Titelbild des Jahresbericht 2020

Jahresbericht 2020

Der Jahresbericht 2020 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2020 als Download (PDF 6,7 MB)

Wenn Recht zu Unrecht wird

Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten  aus Guapinol (Honduras)
Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten aus Guapinol (Honduras). Foto: Leonel George

Der Missbrauch des Strafrechts, um widerständige Bewegungen, kritische Journalist*innen und aufrechte Jurist*innen mundtot zu machen, nimmt auch in Zentralamerika zu. Das neue Dossier des Runden Tisches Zentralamerika erklärt anhand von neun exemplarischen Fällen wie die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und sozialem Protest funktioniert und was man dagegen tun kann.

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Unterstützung für politische Gefangene in Mexiko

Lucía Baltazar: Politische Gefangene in Mexiko
Foto: Lucía Baltazar

Seit fünf Jahren wird die Künstlerin Lucía Baltazar aus Guerrero zu Unrecht in mexikanischen Gefängnissen festgehalten. Das Colectivo Liquidámbar setzt sich unermüdlich für ihre Freilassung ein. Unterstützen Sie das Colectivo Liquidámabar. Lucía Baltazar und vier ihrer Mitgefangenen.

 

 

 

 

 

 

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Spendenaufruf zugunsten der Frauenbewegung PETRA in Bogotá

Wandbild des Projektes der Stiftung Colibries und der Frauenbewegung PETRA – El Cliente Putero
Foto: Wandbild des Projektes der Stiftung Colibries und der Frauenbewegung PETRA – El Cliente Putero

Der kolumbianische bewaffnete Konflikt hat neben vielen anderen schrecklichen Folgen die Zerstörung des Lebensprojekts von Tausenden von Frauen und ihren Familien zur Folge. Sie wurden bedroht, gefoltert, entführt oder körperlich und sexuell missbraucht und wurden gezwungen, ihre Territorien zu verlassen. Viele von ihnen geraten in die Großstädte und wurden zur Sexarbeit gezwungen. Einige von diesen Frauen haben die Frauenbewegung "PETRA Mujeres Valientes" gegründet. Sie werden von der Colibrí Foundation seit fast 3 Jahren in Bogotá unterstützt.

Die PETRA-Frauen haben geschafft, dass die JEP (Übergangsjustiz für den Frieden) ihre gegenwärtige Situation in der "Prostitution" und des Menschenhandels als ein Produkt des bewaffneten Konflikts im Land anerkennt.

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Unterstützung für die Gemeinde Riosucio Chocó in Kolumbien

Riosucio Chocó in Kolumbien
Fotos: Gabriel Marrugo

Im Westen Kolumbiens, nah an der Grenze mit Panamá, fegte am 29. November ein schrecklicher Brand über einen großen Teil der Gemeinde Riosucio hinweg. 72 Familien haben ihr Zuhause und all ihr Hab und Gut verloren. Mehr als 350 Menschen sind betroffen, zwei von ihnen starben in den Flammen.

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Samstag, 17.04.2021

22. Zentralamerikatag der Evang.-Luth. Kirche in Bayern: Zentralamerika – wie weiter? Corona-Krise, Hurrikans und Wahljahr


Ort: Onlineseminar

Der Zentralamerikatag findet diesmal online und komplett zweisprachig in Deutsch und Spanisch statt, für Übersetzung ist gesorgt. Wir freuen uns über Teilnehmende aus Zentralamerika und dem deutschsprachigen Raum.
Wir haben Expert*innen aus Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica und Deutschland eingeladen, um mit Ihnen über die Entwicklungen in ihren Ländern und der ganzen Region zu diskutieren.

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Aktuelles

Vergangene Woche trafen die ersten 135.000 Dosen des Covax-Mechanismus in Nicaragua ein
Vergangene Woche trafen die ersten 135.000 Dosen des Covax-Mechanismus in Nicaragua ein Quelle: Unicef

Covax-Lieferung trifft in Nicaragua ein. Risikogruppen werden zuerst geimpft. Opposition zweifelt an offiziellen Corona-Statistiken

Von Rudi Kurz
amerika21

Managua. Die Impfungen gegen Covid-19 kommen voran: Während der letzten Tage entstand in verschiedenen Medien in Nicaragua ein etwas ungewöhnliches Bild der Einigkeit zwischen der Regierung und politischen Vertretern der EU und der Vereinigten Staaten. Alle Seiten hoben die Bedeutung der Ankunft der ersten Charge von 135.000 Covid-19-Impfdosen als Teil der Covax-Spende für das Land hervor.


Pressekonferenz vor dem Gerichtsgebäude
Pressekonferenz vor dem Gerichtsgebäude, in dem am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Auftraggeber des Mordes an Berta Cáceres begann, Quelle: Copinh

Von Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. Fünf Jahre nachdem die honduranische Aktivistin Berta Cáceres von einem Killerkommando in ihrem Haus erschossen wurde, muss sich nun ein mutmaßlicher Auftraggeber vor Gericht verantworten. Am Dienstag begann der Prozess gegen den Direktor des Unternehmens Desarrollos Energéticos (DESA), Roberto David Castillo Mejía, mit über dreistündiger Verspätung und einem Affront: Cáceres Angehörige und mehrere internationale Beobachtungsmissionen wurden aus dem Saal verwiesen. Sie konnten die Verhandlung nach Beschwerden über die schlechte Qualität der öffentlichen Übertragung schließlich nur in einem für sie eingerichteten virtuellen Konferenzraum verfolgen.


Weltweite Forderungen nach umfassender Aufklärung und Ermittlungen gegen die Hintermänner

In Honduras beginnt am heutigen 6.April die Hauptverhandlung gegen den CEO des Energieunternehmens Desarollos Energéticos (DESA) Roberto David Castillo Mejía. Castillo wird beschuldigt, den Mord an der international bekannten Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres in Auftrag gegeben zu haben. „Wir solidarisieren uns mit Bertas Familienangehörigen und mit ihrer Organisation COPINH und schließen uns den weltweiten Forderungen nach Wahrheit, Gerechtigkeit, Reparationen und Garantien für die Nicht-Wiederholung des Verbrechens an.“