Vergangene Veranstaltungen

Donnerstag, 27.06.2019

Solidarity City München?!

Konferenz
 
An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten.
Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Begleitet wird die Konferenz von einem bunten Film- und Theaterprogramm.
Hiermit möchten wir schon einmal auf den Termin der Konferenz hinweisen und herzlich zur Teilnahme einladen.
Die Konferenz steht allen offen!

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Freitag, 14.06.2019

El trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania

Diese Veranstaltung findet auf Spanisch statt.
* Transmisión pública en Múnich en el Café Atläntico: Daiserstraße 22, 81371 München

Presentación del trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania y el papel de las víctimas en el exterior -
Vorstellung der Arbeit der kolumbianischen Wahrheitskommission in Kolumbien und die Rolle der Opfer im Ausland  

Evento presencial en Berlin con transmisión en vivo por Redes Sociales
Clicke auf Weiterlesen für Adressen, Links für die Übertragung und mehr Infos.

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Dienstag, 11.06.2019

Das Recht auf die Verteidigung der Menschenrechte in Mexiko

In Mexiko Lehrer zu sein bedeutet oftmals auch ein politischer und sozialer Aktivist zu sein. Damián Gallardo, Mitglied der Volksversammlung der Völker von Oaxaca (APPO), verteidigt das Recht auf Bildung der indigenen Gemeinschaften der Mixes und Zapoteken. Am 11. Juni werden wir mit Damián über die Kämpfe um den Zugang zur Bildung und die Menschenrechtssituation in Oaxaca sprechen. Er wird seine Bildungsprojekte in den indigenen Gemeinschaften Chinanteca, Zapoteca und Ayuuk der Sierra Norte von Oaxaca vorstellen und sein im Gefängnis entstandenes Gedichtbuch "Fragmentos de un espejo oculto" zeigen.

Eintritt frei!
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

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Sonntag, 26.05.2019

Gegen die Kriminalisierung von sozialem Protest: „Freiheit geht uns alle an“

MÜNCHEN (ökubuero). Sozialer Protest und die Verteidigung der Menschenrechte wird weltweit immer stärker kriminialisiert – nicht nur im globalen Süden. Verónica López aus Medellín berichtet über die Situation in Kolumbien, stellt die Kampagne „Freiheit geht uns alle an“ (La libertad un asunto de todos) gegen willkürliche Inhaftierung, gerichtliche Verfolgung und Kriminalisierung vor und diskutiert mit uns internationalistische Gegenstrategien.

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Samstag, 11.05.2019

Theatertournee von Telón de Arena

A la Orilla del Río / Am Ufer des Flusses

Ein Stück von Perla de la Rosa

Ciudad Juárez/Mexiko: Nach Jahren der Trennung begegnen sich am Grenzzaun für kurze Zeit in den USA lebende Migrant*innen und ihre Familienangehörigen aus Mexiko und Zentralamerika.

Programm

So. 12.05. Theater Hoch X in München.
Do. 16.05. und Fr. 17.05. ACUD-Theater in Berlin.
Di. 21.05. Theater Sprechwerk in Hamburg.
Do. 23.05. und Fr. 24.05. Kunst- und Kulturverein Spedition e.V. in Bremen.
Sa. 25.05. FH Bielefeld.

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Sonntag, 28.04.2019

Profit statt Umwelt und Menschenrechte

Münchener Konzerne sind weltweit aktiv – und daher auch an vielen Projekten beteiligt, die die Menschenrechte und das Recht auf saubere Umwelt und Klimagerechtigkeit mit Füßen treten. Auf dieser gemeinsamen Veranstaltung wollen wir Schlaglichter auf verschiedenen Fälle werfen, in denen Münchener Unternehmen in unverantwortliche und zwielichtige Projekte verwickelt sind und über die Klimaverantwortung der Unternehmen reden.
Mit: Alan Tygel (Campanha Permanente contra os Agrotóxicos e pela Vida, Brasilien), Regine Richter (urgewald), Alejandro Pacheco (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit), Christian Russau (GegenStrömung und Kritische Aktionär*innen)

Veranstaltung auf Deutsch
Eintritt frei 

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Freitag, 05.04.2019

Kundgebung für das Leben von Aktivist*innen in Kolumbien

Kolumbianer*innen und Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern wollen den Internationalen Strafgerichtshof auffordern, ein Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kolumbien einzuleiten. Gründe dafür sind die Morde von mehr als 500 Sozialführer*innen und Aktivist*innen im Land.

