Factsheets Kolumbien

Friedensvereinbarung mit der FARC-Guerilla:

Historischer Fortschritt - große Herausforderungen bleiben

Die Landfrage und das Friedensabkommen mit der FARC-Guerilla

Chancen und Herausforderungen

Kolumbianische Steinkohle für Deutschland:

Ein hoher Preis für Umwelt und lokale Bevölkerung

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Die Vergessensten unter den Vergessenen

Spendenaktion für inhaftierte Trans*Frauen in Honduras

Trans*Frauen werden in Honduras unter menschenunwürdigen Bedingungen im Männerknast inhaftiert. Derzeit sind zwölf Trans*Frauen im Männerknast Támara inhaftiert. Sei Jahresbeginn hat sich die Situation nochmals verschärft. Besuche werden extrem erschwert. Haupthindernis ist, dass jede/r Besucher*in jetzt vorab eine Erlaubnis beantragen muss, die 3.000 Lempira (etwas über 100 Euro) kostet. Zum Vergleich: Der monatliche Mindestlohn, den viele nicht erreichen, liegt bei 300 Euro.

 

Deshalb: Spendet für Besuchsscheine und das Nötigste zum Überleben!

Titelbild des Jahresbericht 2017

Jahresbericht 2017 erschienen

Der Jahresbericht 2017 des Ökumenischen Büros ist erschienen. Hier gehts zum Editorial.

Jahresberichtes 2017 als Download (PDF 2,8 MB)

Titelbild des Jahresbericht 2017

Hast Du unsere Factsheets 2017 schon gelesen?

 

Freihandel in Zentralamerika: (k)ein Modell für eine nachhaltige Entwicklung(?)!

Menschenrecht Migration: Flucht und Wanderungsbewegungen aus Zentralamerika in die USA 

Die perfekte Stadt: Charter Cities (Modellstädte)


Einen Überblick von alllen unseren Factsheets bekommst Du hier

„Wir Frauen bewegen die Welt“ (Text und Video)

Das Red de Mujeres de Matagalpa (Frauennetzwerk von Matagalpa), ein Sprachrohr der Frauen in Nicaragua, erhebt auch auf der Straße die Stimme. Die Aktivistin Maria Auxiliadora Romero Cruz sprach Mitte August mit der Brigade aus 2017 über die Verschlechterung der Situation von Frauen in Nicaragua.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Honduras vor den Wahlen: Kein Recht, Menschenrechte zu verteidigen

MÜNCHEN (oekubuero). Vom 1. bis zum 8. September 2017 fand die mittlerweile dritte Delegationsreise des Honduras Forums Schweiz statt, an der unsere Honduras-Referentin im Zuge ihrer Dienstreise als Bürgerin des Nachbar"kantons" ebenfalls teilgenommen hat. Vielen Dank an das Honduras Forum Schweiz für diese Möglichkeit!

Im folgenden der Abschlußbericht der Reise und vorab einige persönliche Eindrücke: 

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Mittwoch, 25.07.2018

Indigene Gemeinschaften in Kolumbien III. Die Sikuani

Wie wohnen die Sikuanis? Wie sehen sie der Entwicklung der Welt und das Konzept des Buen Vivir?
Was hat sich verändert nach dem Friedensvertrag mit der FARC-Guerrila?
Welche Probleme haben sie?

Zwei Gäste aus der Sikuani Gemeinde erzählen uns etwas über die Kultur seiner Gemeinschaft, seine Vision und die Umsetzung des Buen Vivir.

Bildvortrag - Gespräch - Musik - Tanzen - Handwerke: !all in one!-Abend  
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kultur- und Informationsreise zu den südamerikanischen Tropen"

Sprache: Spanisch mit deutschen Übersetzung
Eintritt frei

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Donnerstag, 26.07.2018

Vom Guerillakrieg ins Parlament - Kolumbien wohin?

Es war einer der längsten Bürgerkriege in der Geschichte. Wie geht es dem Land und seinen Bürgern jetzt? Was hat sich nach der Niederlegung der Waffen geändert, schwelen die Konflikte weiter? Vor allem: Wohin steuert Kolumbien nach den Präsidentschaftswahlen im Mai 2018 und dem Einzug der neugegründeten FARC Partei ins Parlament?

Der Journalist Wolfgang Chr. Goede hat das Land bereist, u.a. ein Übergangslager der Ex-Guerilla besucht. Er berichtet über Beobachtungen, Gespräche und Recherchen. Zu der Diskussion begleitet uns Jose Benitez, mit seinen Erfahrungen aus den Friedensprozess in El Salvador. 

