Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 21.06.2024

Berichte aus den Hotspots der industriellen Umweltverseuchung in Mexiko

Deutschland-Rundreise 2024

*** Información en español***

Mexiko ist seit Jahrzehnten mit gravierenden sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Die direkt Betroffenen sind die Gemeinden, die in der Nähe der so genannten „Industrieparadiese“ leben.


Freitag, 07.06.2024

KHG - Katholische Hochschulgemeinde. Leopoldstr. 11A, Munich.

Podiumsdiskussion
Spanisch mit deutscher Übersetzung

Der diesjährige Menschenrechtspreis von Amnesty International geht an die kolumbianische Organisation FEDEPESAN (Federación de Pescadores Artesanales de Santander) mit Sitz in Barrancabermeja, Kolumbien.  

Wir laden ein zum Gespräch mit Yuly Velázquez (Präsident FEDEPESAN), Iván Madero (CREDHOS) und Camilo Vargas (Amnesty Colombia). Klicke auf Weiterlesen für weitere Informationen.


Dienstag, 14.05.2024

Quelle: AVABRUM

14.05.2024 16 Uhr und 19.30 Uhr

Protestaktion vor TÜV Süd, Westendstraße 199, 80686 München
Podiumsdiskussion Eine Welt Haus Schwanthalerstr. 80 80339 München Raum: 211

Der Dammbruch einer Eisenerzmine im brasilianischen Brumadinho im Januar 2019 tötete mehr als 270 Menschen. Der giftige Minenschlamm verseuchte große Teile des Flusses Paraopeba und damit das Trinkwasser tausender Menschen. Nur vier Monate zuvor hatte das deutsche Zertifizierungsunternehmen TÜV SÜD den Damm für stabil erklärt. Gemeinsam mit ECCHR und Misereor reichten Opferangehörige 2019 Anzeigen gegen TÜV-Süd bei der Staatsanwaltschaft München ein. Seit bereits fünf Jahren prüft die Staatsanwaltschaft die Sachlage. Ob es zur Anklage kommen wird, ist ungewiss. Wir laden herzlich ein zum Protest gemeinsam mit Angehörigen von Opfern vor dem TÜV SÜD (um 16 Uhr) und zu einer Podiumsdiskussion um 19:30 Uhr.


Freitag, 03.05.2024

Rachel Carson Center. Leopoldstr. 11A, Munich.

Film & Discussion

Español with English subtitles

Doris, Maria, and Beatriz are mothers of so-called “False Positives”. In Colombia, this term refers to civilians killed by the military and falsely reported as fallen combatants. Faced with the silence, lies, and impunity of the State, three mothers demand truth and justice. "Hijos del Viento" (Children of the Wind) tells the story of their struggle so that the memory of their children is not swept away by the wind.

After the screening of Felipe Monroy's film, we will have a participatory discussion about the documentary.  For more information, please click on "Weiterlesen".


Sonntag, 14.04.2024

Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München

Film und Gespräch

Dokumentarfilm
D 2024; Buch und Regie: Petra Hoffmann; 95 min.; DCP deutsche OV. Ein Kino-Dokumentarfilm über die ereignisreiche Zeit nach dem Sieg der sandinistischen Revolution in Nicaragua und das Engagement tausender westdeutscher Unterstützer*innen, die in den 1980er Jahren nach Nicaragua reisen. Was ist 45 Jahre später aus ihren Träumen, Wünschen und Hoffnungen geworden?

Im Anschluß Filmgespräch und Diskussion mit Erika Harzer, die für ein „Traum von Revolution“ recherchiert und die Regisseurin beraten hat.


Samstag, 16.03.2024

Das PIXEL - im Raum der ehemaligen Philine im Gasteig (Rosenheimer Str. 5, 81667 München)

Eine Einladung, andere Wege des Hörens zu entdecken.
Am 16. März um 16.00 Uhr laden wir zu unserer zweiten offenen Gesprächsrunde in einem freien (aber sicheren und vertrauensvollen) Raum ein.

Wir hören und genießen faszinierende Geschichten und einzigartige Perspektiven aus Lateinamerika, die wir in unserer Podcast-Serie "Gibt es Elefanten in Abya Yala?
Anschließend tauschen wir uns in entspannter Atmosphäre über unsere Hörerfahrungen aus.

