulsados – Vertrieben

Dokumentation über Privatstädte (ZEDE) in Honduras

Autor & Regisseur: Dassaev Aguilar

Dort, wo in Honduras private extraterritoriale Sonderentwicklungszonen (ZEDEs) geplant und gebaut werden, fürchten die Menschen Vertreibung. Der Filmemacher Dassaev Aguilar hat die Orte besucht, an denen die ZEDE Próspera und die ZEDE Morazán entstehen. Er hat deren Betreiber interviewt, mit Einwohner*innen der betroffenen Gemeinden gesprochen und die Protestbewegung gegen die ZEDE porträtiert. In der 43-minütigen Dokumentation wird deutlich: Auch wenn die ZEDE ein relativ neues rechtliches Konstrukt sind, reichen das Phänomen der Vertreibung für private Investorenprojekte und der Widerstand dagegen schon sehr lange zurück.

Hier geht’s zur spanischen Version mit deutschen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=pmRZxYIoI2g


Filmgespräch und Diskussion am 21.Dezember 2021 mit honduranischen Expert*innen über die Zukunft der ZEDE in Honduras

Un Salto de Vida braucht ein Fahrzeug – Un Salto de Vida braucht unsere Unterstützung!

Im April 2021 wurde der Transporter des mexikanischen Kollektivs Un Salto de Vida abgebrannt. Einer von mehreren Versuchen, die mutigen Umweltaktivist*innen einzuschüchtern und ihre Arbeit zu behindern. Sie brauchen dringend ein Fahrzeug, um die von der extremen industriellen Verseuchung des Santiago-Flusses betroffenen Gemeinden im Bundesstaat Jalisco besuchen zu können. Wir sammeln Spenden, damit Un Salto de Vida mobil bleibt und weiterarbeiten kann. Helfen Sie mit!


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Neues Wandbild im Münchner Werksviertel

Mit Unterstützung u.a. von Altmeister Checo Váldez aus Mexiko und Performance-Künstler Jorge Hidalgo aus Münster wird gerade unser sechstes partizipatives Wandbild vollendet. Zwei Dutzend Münchner*innen haben mitgewirkt und mitgemalt. Die echt laaaange Wand soll für sechs Jahre erhalten bleiben. Aber schaut lieber jetzt schon vorbei und lasst euch inspirieren. Gleich hinter dem Münchner Ostbahnhof, am Fuß des Riesenrades.

 

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Toxi-Tour: Bericht zu Umweltschäden in Mexiko

Transnationale Firmen in Mexiko machen Profit auf Kosten von Umwelt und Gesundheit
QUELLE:MARTÍN ÁLVAREZ-MULLALLY & COLECTIVO GUARDIANES DE LA CUENCA INDEPENDENCIA

Der 106-seitigen Abschlussbericht einer Reise von Wissenschaftler*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und Abgeordneten, der so genannten #ToxiTourMexico, dokumentiert anhand von Beispielen, dass transnationale Firmen Profit auf Kosten von Umwelt und Gesundheit machen. Die mexikanischen Industriekorridore und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt stehen dabei im Fokus. Im Rahmen des Berichtes werden Erkenntnisse aus der Toxi-Tour selbst und Betrachtungen betroffener Regionen mit Recherchen über das Operieren europäischer Firmen in Mexiko zusammengeführt.

Weitere Informtionen dazu von Peter Clausing, Sabrina Spitznagel
amerika21

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Wenn Recht zu Unrecht wird

Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten  aus Guapinol (Honduras)
Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten aus Guapinol (Honduras). Foto: Leonel George

Der Missbrauch des Strafrechts, um widerständige Bewegungen, kritische Journalist*innen und aufrechte Jurist*innen mundtot zu machen, nimmt auch in Zentralamerika zu. Das neue Dossier des Runden Tisches Zentralamerika erklärt anhand von neun exemplarischen Fällen wie die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und sozialem Protest funktioniert und was man dagegen tun kann.

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Unterstützung für politische Gefangene in Mexiko

Lucía Baltazar: Politische Gefangene in Mexiko
Foto: Lucía Baltazar

Seit fünf Jahren wird die Künstlerin Lucía Baltazar aus Guerrero zu Unrecht in mexikanischen Gefängnissen festgehalten. Das Colectivo Liquidámbar setzt sich unermüdlich für ihre Freilassung ein. Unterstützen Sie das Colectivo Liquidámabar. Lucía Baltazar und vier ihrer Mitgefangenen.

