Einladung zur Filmvorführung DES-MIRAR am 12.10.

Landkonflikt um Palmölplantagen eskaliert: 33 Menschenrechts- und Umweltorganisationen fordern „Kein Palmöl von Dinant aus Honduras“!

Vertriebene einer bäuerlichen Genossenschaft demonstrieren gemeinsam mit COPA und Plataforma Agraria für den Schutz ihrer Rechte und die Rückkehr auf ihr Land. Foto: Plataforma Agraria.

Münster, 12. Februar 2025 (CIR - ökubüro). Drei ermordete Aktivist*innen, über 160 vertriebene Familien und mehr als 500 Menschen in provisorischen Notunterkünften. Seit Ende Dezember eskaliert die Gewalt gegen Genossenschaften von Kleinbäuerinnen und -bauern im honduranischen Aguán-Tal, die Interessen des Palmölunternehmens Dinant im Wege stehen. Palmöl von Dinant gelangt in die Lieferketten zahlreicher Unternehmen wie Flora Food, Vandemoortele oder Pepsico und findet sich in Markenprodukten wie Rama Margarine wieder – auch auf dem deutschen Markt. 33 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter das Ökubüro, appellierten nun an die Unternehmen, kein Palmöl von Dinant mehr zu beziehen. Erste Unternehmen haben bereits reagiert. Viele weitere sind aufgerufen, es ihnen gleich zu tun.

Offener Brief an Unternehmen #BanDinant

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Auch wir sind dabei! - Kartentausch JETZT im Fat Cat (ehem. Gasteig)

Angesichts wachsender globaler Krisen und dem deutlichen Rechtsruck der Gesellschaft, steigt der Druck für Menschen die strukturell ausgeschlossen und benachteiligt werden.

Deshalb haben einige Personen des Ökubüros gemeinsam mit der Gruppe „München International“ und weiteren Unterstützer*innen eine Gutscheintauschstelle eingerichtet. Dort können an jedem Freitag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr Menschen ihre Gutscheine gegen Bargeld eintauschen.

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Steinkohle-Bergbau in Kolumbien – Factsheet der Deutschen Menschenrechts-koordination Kolumbien (MRKK), März 2022

Steinkohleeinfuhren aus Kolumbien nach Deutschland haben seit Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine sprunghaft zugenommen. Dabei sind die Folgekosten für Mensch, Umwelt und Klima in den Kohlerevieren enorm. In unserem Factsheet zeigen wir die vielschichtigen Negativauswirkungen des Kohleabbaus in Kolumbien auf und formulieren klare Forderungen an die deutsche Politik und die Energieunternehmen, die die Kohle ankaufen, um Menschenrechte, Umwelt und Klima besser zu schützen.

Mehr Infos zu der Deutschen Menschenrechts-koordination Kolumbien (MRKK)

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Neues Wandbild im Münchner Werksviertel

Mit Unterstützung u.a. von Altmeister Checo Váldez aus Mexiko und Performance-Künstler Jorge Hidalgo aus Münster wird gerade unser sechstes partizipatives Wandbild vollendet. Zwei Dutzend Münchner*innen haben mitgewirkt und mitgemalt. Die echt laaaange Wand soll für sechs Jahre erhalten bleiben. Aber schaut lieber jetzt schon vorbei und lasst euch inspirieren. Gleich hinter dem Münchner Ostbahnhof, am Fuß des Riesenrades.

 

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Montag, 15.09.2025

Speakers-Tour:„Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen!“ – Stimmen des Widerstands gegen staatliche Repressionen in El Salvador

Mit der Rundreise möchten wir im September 2025 zwei führende Vertreter:innen der salvadorianischen Zivilgesellschaft nach Deutschland einladen, um über die gravierenden Menschenrechtsverletzungen, demokratischen Rückschritte und die Situation von Umwelt- und Basisbewegungen unter dem autoritären Regime von Nayib Bukele zu informieren. Ziel ist es, die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen, zivilgesellschaftliche Gegenstrategien aufzuzeigen und in Deutschland einen solidarischen Austausch zu ermöglichen.

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Freitag, 26.09.2025

Abgeschafft und doch auf Expansionskurs: Die Privatstädte (ZEDE) in Honduras

Online via Zoom

Nach dem Willen der Regierung und des Obersten Gerichtshofs in Honduras sollten sie längst abgeschafft sein, doch sie entwickeln sich trotz des Wegfalls ihrer rechtlichen Grundlagen munter weiter: Die sogenannten Sonderzonen für Beschäftigung und Entwicklung (spanisch: ZEDE) sind nahezu autonome Enklaven rechtslibertärer Investor:innen, die nach eigenem Gutdünken möglichst staatsfrei wirtschaften und sich selbst verwalten wollen.

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Sonntag, 12.10.2025

DES-MIRAR

Projektor, Gasteig HP8 (Hans-Preißinger-Straße 8, 81379 München)

Filme aus Abya Yala: Räume der Reflexion und des Widerstands

Im Kontext des 12. Oktobers: ein Datum zur kritischen Erinnerung

Der 12. Oktober steht für den Beginn von über fünf Jahrhunderten Kolonisierung, Enteignung und Widerstand in Abya Yala. Indigene und dekoloniale Stimmen fordern uns auf, hegemoniale Blickwinkel zu hinterfragen und neue Perspektiven zuzulassen.

#Kino #12Oktober #Dekolonisieren #AbyaYala #Peru #Kolumbien

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Aktuelles

Juan López beklagte noch kurz vor seiner Ermordung die ineffiziente Umsetzung von Schutzmaßnahmen durch die honduranische Regierung
Juan López beklagte noch kurz vor seiner Ermordung die ineffiziente Umsetzung von Schutzmaßnahmen durch die honduranische Regierung, Quelle: ai

Gericht in Honduras vertagt Verhandlung im Mordfall Juan López

Termin in San Pedro Sula zum fünften Mal verschoben. Nebenklage und Menschenrechtsgruppen fordern rasche Ermittlungen zu mutmaßlichen Auftraggebern

Von Andrea Lammers
amerika21

San Pedro Sula. Elf Monate nach dem Mord an dem honduranischen Umweltaktivisten, Stadtrat und katholischen Laienprediger Juan López ist der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder und zwei Kompliz:innen zum fünften Mal vertagt worden.

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Quelle: Bufete Estudios para la Dignidad

Offener Brief an Präsidentin Castro: Stoppen Sie die Morde im Aguán-Tal!

Gemeinsam mit 22 weiteren Organisationen und Kollektiven aus zwölf Ländern fordern HondurasDelegation, Cadeho, Ökubüro und die Romero Initiative (CIR) die honduranische Präsidentin auf, die schweren Menschenrechtsverletzungen im Aguán-Tal zu stoppen. Seit Jahresbeginn 2025 wurden dort elf Mitglieder kleinbäuerlicher Kooperativen bzw. deren Verwandte ermordet. Kriminelle Strukturen müssen zerschlagen die nahezu absolute Straflosigkeit für Morde in der Region beendet, Menschenrechtsverteidiger*innen geschützt und eine Landrechte- und Wahrheitskomission eingesetzt werden, so die Forderungen.

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