Ein tolles Programm für einen Frühlingssamstag. Weitere Informationen unter Weiterlesen.


Donnerstag, 21.12.2023

Online, per Zoom

Minga de pensamiento | Gespräch zum gemeinsamen Denken und Lernen  ...

... mit Mitgliedern von indigenen, afrokolumbianischen und Bauerngemeinschaften, sowie mit Organisationen der Zivilgesellschaft und der kolumbianischen Diaspora in Europa.

... über die politische und soziale Lage in den einzelnen Gebieten und in den jeweiligen Gemeinschaften,
die positiven Entwicklungen unter der derzeitigen Regierung,
die Herausforderungen für die nächsten Jahre, in Betracht der Vorschläge aus den Territorien zum Schutz der sozialen und politischen Akteur*innen
und
über mögliche gemeinsame Aktionen mit der Zivilgesellschaft und der kolumbianischen Diaspora in Deutschland und Europa zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.


Mittwoch, 20.12.2023

Online, per Zoom

Über Gewalt, Widerstand und Rechte: FLINTA* in Mexiko

Tlaxcala und Oaxaca im Fokus

In Mexiko haben 70,1% der Frauen ab dem 15. Lebensjahr mindestens eine Gewaltsituation in ihrem Leben erlebt. Das wird durch die Nationale Erhebung zur Dynamik in häuslichen Beziehungen (ENDIREH) aus dem Jahr 2021 verdeutlicht. Laut der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CELAC) belegt Mexiko einen "besorgniserregenden" Platz unter den lateinamerikanischen Ländern mit den meisten Frauenmorden: Im Durchschnitt werden in der mexikanischen Republik täglich zehn Frauen ermordet.

 

 


Donnerstag, 14.12.2023

Münchner Zukunftssalon (Goethestraße 28, 80336 München)

Filmvorführung und Gespräch

Dokumentarfilm, 2022, 117 Minuten, Portugiesisch und Guarani-Kaiowa, mit englischem Untertitel, Regie: Marina Weis und Laura Faerma,

Im Dokumentarfilm wird die Vertreibung der indigenen Bevölkerung aus dem brasilianischen Regenwald porträtiert.

Nach der Filmvorführung wird es ein Gespräch mit der Regisseurin Marina Weis und Biancka Arruda Miranda geben (in deutscher Sprache).


Sonntag, 12.11.2023

Versammlungsraum des FDCL e.V. im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin)

SEMINAR

Radikalkapitalistische Unternehmer:innen und „digitale Nomaden“, die von gescheiterten Staaten mit möglichst handlungsunfähigen Regierungen schwärmen, Steuern ablehnen und möglichst autonome Enklaven für ihresgleichen und ihr Kapital nach ihrem Gutdünken aufbauen wollen, erstmal auf der Erde, dann vielleicht sogar auf dem Mars. Gerne auch als künftig Unsterbliche - wenn nur erst die lästigen Restriktionen für medizinische Experimente abgeschüttelt sind... Das alles klingt nach Dystopie, es gibt sie aber wirklich. Und in mittelamerikanischen Honduras ist mit den ZEDE schon ein Stück davon Realität geworden. In einem Tagesseminar mit internationalen Referent:innen wollen wir uns mit den Details der honduranischen „Zonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung“ (ZEDEs) auseinandersetzen. Wir loten die Möglichkeiten der aktuellen Regierung aus, die ZEDEs wieder loszuwerden und erfahren mehr über den Widerstand sozialer Bewegungen gegen die ZEDE. Außerdem sehen wir uns das System der internationalen Schiedsgerichte und der Klagen von Investor:innen gegen Staaten genauer an und diskutieren gemeinsam über Lösungsstrategien und Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Gemeinden in Honduras.

 


Sonntag, 05.11.2023

Deutschlandtour München, Leipzig, Döbeln, Berlin, Köln

Honduras ist das erste Land weltweit, in dem das „libertär“-kapitalistische Modell privater, nahezu staatsfreier Enklaven mit eigenem Rechts- und Steuersystem, eigener Citizenship und eigenen Sicherheitskräften Fuß fassen konnte. Für diese so genannten „Zonen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung“ (ZEDEs) wurde sogar die Verfassung geändert. Inzwischen versucht die Regierung von Xiomara Castro, die ZEDEs wieder loszuwerden. Deswegen wurde eine Milliarden-Klage vor einem Schiedsgericht der Weltbank gegen den Staat eingereicht. Zwei Gäste aus Honduras informieren über die Hintergründe der Privatstadt-Initiativen in Honduras, das breite zivilgesellschaftliche Engagement gegen sie und die Erfahrungen einer karibisch-indigenen Gemeinde mit einer Unternehmer-Enklave in unmittelbarer Nachbarschaft.


