Titelbild des Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht 2018 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2018 als Download (PDF 3,6 MB)

Factsheet: Mein Körper mein Territorium

Für die Vereinten Nationen (UN) ist Gewalt gegen Frauen die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung der Welt. Diese Art von Gewalt gegen Frauen, weil sie Frauen sind, wird als geschlechtsspezifische Gewalt eingestuft, die durch die Kultur der Unterordnung und die patriarchale Dominanz über Frauen motiviert ist.
In Mexiko erreicht die Gewalt gegen Frauen alarmierende Zahlen: Täglich werden neun Frauen ermordet und in den meisten Fällen bleiben die Täter ungestraft.

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Factsheet: Recht auf Selbstbestimmung?

Mindestens 370 Millionen Menschen weltweit, fünf Prozent der Weltbevölkerung, rechnen sich selbst oder werden zu den so genannten „indigenen Völkern“ gerechnet. Auch wenn die Bezeichnung „indigen“ (lateinisch für den Kolonialbegriff „eingeboren“) und der Begriff „Volk“ - als vermeintlich „natürliche“ oder homogene „kulturelle“ Entität - hochproblematisch sind, so sind die Kämpfe indigener Gemeinschaften um ihre Rechte doch höchst legitim.
Im zentralamerikanischen Honduras leben, so von indigenen Verbänden 2007 erhobene Daten, 1,5 Millionen Lenca, Pech, Tawaka, Miskito, Maya Chortí, Nahua, Tolupanes sowie Garifuna und englischsprechende Schwarze. Sie machen etwa 20 Prozent der Bevölkerung aus.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Montag, 29.04.2019

Profit statt Umwelt und Menschenrechte

Münchener Konzerne sind weltweit aktiv – und daher auch an vielen Projekten beteiligt, die die Menschenrechte und das Recht auf saubere Umwelt und Klimagerechtigkeit mit Füßen treten. Auf dieser gemeinsamen Veranstaltung wollen wir Schlaglichter auf verschiedenen Fälle werfen, in denen Münchener Unternehmen in unverantwortliche und zwielichtige Projekte verwickelt sind und über die Klimaverantwortung der Unternehmen reden. 

Mit: Alan Tygel (Campanha Permanente contra os Agrotóxicos e pela Vida, Brasilien), Regine Richter (urgewald), Alejandro Pacheco (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit), Christian Russau (GegenStrömung und Kritische Aktionär*innen)

Veranstaltung auf Deutsch
Eintritt frei 

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Sonntag, 12.05.2019

Theatertournee von Telón de Arena

A la Orilla del Río / Am Ufer des Flusses

Ein Stück von Perla de la Rosa

Ciudad Juárez/Mexiko: Nach Jahren der Trennung begegnen sich am Grenzzaun für kurze Zeit in den USA lebende Migrant*innen und ihre Familienangehörigen aus Mexiko und Zentralamerika.

Programm

So. 12.05. Theater Hoch X in München.
Do. 16.05. und Fr. 17.05. ACUD-Theater in Berlin.
Di. 21.05. Theater Sprechwerk in Hamburg.
Do. 23.05. und Fr. 24.05. Kunst- und Kulturverein Spedition e.V. in Bremen.
Sa. 25.05. FH Bielefeld.

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Aktuelles

Protest gegen Turbinenlieferung an Großstaudämme (Belo Monte in Brasilien und Agua Zarca in Honduras) bei der Siemens-Hauptversammlung 2014
Siemens-Hauptversammlung 2014, Quelle: Urgewalt, Lizenz: CC BY-NC 2.0

Prozess wegen Betrugs um Agua-Zarca-Kraftwerk in Honduras beginnt

Von Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. Wegen betrügerischer Machenschaften im Fall des Wasserkraftwerks "Agua Zarca" in Honduras wird 16 Angeklagten der Prozess gemacht. Am vergangenen Freitag ordnete ein Strafgerichtshof für Korruptionsfälle in Tegucigalpa Haft für den ehemaligen Geschäftsführer des Unternehmens Desarrollos Energéticos S.A (DESA), David Castillo Mejía an. Mejía sitzt ohnehin wegen des Mordkomplottes gegen die Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres in Untersuchungshaft.

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Kundgebung am Internationalen Frauentag in San Salvador; Quelle: @AbortoPORlaVIDA

El Salvador: Freilassung von drei Frauen entfacht Debatte über reproduktive Rechte

Aus Amerika21

San Salvador. In El Salvador sind drei Frauen, die nach Fehlgeburten wegen Mordes verurteilt worden waren, aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Bürgervereinigung für die Entkriminalisierung der Abtreibung feiert dies als großen Erfolg.
Seit 1997 ist in El Salvador jede Art von Schwangerschaftsbruch strafbar, ebenso wie in Nicaragua, Honduras und in der Dominikanischen Republik.

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Pressemitteilung

Berlin, Freiburg, Köln, Mexiko-Stadt, Stuttgart, Tübingen, den 21. Februar 2019

 

Gericht verurteilt Firma Heckler & Koch und Mitarbeiter wegen illegaler Exporte von G-36 Gewehren nach Mexiko

Erstmals in der Firmengeschichte von Heckler & Koch wurde das Unternehmen wegen illegalen Waffenhandels schuldig gesprochen. Zwei ehemalige H&K Beschäftigte, der Vertriebsleiter I. Sahlmann und die Sachbearbeiterin M. Beuter, wurden zu Haftstrafen zur Bewährung verurteilt. Ihnen wurde bandenmäßiger widerrechtlicher Waffenhandel mit Mexiko nachgewiesen. Die beiden Geschäftsführer P. Beyerle und J. Meurer sowie der Ex-Vertriebsleiter W. Mackrodt wurden freigesprochen.

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