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Montag, 30.07.2018
Ligsalz8 groß
Ligsalzstraße 8 2015

Festival Arte Popular México-Alemania

Wandbild, Workshops, Vorträge und Ausstellung

Da unsere Wandbildprojekte sowie das Begleitprogramm mit Workshops, Ausstellungen und Vorträgen zur „Arte Popular Mexicano en Múnich“ im Jahr 2015 und 2016 großen Erfolg hatten, werden wir in diesem Jahr das Projekt wiederholen.

Programm Festival Arte Popular México-Alemania

30.07.-24.08. Wandbild Mural comunal participativo
09.08. Donnerstag 19 Uhr. Vernissage. Eröffnung der Ausstellung
10.08. 19 Uhr Vortrag „Indigene Frauen, Gemeinschaftsland und Akkumulation durch Enteignung.“
10.08.-11.08. Workshop 1: Kaltnadelradierungen
13.08.-14.08. Workshop 2: Monotypie-Zeichnungen
16.08. 19 Uhr Vortrag zum Thema Frauen, Politik und Wahlen.
17.-18.08. Workshop 3: Comic Workshop
18.08. 19 Uhr – 22 Uhr. Kulturveranstaltung
23.08. 19 Uhr. Vortrag/Video "Feminismus ist unverschämt".
24.08. Freitag. Wandbild Einweihung

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Donnerstag, 09.08.2018

"Man ist nicht als Frau geboren, man wird es" (Simone de Beavoir)

Eine Ausstellung zum Thema „Frauen, Gewalt und Gleichstellung der Geschlechter

Wie im vergangenen Jahr findet im August das Festival Arte de Popular Mexico-Alemania statt.
Im Rahmen des Festivals stellen Künstler*innen aus Mexiko in der Färberei (München) aus. Dieses Jahr findet ein Austausch statt, Münchener Künstler*innen wurden eingeladen teilzunehmen. Anschließend wird die Ausstellung in Mexico Stadt 2019 zu sehen sein.
Die Künstler*nnen haben rund 50 Bilder gestiftet, die während der Ausstellung erworben werden können. Der Erlös geht an das Projekt Kalli Luz Marina, A.C. in Veracruz, Mexiko.

 

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Freitag, 12.10.2018

Partizipativer Kongress: Entwicklung oder nachhaltige Exklusion? - Freihandel in Zentralamerika: Folgen, Widerstand und Alternativen

Die Region Zentralamerika ist über zahlreiche Handelsabkommen in die globalisierte Wirtschaft und Wertschöpfungsketten eingebunden. Am bedeutendsten sind dabei das Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten CAFTA-DR sowie das Assoziierungsabkommen zwischen Zentralamerika und der Europäischen Union.

 Verfechter einer neoliberalen Politik sehen im freien Warenverkehr die beste Möglichkeit zum Erreichen von Wirtschaftswachstum und damit zum Überwinden der Armut. Allerdings wurde in den letzten Jahren zunehmend deutlich, dass das damit verbunden Wirtschaftsmodell zu mehr sozialer Ungleichheit, Zerstörung der Umwelt und von Lebensgrundlagen sowie zu sozialen, zum Teil gewaltsamen, Konflikten geführt hat.

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Aktuelles

Enger Zusammenhang mit dem Mord an Berta Cáceres: Indigene Selbstbestimmungsrechte. Bildquelle: OFRANEH

„Honduras: Hat es Sinn Konsultationen durchzuführen, wenn wir kein Recht haben, selbst über unsere Territorien zu bestimmen?“

MÜNCHEN (ökubüro – 16.7.2018) Die vorherige, freie und informierte Konsultation indigener Gemeinden über Projekte, die ihre Gemeinden betreffen, ist in jüngster Zeit ein in mehreren Ländern, z.B. Guatemala und Honduras, ein höchst umstrittenes Thema. Staaten versuchen nun vermehrt, Gesetze zur Umsetzung der ILO-Konvention 169 durchzusetzen, die das Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden einschränken. Im Disput über dieses Vorgehen gerät die Rolle der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zunehmend in den Fokus der Kritik. Wir dokumentieren im Folgenden eine Analyse der Garifuna-Organisation OFRANEH.