Montag, 30.10.2023

Institut für Ethnologie (LMU) (Raum 033, Oettingenstr. 67, 80538 München)

León Enrique Ávila Romero zu Gast am Institut für Ethnologie (LMU)

Vortrag und Diskussion (spanisch / deutsch)

Mesoamerika erfährt derzeit einen tiefgreifenden ökologischen und ökonomischen Wandel. Die Region ist zu einem Magneten für ausländische Investitionen geworden, die in Mega-Infrastrukturprojekte wie den Tren Maya (interozeanische Eisenbahn, die die Halbinsel Yucatán und den Südwesten Mexikos durchschneidet) fließen oder auch in die Ausdehnung der Landwirtschaftsgrenze für Intensivkulturen wie Ölpalmen und Soja auf Kosten der tropischen Wälder.


Sonntag, 15.10.2023

Eine-Welt-Haus, Raum 211/212

Film & Discussion mit zwei Vertreterinnen von MAFAPO
Im Rahmen der #MAFAPOEuropaTour 2023

Español & English click -> "Weiterlesen"

Im Jahr 2008 verloren Doris, Beatriz und María ihre Kinder auf grausamste Weise. Sie wurden von der kolumbianischen Armee verschleppt, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Sie wurden als im Kampf getötete Guerillakämpfer*innen ausgegeben. Dieser Gräueltat ist als „Falsos Positivos“ (Falsche-Positive) bekannt. Was ist geschehen? Wer ist daran beteiligt?  Wird sich diese Gräueltat wiederholen?

Ein Film von Felipe Monroy + anschließender Diskussion mit zwei Vertreterinnen des Kollektivs "Madres de los Falsos Positivos - MAFAPO" (Vereinigung der Mütter und Angehörigen von Opfer außergerichtlicher Hinrichtungen).


Freitag, 13.10.2023

Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt - Aula DP8-102 (Domplatz 8, 85072 Eichstätt)

Seminario con Jacqueline Castillo y Rubiela Giraldo del colectivo "Madres de los Falsos Positivos - MAFAPO".  
Español, traducción al alemán si es necesario. Spanisch, ggf. mit Übersetzung ins Deutsche.

Durante el seminario se abordarán aspectos históricos de este crimen de Estado desde diferentes contextos, los avances en justicia tradicional y transicional, la continuidad del delito y el rol que han tenido los acompañamientos sicosociales y las actividades de memoria histórica en el proceso de búsqueda de verdad, justicia y reparación.El seminario cierra con una discusión sobre aportes concretos que los participantes pueden hacer para apoyar la lucha por la verdad y la justicia y la consolidación de la paz en el país..

Posteriormente se realizará la inauguración de la exposición  "Verdad en el Exilio: Camino hacia la Paz en Colombia".  
Mas información en / Information auf Deutsch unter "Weiterlesen".


Deutschland Tournee

Rundreise mit zwei Vertreterinnen des Kollektivs "Madres de los Falsos Positivos - MAFAPO" (Mütter und Angehörige von Opfern außergerichtlicher Hinrichtungen)

Eichstätt - München - Frankfurt - Kassel - Berlin - Hamburg - Aachen

Zwischen 2002 und 2008 wurden in Kolumbien mehr als 6.402 Personen, überwiegend Jugendliche, von der kolumbianischen Armee verschleppt, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Sie wurden verkleidet und als im Kampf getötete Guerillakämpfer*innen ausgegeben. Die Opfer dieses Menschenrechtsverbrechens sind als „Falsos Positivos“ bekannt.

Was ist passiert, wer war daran beteiligt, und wird sich diese Gräueltat wiederholen?  
Jacqueline Castillo Peña und Rubiela Giraldo Valencia werden uns über ihren Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit berichten und dabei diese und weitere Fragen erläutern. Sie verurteilen das Verbrechen und fordern Gerechtigkeit für ihre Angehörigen. Wann und wo die Veranstaltungen stattfinden auf Weiterlesen.