Wenn Recht zu Unrecht wird

Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten  aus Guapinol (Honduras)
Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten aus Guapinol (Honduras). Foto: Leonel George

Der Missbrauch des Strafrechts, um widerständige Bewegungen, kritische Journalist*innen und aufrechte Jurist*innen mundtot zu machen, nimmt auch in Zentralamerika zu. Das neue Dossier des Runden Tisches Zentralamerika erklärt anhand von neun exemplarischen Fällen wie die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und sozialem Protest funktioniert und was man dagegen tun kann.

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Unterstützung für politische Gefangene in Mexiko

Lucía Baltazar: Politische Gefangene in Mexiko
Foto: Lucía Baltazar

Seit fünf Jahren wird die Künstlerin Lucía Baltazar aus Guerrero zu Unrecht in mexikanischen Gefängnissen festgehalten. Das Colectivo Liquidámbar setzt sich unermüdlich für ihre Freilassung ein. Unterstützen Sie das Colectivo Liquidámabar. Lucía Baltazar und vier ihrer Mitgefangenen.

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Spendenaufruf zugunsten der Frauenbewegung PETRA in Bogotá

Wandbild des Projektes der Stiftung Colibries und der Frauenbewegung PETRA – El Cliente Putero
Foto: Wandbild des Projektes der Stiftung Colibries und der Frauenbewegung PETRA – El Cliente Putero

Der kolumbianische bewaffnete Konflikt hat neben vielen anderen schrecklichen Folgen die Zerstörung des Lebensprojekts von Tausenden von Frauen und ihren Familien zur Folge. Sie wurden bedroht, gefoltert, entführt oder körperlich und sexuell missbraucht und wurden gezwungen, ihre Territorien zu verlassen. Viele von ihnen geraten in die Großstädte und wurden zur Sexarbeit gezwungen. Einige von diesen Frauen haben die Frauenbewegung "PETRA Mujeres Valientes" gegründet. Sie werden von der Colibrí Foundation seit fast 3 Jahren in Bogotá unterstützt.

Die PETRA-Frauen haben geschafft, dass die JEP (Übergangsjustiz für den Frieden) ihre gegenwärtige Situation in der "Prostitution" und des Menschenhandels als ein Produkt des bewaffneten Konflikts im Land anerkennt.

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Unterstützung für die Gemeinde Riosucio Chocó in Kolumbien

Riosucio Chocó in Kolumbien
Fotos: Gabriel Marrugo

Im Westen Kolumbiens, nah an der Grenze mit Panamá, fegte am 29. November ein schrecklicher Brand über einen großen Teil der Gemeinde Riosucio hinweg. 72 Familien haben ihr Zuhause und all ihr Hab und Gut verloren. Mehr als 350 Menschen sind betroffen, zwei von ihnen starben in den Flammen.

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Donnerstag, 21.10.2021

Der Kampf gegen den Klimawandel als kommunitäre Praxis

Auf der Veranstaltung berichten Mitglieder des Movimiento Comunal Nicaragüense (MCN) über ein gemeinsam mit dem Öku-Büro durchgeführtes Projekt und die konkreten Aktivitäten und Möglichkeiten ländlicher Gemeinden, sich gegen die negativen Auswirkungen des Klimawandels zur Wehr zu setzen, sowie selbst einen integralen Beitrag zum Umweltschutz auf kommunaler Ebene zu erreichen.

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Montag, 25.10.2021

Bitcoin in El Salvador: Chancen und Risiken der Kryptowährung

Die Ökonomin Julia Evelyn Martínez (UCA) wird die wirtschaftlichen und technischen Grundlagen von Kryptowährungen erklären und danach die Chancen und Risiken des Gebrauchs von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador erläutern und diskutieren. In einem kurzen Input kommen außerdem honduranische Aktivist*innen zu Wort. Dort wurde im August 2021 der erste Bitcoin-Automat aufgestellt. Auch die hoch umstrittenen honduranischen Privatstädte (ZEDE) sind eng mit der Kryptowährungsszene verflochten.

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Aktuelles

Der Kandidat der Regierungspartei Reynaldo Ekónomo
Ihm werden Korruption und Beziehungen zum Drogenkartell vorgeworfen: Der Kandidat der Regierungspartei Reynaldo Ekónomo Quelle: radioprogreso

Manöver von Regierungsvertretern zur Verhinderung der allgemeinen Wahlen im November. Zahlreiche Kandidaten der Korruption beschuldigt. Wird JOH erneut antreten, um sich Straffreiheit zu sichern?

Von Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. Zwei Monate vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 28. November 2021 herrschen in Honduras Unsicherheit und Misstrauen.

Neben grundsätzlichen Zweifeln, ob die Wahlen überhaupt stattfinden werden, gibt es eine ganze Reihe organisatorischer und technischer Probleme. So wurden zum Beispiel viele neue Personalausweise nicht rechtzeitig fertig und es fehlt immer noch eine gesetzliche Grundlage für das korrekte Funktionieren des Obersten Wahlgerichtes.


Aurelia Arzú
Aurelia Arzú, Foto: CADEHO

Aurelia Martina Arzú Rochez 1964 – 2021

LA CEIBA, Honduras. Die Vize-Koordinatorin und spirituelle Leiterin der Garífuna-Organisation OFRANEH ist am 23.September 2021 an den Folgen von COVID 19 gestorben. Einige Worte des Abschieds und Erinnerungsfotos an die Patrona.


Edwin Espinal (links) und Raúl Álvarez vor dem Hochsicherheitsgefängnis La Tolva
Edwin Espinal (links) und Raúl Álvarez vor dem Hochsicherheitsgefängnis La Tolva Foto: Karen Spring

Von Thomas Raabe
amerika21

Tegucigalpa. In Honduras hat der Prozess gegen Edwin Espinal und Raúl Álvarez begonnen. Die Aktivisten, die im Rahmen der landesweiten Proteste gegen den mutmaßlichen Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen von 2017 festgenommen wurden, werden der Zerstörung im Marriott-Hotel in Tegucigalpa beschuldigt.