Die Vergessensten unter den Vergessenen

Spendenaktion für inhaftierte Trans*Frauen in Honduras

Trans*Frauen werden in Honduras unter menschenunwürdigen Bedingungen im Männerknast inhaftiert. Derzeit sind zwölf Trans*Frauen im Männerknast Támara inhaftiert. Sei Jahresbeginn hat sich die Situation nochmals verschärft. Besuche werden extrem erschwert. Haupthindernis ist, dass jede/r Besucher*in jetzt vorab eine Erlaubnis beantragen muss, die 3.000 Lempira (etwas über 100 Euro) kostet. Zum Vergleich: Der monatliche Mindestlohn, den viele nicht erreichen, liegt bei 300 Euro.

 

Deshalb: Spendet für Besuchsscheine und das Nötigste zum Überleben!

Titelbild des Jahresbericht 2017

Jahresbericht 2017 erschienen

Der Jahresbericht 2017 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2017 als Download (PDF 2,8 MB)

Titelbild des Jahresbericht 2017

Hast Du unsere Factsheets 2017 schon gelesen?

 

Freihandel in Zentralamerika: (k)ein Modell für eine nachhaltige Entwicklung(?)!

Menschenrecht Migration: Flucht und Wanderungsbewegungen aus Zentralamerika in die USA 

Die perfekte Stadt: Charter Cities (Modellstädte)


Einen Überblick von alllen unseren Factsheets bekommst Du hier

„Wir Frauen bewegen die Welt“ (Text und Video)

Das Red de Mujeres de Matagalpa (Frauennetzwerk von Matagalpa), ein Sprachrohr der Frauen in Nicaragua, erhebt auch auf der Straße die Stimme. Die Aktivistin Maria Auxiliadora Romero Cruz sprach Mitte August mit der Brigade aus 2017 über die Verschlechterung der Situation von Frauen in Nicaragua.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Honduras vor den Wahlen: Kein Recht, Menschenrechte zu verteidigen

MÜNCHEN (oekubuero). Vom 1. bis zum 8. September 2017 fand die mittlerweile dritte Delegationsreise des Honduras Forums Schweiz statt, an der unsere Honduras-Referentin im Zuge ihrer Dienstreise als Bürgerin des Nachbar"kantons" ebenfalls teilgenommen hat. Vielen Dank an das Honduras Forum Schweiz für diese Möglichkeit!

Im folgenden der Abschlußbericht der Reise und vorab einige persönliche Eindrücke: 

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Dienstag, 29.05.2018

*Kontrollieren – Neutralisieren – Eliminieren*

Podiumsdiskussion zum Mordfall Berta Cáceres, der institutionalisierten Straflosigkeit in Honduras und der Verantwortung europäischer Banken und Unternehmen*

Wie ist der aktuelle Stand des Verfahrens? Wie könnte das bestens funktionierende System institutioneller Straflosigkeit in Honduras aufgebrochen und Ermittlungen auch gegen die so genannten „Unantastbaren“ geführt werden?

 

Dienstag, 29. Mai 2018 – 19:00 Uhr

European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) Zossener Straße 55-58, Aufgang D, 5. Stock, 10961 Berlin

Für Hintergrundinformation und Podiumsteilnehmer*innen, clicke auf Weiterlesen. 

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Donnerstag, 21.06.2018

Nicaragua in Aufruhr - Fakten, Hintergründe und Perspektiven

Seit Mitte April wird Nicaragua von einer Welle von Protesten erfasst. Richtete sich der Unmut der Bevölkerung zunächst gegen eine geplante Reform der Rentenkassen, stellen die zahlreichen Demonstrationen und Straßenblockaden heute das Herrschaftssystem des Präsidenten Daniel Ortega und seiner Frau, der Vizekanzlerin, an sich in Frage.

Jahrelang ist es Ortega und der Sandinistischen Partei FSLN gelungen, ihre Herrschaft durch eine Mischung von Klientelismus, Autoritarismus und einer Allianz mit der Unternehmerschaft und der Kirche aufrechtzuerhalten. Die erneute brutale Repression gegen die Demonstranten Mitte April waren jetzt jedoch der Funke, der den über Jahre aufgestauten Unmut in der Bevölkerung in Brand gesteckt hat.


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Samstag, 14.07.2018

Filmvorführung: "Chocolate de Paz"

zum zweiten Mal in München!
Proyección de la película "Chocolate de Paz". Click en "Weiterlesen" para mas información en Español.