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Statement zum Wahlausgang in Mexiko

Statement zum Wahlausgang in Mexiko

von der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko (DMRKM) und MISEREOR:

(Aachen/ Stuttgart/ Berlin, 2. Juli 2018) Der neue Präsident Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, hat mit dem Versprechen die Wahl gewonnen, Korruption abzuschaffen und den Drogenkrieg zu beenden. Die Bevölkerung und zivilgesellschaftliche Organisationen erwarten nun konkrete Fortschritte hinsichtlich der katastrophalen Menschenrechtslage in ihrem Land: „Die neue Regierung muss eine reformierte, unabhängige Staatsanwaltschaft einrichten, die die schweren Menschenrechtsverbrechen juristisch aufarbeitet, die seit dem 2006 ausgerufenen ‚Krieg gegen die Drogenkartelle‘ das Land bestimmen. Das sind Obrador und die mexikanische Regierung den Angehörigen von mehr als 37.000 Verschwundenen, Gefolterten, Entführten sowie 240.000 Toten schuldig,“ so Carola Hausotter, Koordinatorin des Netzwerks DMRKM. Darunter sind auch tausende Journalisten und Journalistinnen: In keinem anderen Land der Welt werden derzeit so viele Medienschaffende ermordet wie in Mexiko. In 99 Prozent der Fälle bleiben Taten gegen sie straffrei.

 

 

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MADJ Koordinator Martin Fernandez wurde bei Angriffen 2017 schwer verletzt, als er das zerstörte Protestcamp gegen Los Planes besichtigen wollte.
MADJ Koordinator Martin Fernandez wurde bei Angriffen 2017 schwer verletzt, als er das zerstörte Protestcamp gegen Los Planes besichtigen wollte. Bildquelle: MADJ

Tiroler Turbinenbauer in der Kritik

MÜNCHEN/WIEN (oekubuero- 21.6.2018) Zwanzig Organisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter das deutsch-österreichische Netzwerk HondurasDelegation, wandten sich heute in einem Offenen Brief an "Geppert Hydropower" in Hall in Tirol. Das Unternehmen liefert Turbinen für das umstrittene Wasserkraftwerk "Los Planes" im Norden von Honduras. Die Unterzeichnenden fordern "Geppert Hydropower" auf, die in den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verankerten menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten zu beachten und
die Lieferung der Turbinen sofort zu stoppen, eine sorgfältige Risikoanalyse vorzunehmen und in der Folge die laufenden Verträge mit dem honduranischen Unternehmen „Hidroeléctrica Centrales El Progreso“ (Hidrocep) zu kündigen. Im Zuge der gewaltsamen Durchsetzung des Kraftswerks wurden mehrere Personen schwer verletzt, ein Kraftwerksgegener ermordet, ein Umweltstaatsanwalt ins Exil getrieben. Durch die Bauarbeiten wurde das Trinkwasser von ca. 20.000 Menschen am Rio Mezapa ungenießbar.

Zum Offenen Brief bitte auf Weiterlesen klicken

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Update 5 zu Nicaragua. Noch immer keine Lösung der Krise in Sicht

Rund zwei Monate nach Beginn der gewaltsamen Proteste gegen die Politik der Regierung in Nicaragua ist noch immer keine Lösung der gesellschaftlichen Krise in Sicht. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Zusammenstößen. Die Anzahl der Toten steigt dabei fast täglich.

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Polizeiaktion am 8. September 2017

„Freibrief für Folter und illegale Festnahmen“

TEGUCIGALPA (oeku-buero. 2.Juni 2018). Die drei Polizeioffiziere, die im September 2017 Menschenrechtsverteidiger*innen, Studierende und die Journalistin Tomy Morales auf dem Gelände der Nationalen Universität von Honduras (UNAH) mit Pfefferspray attackiert und teils schwer verletzt hatten (siehe https://www.oeku-buero.de/details-28/polizeigewalt-gegen-journalistin-und-menschenrechtsverteidigerinnen.html), wurden am 1. Juni 2018 von einem Gericht in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa freigesprochen. Sie waren unter anderem wegen Folter, Körperverletzung, illegalen Festnahmen, Amtsmissbrauch und Pflichtverletzung angeklagt gewesen, mussten aber nicht in U-Haft und wurden nicht vom Dienst suspendiert. Morales’ Kollegin Dina Meza, die Präsidentin des honduranischen PEN, kommentierte, das Urteil sei eine Schande und ein Freibrief für weitere Folter und illegale Festnahmen von Menschenrechtsaktivist*innen und Journalist*innen.

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