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Montag, 30.05.2022

Tagung: Politische Umbrüche in Lateinamerika

Hospitalhof, Stuttgart

FLINTA* und Indigene rütteln an den Machtstrukturen. Wie hier am 8. Mai 2020 in Chile.
FLINTA* und Indigene rütteln an den Machtstrukturen. Wie hier am 8. Mai 2020 in Chile. Quelle: Vivian Morales C. from San Antonio, Chile, CC BY 2.0

Herausforderungen an die Regierungen in Chile, Honduras und Mexiko

In Chile und Honduras haben die Menschen durch Wahlen entschieden: Sie wollen einen Neustart – politisch, gesellschaftlich und ökonomisch. Welche Unterstützung können die Präsident_innen Boric und Castro erwarten – im eigenen Land, aber auch von Deutschland? Mexikos Präsident López Obrador war 2018 mit ähnlichen Versprechen gewählt worden. Wir diskutieren mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Politik, was aus seinen Vorhaben geworden ist und welche Chancen Chile und Honduras haben, einen grundsätzlichen Kurswechsel einzuleiten. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

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Dienstag, 31.05.2022

Honduras - Chancen für einen Neubeginn „von links und von unten“?

Kurt-Eisner-Verein, RLS in Bayern, Westendstraße 19, 80339 München

Guapinol feiert die Annulierung des Urteils gegen die Wasserschützer aus Guapinol. Aber was wird aus den Eisenerz-Projekten?
Guapinol feiert die Annulierung des Urteils gegen die Wasserschützer aus Guapinol. Aber was wird aus den Eisenerz-Projekten? Quelle: Giorgio Trucchi

Über die Rolle sozialer Bewegungen und lokaler Kämpfe - und was das alles mit dem Münchner Flughafen zu tun hat

Im zentralamerikanischen Honduras ist seit Ende Januar 2022 eine neue Regierung im Amt. Während der frühere autokratische Präsident Juan Orlando Hernández wegen seiner Verwicklungen ins Drogen-Business an die USA ausgeliefert wurde, richten sich nun viele Erwartungen auf Präsidentin Xiomara Castro von der linken Partei Libertad y Refundación (LIBRE, Freiheit und Neugründung). Wir laden ein, über diese Hoffnungen und die Realität im Land zu diskutieren: mit der Umweltaktivistin Juana Zúniga und dem Menschenrechtsanwalt Joaquín Mejía aus Honduras.

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Aktuelles

Gerechtes Urteil im Mordfall Berta Cáceres?

Strafmaß und Begründung des Urteils gegen Ko-Autor David Castillo mit Spannung erwartet – Wir solidarisieren uns mit den Forderungen des COPINH

Am morgigen 18. Mai wird das Urteil gegen den früheren Geschäftsführer des Unternehmens Desarollos Energéticos (Desa) David Castillo verlesen und das Strafmaß verkündet. Castillo war bereits vor fast elf Monaten als Ko-Autor des Mordes an der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres verurteilt worden, die Urteilsbegründung ließ jedoch auf sich warten. Anhand des morgen öffentlichen Textes wird sich zeigen, ob das Gericht bereit und in der Lage war, die Erkenntnisse aus dem Prozess gegen Castillo angemessen aufzuarbeiten, zu bewerten und angemessene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

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Leben statt Kohle - Weltweite Solidarität mit den Opfern des Kohleabbaus

Deutschland 8. Mai 2022 Am 6. April 2022 wurde vereinbart, die Einfuhren kolumbianischer Kohle nach Deutschland zu erhöhen, um auf die gegen Russland verhängten Sanktionen im aktuellen Krieg in der Ukraine zu reagieren.

Die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine darf nicht auf Kosten der indigenen Völker der Wayuu und der afro-kolumbianischen Gemeinschaften in Kolumbien gehen.

165 Organisationen aus 30 Ländern in 4 Kontinenten haben sich diesem Apell angeschlossen

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Mit verschiedenen Slogans gegen die Regierung marschierten die Gewerkschaftsgruppen auf der Avenida Juan Pablo Segundo
Mit verschiedenen Slogans gegen die Regierung marschierten die Gewerkschaftsgruppen auf der Avenida Juan Pablo Segundo, Quelle: Emerson Flores

El Salvador: Maikundgebung in angespannter Atmosphäre

Massive Personenkontrollen durch Sicherheitskräfte. Arbeitsminister bezeichnete Demonstrierende als "kriminelle Gruppe". Mehr als 18.000 Verhaftete in den ersten 30 Tagen Ausnahmezustand

Von Chris Klänie
amerika21

San Salvador. Wie auch in anderen Jahren hat am 1. Mai eine Demonstration und Kundgebung zum Tag der Arbeit in der Hauptstadt San Salvador stattgefunden. Im Vorfeld hatte Arbeitsminister Rolando Castro diejenigen, die daran teilnehmen wollten, als "kriminelle Gruppe" bezeichnet und gedroht sie verhaften zu lassen, was erneut Proteste auslöste.

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