Encuentro para apoyar a la iniciativa que busca exigirle a la Corte Penal Internacional abrir un caso por Crímenes de Lesa Humanidad por los más de 500 asesinatos de líderes sociales en Colombia.

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Samstag, 30.03.2019

Der Kampf um Frauenrechte in Oaxaca: Feministische Ansätze aus Mexiko für die Gender-Gerechtigkeit

Für Frauen und Personen aus der LGBTI-Gemeinschaft ist Lateinamerika die tödlichste Region der Welt. In Mexiko kommt besonders häufig geschlechtsbasierte Gewalt, Homo- und Transphobie vor. Innerhalb Mexikos ist Oaxaca einer der drei Bundesstaaten, in denen Feminizide am häufigsten vorfallen.
Die feministische Juristin Yésica Sánchez wird uns erzählen, wie es in Oaxaca darum geht, durch soziale Transformation in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit eine bessere Welt zu schaffen.

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Zentralamerikatag: Krise der Demokratie?

Zeichneten sich bis vor einigen Jahren in Zentralamerika nach den Friedensprozessen und progressiven Regierungen noch vielerorts hoffnungsvolle Entwicklungen ab, geraten die Demokratien dort in den letzten Jahren trotz massiver sozialer Proteste immer mehr in die Krise. Absetzung der fortschrittlichen Zelaya-Regierung durch Putsch in Honduras, zunehmender populistischer Rechtsruck und Privatisierungsdruck in El Salvador, diktaturähnliche Zustände im vom Ortega-Regime geführten Nicaragua, Bedrohung von Minderheitenrechten und Generalstreik gegen Sparmaßnahmen auf Kosten der Armen in Costa Rica. Hinter formalen Demokratien verbergen sich immer mehr autoritäre oder von privaten Wirtschaftsinteressen gesteuerte Systeme.

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Donnerstag, 28.03.2019

Tagung. Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko?

Erwartungen an die neue Regierung López Obrador

Mexikos neuer Präsident Andrés Manuel López Obrador trat sein Amt am 1. Dezember 2018 mit dem Versprechen an, das Land aus der Gewalt herauszuführen und die katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Unter den Vorgängerregierungen wurden von Polizei, Militär und Organisierter Kriminalität Menschenrechtsverletzungen historischen Ausmaßes begangen. Besonders Menschenrechtsverteidiger*innen und kritische Journalist*innen sind bis heute Opfer gezielter Angriffe. Sie werden bedroht, kriminalisiert oder getötet.

Inwieweit wird die neue Regierung unter López Obrador nach den ersten 120 Tagen im Amt den Erwartungen nach Reformen und strukturellem Wandel gerecht? Welches Schutzkonzept gibt es für die besonders gefährdeten Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen? Welche Maßnahmen werden gegen Straflosigkeit und Korruption ergriffen? Und wie reagiert die deutsche Bundesregierung auf die neue Machtkonstellation in Mexiko?

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Freitag, 22.03.2019
(c) Kathrin Zeiske

Land - Leute - Lucha: Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

Tagung des Runden Tisches Zentralamerika

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran. Bergbau, Wasserkraft und Monokulturen gefährden Naturräume und die Lebensgrundlagen der betroffenen Gemeinden. Mit Gästen aus Zentralamerika wollen wir uns austauschen und folgende Themen diskutieren: Wie können Konflikte bearbeitet und Staaten, Unternehmen und Banken in die Pflicht genommen werden? Wie können die Selbstbestimmungsrechte von betroffenen Gemeinden gewährleistet werden? Welche Rolle kommt der solidarischen Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa bei der Unterstützung der sozialen Bewegungen zu?

