Aktuelles zu Kolumbien

Jahresbericht 2018

Wir haben uns 2018 sehr bemüht, unsere Arbeit zu Kolumbien zu stärken - und haben es geschafft! Ab Januar 2019 verfügt das Ökumenische Büro über eine Kolumbienstelle. Damit können wir uns intensiver mit einem Land beschäftigen, das immer noch von einem internen Konflikt geprägt ist: illegale bewaffnete Gruppen gewannen an Macht, soziale und politische Aktivist*innen wurden weiterhin ermordet und Rohstoff- und Energie- Unternehmen verursachten Umweltkatastrophen. Darüber hinaus gab es im Jahr 2018 Präsidentschafts- und Kongresswahlen und Kolumbien ist erneut der weltweit führende Kokainproduzent.

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Factsheets zu Kolumbien

Historischer Fortschritt - große Herausforderungen bleiben

Durch die Friedensvereinbarung sank die Gewalt im Land drastisch. Die Umsetzung des Abkommens stellt Kolumbien jedoch vor große Herausforderungen und stößt auch auf Widerstand. Neo-paramilitärische und kriminelle, in Drogengeschäfte und illegalen Bergbau verstrickte Gruppen bestehen weiter. Verhandlungen mit der ELN-Guerilla gestalten sich schwierig.

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Die Landfrage und das Friedensabkommen mit der FARC-Guerilla

Chancen und Herausforderungen
Konflikte um Landbesitz standen im Zentrum des bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Ländliche Regionen sind der Hauptaustragungsort des Konflikts und zentral für die Umsetzung des Friedensabkommens.

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Kolumbianische Steinkohle für Deutschland:

Ein hoher Preis für Umwelt und lokale Bevölkerung

Deutschland importierte 2016 19,4% seines Steinkohle-Bedarfs aus Kolumbien. Neben Russland, den USA und Australien ist Kolumbien eines der wichtigsten Lieferländer. Doch in Kolumbien ist der Kohlebergbau eine Bedrohung für Mensch und Umwelt: Flüsse trocknen aus, Menschen erkranken durch Kohlestaub, Gemeinden werden zwangsumgesiedelt.

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Jahresbericht 2017

Das Jahr 2017 wurde sowohl von der Umsetzung der Friedensverträge zwischen der kolumbianischen Regierung und den Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC, Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) geprägt als auch vom Beginn des Wahlkampfes um die Präsidentschaft und um den Senat. All dies führte zu einer Spaltung des kolumbianischen Volkes und brachte gesellschaftliche Auswirkungen mit sich, die vor allem für die gefährdetsten Personengruppen negative Folgen haben.

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Jahresbericht 2015

Es folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Fragen, die 2015 Schlagzeilen in Kolumbien gemacht haben. Obwohl das Land einige Fortschritte vorzuweisen hat, beispielsweise bei der Umsetzung der Menschenrechte und des Umweltschutzes, destabilisieren Konflikte um die natürlichen Ressourcen und illegalen Plantagen sowie der Kampf um politische Kontrolle das Land weiter. Die Ungleichheit nimmt zu und die Verlierer sind, wie so oft, die Bauern und Bäuerinnen afrikanischer Abstammung, indigene Gemeinschaften und Menschen mit wenig Ressourcen.

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Arbeitskreis Kolumbien

Jahresbericht 2016

2016 organisierte der Arbeitskreis für Menschenrechte in Kolumbien insgesamt zwölf Veranstaltungen. Das Ziel war, über die Lage bezüglich der Menschenrechte und speziell des Friedensprozesses in Kolumbien zu informieren, um in München das Bewusstsein für die soziale Lage und die Umweltprobleme zu fördern. Dabei setzte der Arbeitskreis seine Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Organisationen wie Aluna Minga, kolko e.V. und dem Nord-Süd-Forum fort.

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Jahresbericht 2014

Die Münchner Arbeitsgruppe für Menschenrechte in Kolumbien setzte ihre 2013 begonnene Arbeit 2014 engagiert fort und arbeitete dabei wie im Vorjahr eng mit dem Öku-Büro zusammen. Hier ist ihr Bericht:

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Ein langer Weg zur Friedenskonstruktion

Infoblatt 83

Viele Generationen lang gehört die Gewalt zum Alltag der Kolumbianer_innen und der Millionen Opfer, die der bewaffnete Konflikt forderte. Nach mehreren Versuchen des Staates und der bewaffneten Gruppen, dem Konflikt ein Ende zu bereiten, sieht sich das Land nun erneut mit den Herausforderungen konfrontiert, welche die Friedensverhandlungen mit der stärksten Guerrilla-Gruppe, den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC-EP), mit sich bringen.

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Ein langer Weg zur Friedenskonstruktion

Infoblatt 82

Das Ökumenische Büro hat sich 2013 in zwei Veranstaltungen zum ersten Mal intensiver mit Kolumbien beschäftigt. Kolumbien liegt zwar nicht in Zentralamerika, hat aber vieles mit El Salvador oder Honduras gemeinsam. Staatliche und parastaatliche Gewalt bestimmen seit Jahrzehnten das Leben vieler Menschen. Der soziale Widerstand der Opfer und deren Ruf nach Aufarbeitung der Menschenrechtsverbrechen üben aber immer größeren Druck auf die Mächtigen aus.

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