Vergangene Veranstaltungen

Samstag, 12.10.2019

Tagesseminar Klimawandel: Ursachen und Lösungsansätze in El Salvador und Nicaragua. Entwicklung jenseits von Wachstum und Weltmarkt

Mit einem Exkurs über die Lobbytätigkeiten von Unternehmen in der Klimapolitik

Referent*innen aus Nicaragua und El Salvador berichten über die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Zentralamerika. Darüber hinaus schildern sie die Anstrengungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, sich diesem Problem zu stellen.Thematisiert wird in einem weiteren Beitrag dann die Verantwortung deutscher und europäischer Politik sowie die Lobbytätigkeit von Unternehmen bezogen auf des Thema des Klimawandels.

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Donnerstag, 26.09.2019

Rechte für Menschen – Regeln für Konzerne!

Soziale Bewegungen stellen Forderungen für die neue Verhandlungsrunde des „UN Binding Treaty“

Die Katastrophe von Bhopal in Indien, Dammbrüche von Rio Doce und Brumadinho in Brasilien, der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch: Prominente Beispiele für ein Problem, das System ist. Wir können die Augen nicht mehr davor verschließen, dass unser Konsum zu großen Teilen auf Kinderarbeit,  ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, Verfolgung von Gewerkschaften, Vertreibung, Landraub, Mord und Naturzerstörung in Ländern des globalen Südens basiert. Die Rechnung der Konzerne, niedrige Menschenrechts-Standards = höherer Profit, geht immer noch voll auf. Konzerne genießen Sonderklagerechte und können selbst kaum juristisch belangt werden.

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Dienstag, 17.09.2019

Entwicklung jenseits von Wachstum und Weltmarkt - Freihandel und Klimawandel in Zentralamerika

Veranstaltet von Naturfreunde-Bezirk-München

Ein Referent des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. aus München gibt uns einen Überblick zu den Auswirkungen der u.a. von Deutschland ausgehandelten Freihandelsabkommen in Zentralamerika. Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden beleuchtet.

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Samstag, 10.08.2019

Kolumbianische Musik für die Erinnerung und den Frieden

Mit Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad, zwei kolumbianische Musikern, die Hoffnung und Widerstand besingen.

Manuel ist in der Region Montes de María aufgewachsen. Tatiana kommt aus dem Bundesstaat Tolima.
Mit einer afro-karibischen Fusion erzählen sie ihre Erlebnisse aus Montes de María und die Erfahrungen aus dem Bürgerkrieg. Sie erzählen uns auch, wie sie die neuen Generationen ermutigen, durch die Musik für den Frieden zu kämpfen.

Eintritt frei!

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Dienstag, 23.07.2019

Alternativen für Erinnerungskultur und Frieden in den indigenen Gemeinden in Kolumbien und Perú

Haben die Inga und Asháninka Gemeinschaften von den Friedensabkommen profitiert?
Was bedeutet memoria und welche Rolle spielt Aufarbeitung und Erinnerung für die lokale Friedenskonstruktion und für die indigenen Rechte?
Wie steht es aktuell um den historischen Widerstandsprozess?

Gespräch mit Leandro Janamejoy, Vertreter der Inga Gemeinde in Nariño, Kolumbien und mit
Caleb Cabello Chirisente, Vertreter der Asháninka Gemeinde in Satipo, Perú

Eine Welt Haus – Raum 211/212
Spanisch m.d.Ü. Eintritt frei.

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Donnerstag, 27.06.2019

Solidarity City München?!

Konferenz
 
An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten.
Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Begleitet wird die Konferenz von einem bunten Film- und Theaterprogramm.
Hiermit möchten wir schon einmal auf den Termin der Konferenz hinweisen und herzlich zur Teilnahme einladen.
Die Konferenz steht allen offen!

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Freitag, 14.06.2019

El trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania

Diese Veranstaltung findet auf Spanisch statt.
* Transmisión pública en Múnich en el Café Atläntico: Daiserstraße 22, 81371 München

Presentación del trabajo de la Comisión de la Verdad de Colombia en Alemania y el papel de las víctimas en el exterior -
Vorstellung der Arbeit der kolumbianischen Wahrheitskommission in Kolumbien und die Rolle der Opfer im Ausland  

Evento presencial en Berlin con transmisión en vivo por Redes Sociales
Clicke auf Weiterlesen für Adressen, Links für die Übertragung und mehr Infos.

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Dienstag, 11.06.2019

Das Recht auf die Verteidigung der Menschenrechte in Mexiko

In Mexiko Lehrer zu sein bedeutet oftmals auch ein politischer und sozialer Aktivist zu sein. Damián Gallardo, Mitglied der Volksversammlung der Völker von Oaxaca (APPO), verteidigt das Recht auf Bildung der indigenen Gemeinschaften der Mixes und Zapoteken. Am 11. Juni werden wir mit Damián über die Kämpfe um den Zugang zur Bildung und die Menschenrechtssituation in Oaxaca sprechen. Er wird seine Bildungsprojekte in den indigenen Gemeinschaften Chinanteca, Zapoteca und Ayuuk der Sierra Norte von Oaxaca vorstellen und sein im Gefängnis entstandenes Gedichtbuch "Fragmentos de un espejo oculto" zeigen.