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Donnerstag, 21.03.2019

Niemals versklavt! Der Kampf der Garifuna um Selbstbestimmung, Kultur und Territorien

Vortrag und Diskussion mit Miriam Miranda, Leiterin der Garifuna-Organisation OFRANEH aus Honduras2016 attestierte die UN-Sonderberichterstatterin Victoria Tauli-Corpuz in ihrem Sonderbericht über die Rechte der indigenen Völker: „Die indigenen Völker von Honduras leben in einer kritischen Situation, weil ihre Rechte auf Grund und Boden, Territorien sowie natürliche Ressourcen nicht geschützt werden und weil sie Gewalttaten ausgesetzt sind, sobald sie ihre Rechte einfordern.“
Eine Veranstaltung der Hochschule Augsburg in Kooperation mit dem Öku-Büro.
Einführung: Prof. Dr. Tanja Kleibl, Professorin für Soziale Arbeit

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Dienstag, 19.03.2019

La Baca Loca y lxs chocoitxs - Vortrag und Musik aus Nicaragua

Als Aktivistin und Feministin ist Gaby davon überzeugt, dass die Musik, die Kunst und der Humor essenzielle Werkzeuge im Kampf für unsere Rechte sind und eine mächtige Alternative gegen den Konsumismus und das Patriarchat darstellen.
Gaby wird vor dem Konzert über die Situation von Frauen, feministischen Kämpfen und den Proteste gegen die Regierung im letzten Jahr berichten.

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Sonntag, 03.03.2019
3 Jahre ohne Berta: "Ich werde millionenfach wiederkommen" Quelle: CADEHO

Weltweite Aktion: Gerechtigkeit für Berta!

Gedenken und Protest zum Jahrestag der Ermordung von Berta Cáceres - Pariser Platz/Brandenburger Tor (Berlin)

In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet. Gemeinsam mit den indigenen Lenca kämpfte die Umweltschützerin und Menschenrechtsverteidigerin für die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras.

Weltweit stellen sich Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen gegen Extraktivismus, Privatisierung und Landraub. Dafür werden sie bedroht, kriminalisiert, verfolgt und ermordet. Laut Front Line Defenders wurden 2018 insgesamt 321 Aktivist*innen aufgrund ihrer Arbeit getötet. Über die Hälfte davon allein in Kolumbien und Mexiko. Damit ist Lateinamerika wieder einmal die Region, die weltweit am gefährlichsten für Aktivist*innen ist.
Um darauf aufmerksam zu machen, laden wir Euch am Sonntag, 3. März 2019 um 12 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor ein: Wir wollen Berta Cáceres' und der ermordeten Aktivist*innen gedenken. Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die sich für Frauen-, Indigenen-, Menschen- und Umweltrechte einsetzen und deshalb verfolgt, bedroht, kriminalisiert und getötet werden. Wir fordern Gerechtigkeit und ein Ende der Straflosigkeit!

Wir laden Kollektive//Gruppen//Sympathisant*innen ein, gemeinsam zu demonstrieren.

Kontakt: cadeho@riseup.net
CADEHO (Menschenrechtskollektiv für Honduras) Berlin
Bloque Latinoamericano de Berlín
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit
HonduasDelegation


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Donnerstag, 31.01.2019
Demonstration 30. Mai 2018
Demonstration 30. Mai 2018 Foto: Jorge Mejía Peralta (CC BY 2.0)

Krise in Nicaragua: Regime-Change abgewehrt oder Demokratiebewegung blutig unterdrückt?

Seit April 2018 sind in Zusammenhang mit den Protesten gegen die Regierung in Nicaragua mehrere Hundert Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung Ortega-Murillo bezeichnet sich selbst als "sozialistisch, christlich und solidarisch". Dennoch versuchte sie, eine großteils friedliche Protestbewegung mit Waffengewalt zu unterdrücken. Diese Bewegung entzündete sich an verschiedenen ökologischen und sozialen Problemen, richtete sich aber sehr schnell gegen das Regime Ortega-Murillo selbst.

  • Was waren aktueller Anlass und tiefere Gründe für diese Bewegung?
  • Welche Politik verfolgte Ortega seit seiner Wiederwahl 2006 und wie haben sich die sozialen Verhältnisse verändert?
  • Ist die faszinierende Revolution der 1980iger Jahre gescheitert?
  • Welchen Einfluss haben dabei die USA?
  • Welche Lehren ziehen wir heute aus der Entwicklung in Nicaragua für den Befreiungskampf weltweit?

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