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden...  (Click auf Weiterlesen) 

Spanisch mit deutschen Untertiteln
Eintritt frei
Anschließende Diskussion

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Freitag, 12.10.2018

Partizipativer Kongress: Entwicklung oder nachhaltige Exklusion? - Freihandel in Zentralamerika: Folgen, Widerstand und Alternativen

Die Region Zentralamerika ist über zahlreiche Handelsabkommen in die globalisierte Wirtschaft und Wertschöpfungsketten eingebunden. Am bedeutendsten sind dabei das Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten CAFTA-DR sowie das Assoziierungsabkommen zwischen Zentralamerika und der Europäischen Union.

 Verfechter einer neoliberalen Politik sehen im freien Warenverkehr die beste Möglichkeit zum Erreichen von Wirtschaftswachstum und damit zum Überwinden der Armut. Allerdings wurde in den letzten Jahren zunehmend deutlich, dass das damit verbunden Wirtschaftsmodell zu mehr sozialer Ungleichheit, Zerstörung der Umwelt und von Lebensgrundlagen sowie zu sozialen, zum Teil gewaltsamen, Konflikten geführt hat.

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Aktuelles

76 Tote und mehr als 800 Verletzte: CIDH legt ersten vorläufigen Bericht zu den Protesten in Nicaragua vor

Von Öku-Büro, München, 22. Mai 2018.

Am gestrigen Montag veröffentlichte die Delegation der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) ihren vorläufigen Bericht zu den gewaltsamen Protesten der vergangenen Wochen in Nicaragua.

 

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Foto: Nicaragua Sin Heridas

Update 3: In Nicaragua beginnt der "Nationale Dialog"

Von Öku-Büro, München, 18. Mai 2018.

Vier Wochen nach Beginn der gewaltsamen Proteste in Nicaragua begann am letzten Mittwoch in der Hauptstadt Managua der lang ersehnte Nationale Dialog zwischen der Regierung und verschiedenen Sektoren der Gesellschaft.

 

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Prozesseröffnung Heckler & Koch: 15. Mai 2018 in Stuttgart

Stellungnahme der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko zur Prozesseröffnung Heckler & Koch: 15. Mai 2018 in Stuttgart

Stuttgart, 11. Mai 2018

Prozess Heckler & Koch –

wie deutsche G36-Schnellfeuergewehre zu schweren Menschenrechtsverbrechen in Mexiko beitragen

Der südliche Bundesstaat Guerrero ist einer der Brennpunkte der Gewalt Mexikos. In dem von Präsident Calderón 2006 erklärten „Krieg gegen das Organisierte Verbrechen“ ist dieser Bundesstaat ebenso wie zahlreiche weitere stark militarisiert worden. Dies hat die bereits damals kritische Menschenrechtslage erheblich verschärft.

In der Nacht vom 26. September 2014 wurden in Guerrero 43 Studenten der Lehramtsuniversität Ayotzinapa durch die örtliche Polizei verschleppt, sechs Menschen wurden während der Auseinandersetzungen getötet und weitere 40 Personen schwer verletzt. Dabei wurden von den Sicherheitskräften nachweislich G36 Schnellfeuergewehre aus deutscher Herstellung eingesetzt. Diese hätten jedoch laut der erteilten Exportgenehmigung an Heckler & Koch nie in den Bundesstaat gelangen dürfen. Bereits 2011 waren in Guerrero zwei Studenten bei einer Demonstration von der Polizei erschossen worden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Polizisten mit Schnellfeuergewehren vom Typ G36 bewaffnet waren.

Der Fall der 43 Studenten von Ayotzinapa ist bis heute nicht aufgeklärt. Er führte nicht nur zu massiven Protesten der Bevölkerung gegen das repressive Vorgehen der mexikanischen Sicherheitskräfte, sondern trug auch dazu bei, dass die Weltöffentlichkeit von der Praxis des systematischen Verschwindenlassens von Personen in Mexiko erfuhr.

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Update 2: Gespannte Ruhe in Nicaragua

Von Öku-Büro, München, 3. Mai 2018.

Rund zwei Wochen nach der landesweiten Protestwelle, ausgelöst durch die Reform des Rentensystems und der gewaltsamen Repression, herrscht, laut Einschätzungen von Kommentatoren des Kanals 100%Noticias in Nicaragua eine angespannte Ruhe. Seit der Großdemonstration vom 23. April gab es keine Berichtet mehr über größere gewaltsame Auseinandersetzungen.

 

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Unsere Unterstützung für den nationalen Dialog - Für Stabilität und Frieden in unserem Land

Stellungnahme des Movimiento Comunal Nicaragüense zur aktuellen Situation in Nicaragua

Seit vielen Jahren schon arbeitet das Öku-Büro vertrauensvoll mit unser Partnerorganisation dem Movimiento Comunal Nicaragüense (MCN) zusammen. Angesichts der jüngsten Ereignisse in Nicaragua hat das MCN am 26. April eine Stellungnahme veröffentlicht, die wir hier auf Deutsch übersetzt haben.

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