Eintritt frei!
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung

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Sonntag, 26.05.2019

Gegen die Kriminalisierung von sozialem Protest: „Freiheit geht uns alle an“

MÜNCHEN (ökubuero). Sozialer Protest und die Verteidigung der Menschenrechte wird weltweit immer stärker kriminialisiert – nicht nur im globalen Süden. Verónica López aus Medellín berichtet über die Situation in Kolumbien, stellt die Kampagne „Freiheit geht uns alle an“ (La libertad un asunto de todos) gegen willkürliche Inhaftierung, gerichtliche Verfolgung und Kriminalisierung vor und diskutiert mit uns internationalistische Gegenstrategien.

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Samstag, 11.05.2019

Theatertournee von Telón de Arena

A la Orilla del Río / Am Ufer des Flusses

Ein Stück von Perla de la Rosa

Ciudad Juárez/Mexiko: Nach Jahren der Trennung begegnen sich am Grenzzaun für kurze Zeit in den USA lebende Migrant*innen und ihre Familienangehörigen aus Mexiko und Zentralamerika.

Programm

So. 12.05. Theater Hoch X in München.
Do. 16.05. und Fr. 17.05. ACUD-Theater in Berlin.
Di. 21.05. Theater Sprechwerk in Hamburg.
Do. 23.05. und Fr. 24.05. Kunst- und Kulturverein Spedition e.V. in Bremen.
Sa. 25.05. FH Bielefeld.

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Sonntag, 28.04.2019

Profit statt Umwelt und Menschenrechte

Münchener Konzerne sind weltweit aktiv – und daher auch an vielen Projekten beteiligt, die die Menschenrechte und das Recht auf saubere Umwelt und Klimagerechtigkeit mit Füßen treten. Auf dieser gemeinsamen Veranstaltung wollen wir Schlaglichter auf verschiedenen Fälle werfen, in denen Münchener Unternehmen in unverantwortliche und zwielichtige Projekte verwickelt sind und über die Klimaverantwortung der Unternehmen reden.
Mit: Alan Tygel (Campanha Permanente contra os Agrotóxicos e pela Vida, Brasilien), Regine Richter (urgewald), Alejandro Pacheco (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit), Christian Russau (GegenStrömung und Kritische Aktionär*innen)

Veranstaltung auf Deutsch
Eintritt frei 

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Freitag, 05.04.2019

Kundgebung für das Leben von Aktivist*innen in Kolumbien

Kolumbianer*innen und Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern wollen den Internationalen Strafgerichtshof auffordern, ein Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kolumbien einzuleiten. Gründe dafür sind die Morde von mehr als 500 Sozialführer*innen und Aktivist*innen im Land.

Encuentro para apoyar a la iniciativa que busca exigirle a la Corte Penal Internacional abrir un caso por Crímenes de Lesa Humanidad por los más de 500 asesinatos de líderes sociales en Colombia.

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Samstag, 30.03.2019

Der Kampf um Frauenrechte in Oaxaca: Feministische Ansätze aus Mexiko für die Gender-Gerechtigkeit

Für Frauen und Personen aus der LGBTI-Gemeinschaft ist Lateinamerika die tödlichste Region der Welt. In Mexiko kommt besonders häufig geschlechtsbasierte Gewalt, Homo- und Transphobie vor. Innerhalb Mexikos ist Oaxaca einer der drei Bundesstaaten, in denen Feminizide am häufigsten vorfallen.
Die feministische Juristin Yésica Sánchez wird uns erzählen, wie es in Oaxaca darum geht, durch soziale Transformation in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit eine bessere Welt zu schaffen.

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Zentralamerikatag: Krise der Demokratie?

Zeichneten sich bis vor einigen Jahren in Zentralamerika nach den Friedensprozessen und progressiven Regierungen noch vielerorts hoffnungsvolle Entwicklungen ab, geraten die Demokratien dort in den letzten Jahren trotz massiver sozialer Proteste immer mehr in die Krise. Absetzung der fortschrittlichen Zelaya-Regierung durch Putsch in Honduras, zunehmender populistischer Rechtsruck und Privatisierungsdruck in El Salvador, diktaturähnliche Zustände im vom Ortega-Regime geführten Nicaragua, Bedrohung von Minderheitenrechten und Generalstreik gegen Sparmaßnahmen auf Kosten der Armen in Costa Rica. Hinter formalen Demokratien verbergen sich immer mehr autoritäre oder von privaten Wirtschaftsinteressen gesteuerte Systeme.

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Donnerstag, 28.03.2019

Tagung. Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko?

Erwartungen an die neue Regierung López Obrador

Mexikos neuer Präsident Andrés Manuel López Obrador trat sein Amt am 1. Dezember 2018 mit dem Versprechen an, das Land aus der Gewalt herauszuführen und die katastrophale Menschenrechtslage zu verbessern. Unter den Vorgängerregierungen wurden von Polizei, Militär und Organisierter Kriminalität Menschenrechtsverletzungen historischen Ausmaßes begangen. Besonders Menschenrechtsverteidiger*innen und kritische Journalist*innen sind bis heute Opfer gezielter Angriffe. Sie werden bedroht, kriminalisiert oder getötet.

Inwieweit wird die neue Regierung unter López Obrador nach den ersten 120 Tagen im Amt den Erwartungen nach Reformen und strukturellem Wandel gerecht? Welches Schutzkonzept gibt es für die besonders gefährdeten Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen? Welche Maßnahmen werden gegen Straflosigkeit und Korruption ergriffen? Und wie reagiert die deutsche Bundesregierung auf die neue Machtkonstellation in Mexiko?

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