Vergangene Veranstaltungen

Mittwoch, 13.07.2022
Freitag, 08.07.2022

Eine-Welt-Haus, Raum 108 (Schwanthalerstraße 80, München)

Zwölfteilige Seminarreihe aus dem Programm "Pensar para la Paz"
Im Laufe der Geschichte sind Kriege als ein andauerndes Phänomen erkennbar geworden und die Bemühungen um Frieden und Völkerverständigung verlieren nie an Aktualität. Ziel der zwölfteiligen Veranstaltungsreihe, die von Danny Carvajal (Doktorand am Lehrstuhl Intercultural Social Transformation der Hochschule für Philosophie in München) konzipiert und moderiert wird, ist eine begriffliche und interdisziplinäre Reflexion über die Phänomene Krieg und Frieden. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Seminare finden auf Deutsch statt und können auch einzeln besucht werden.

Wir laden Dich ganz herzlich ein!
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Donnerstag, 23.06.2022

München

Seit dem 06. Juni tourt die internationalistische Karawane für globale Gerechtigkeit und zur Mobilisierung gegen den G7-Gipfel statt. Mit der Karawane reisen Aktivist*innen aus Mexiko,Namibia,Honduras und aus der kurdischen sowie saharauischen Diaspora durch 20 Städte in Deutschland, um mehr Gehör und Sichtbarkeit für ihre Kämpfe zu schaffen. Durch Veranstaltungen, persönliche Treffen und Podiumsdiskussionen machen sie Kritik an der strukturellen Ausbeutung und den daraus resultierenden Krisen sichtbar(er) und zegen Lösungsansätze und bereits bestehende solidarische Strukturen aus ihren Gemeinschaften und Ländern auf.  Ganz nach dem Motto: „Eine andere Welt ist möglich!“ gibt es ab dem 23.06. auch in München ein vielseitiges Programm. Die Karawane möchten damit ein starkes politisches Zeichen gegen das Narrativ des diesjährigen G7 Gipfels setzen, der für eine „grüne Ökonomie und mehr Gerechtigkeit“ wirbt.


Dienstag, 31.05.2022

Kurt-Eisner-Verein, RLS in Bayern, Westendstraße 19, 80339 München

Guapinol feiert die Annulierung des Urteils gegen die Wasserschützer aus Guapinol. Aber was wird aus den Eisenerz-Projekten?
Guapinol feiert die Annulierung des Urteils gegen die Wasserschützer aus Guapinol. Aber was wird aus den Eisenerz-Projekten? Quelle: Giorgio Trucchi

Über die Rolle sozialer Bewegungen und lokaler Kämpfe - und was das alles mit dem Münchner Flughafen zu tun hat

Im zentralamerikanischen Honduras ist seit Ende Januar 2022 eine neue Regierung im Amt. Während der frühere autokratische Präsident Juan Orlando Hernández wegen seiner Verwicklungen ins Drogen-Business an die USA ausgeliefert wurde, richten sich nun viele Erwartungen auf Präsidentin Xiomara Castro von der linken Partei Libertad y Refundación (LIBRE, Freiheit und Neugründung). Wir laden ein, über diese Hoffnungen und die Realität im Land zu diskutieren: mit der Umweltaktivistin Juana Zúniga und dem Menschenrechtsanwalt Joaquín Mejía aus Honduras.


Montag, 30.05.2022

Hospitalhof, Stuttgart

FLINTA* und Indigene rütteln an den Machtstrukturen. Wie hier am 8. Mai 2020 in Chile.
FLINTA* und Indigene rütteln an den Machtstrukturen. Wie hier am 8. Mai 2020 in Chile. Quelle: Vivian Morales C. from San Antonio, Chile, CC BY 2.0

Herausforderungen an die Regierungen in Chile, Honduras und Mexiko

In Chile und Honduras haben die Menschen durch Wahlen entschieden: Sie wollen einen Neustart – politisch, gesellschaftlich und ökonomisch. Welche Unterstützung können die Präsident_innen Boric und Castro erwarten – im eigenen Land, aber auch von Deutschland? Mexikos Präsident López Obrador war 2018 mit ähnlichen Versprechen gewählt worden. Wir diskutieren mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Politik, was aus seinen Vorhaben geworden ist und welche Chancen Chile und Honduras haben, einen grundsätzlichen Kurswechsel einzuleiten. Sie sind dazu herzlich eingeladen.


Montag, 16.05.2022

Der genauere Treffpunkt wird per E-Mail geschickt. Melde dich bitte an.

Spaziergang durch München mit zwei indigenen Aktivist*innen aus #Kolumbien

Bringe was zum Teilen mit und komme mit uns zu diesem tollen Spaziergang durch die Stadt. Wir werden uns mit Killa Becerra, Vertreterin der Inga-Gemeinde aus El Amazonas und Gabriel Marrugo, Vertreter der Emberá-Gemeinde aus El Chocó, über das Leben in ihren Gemeinden austauschen. Wir sprechen über die Aktualität und die Kultur der Gemeinde, aber auch über Ideen und Projekte, die hier und dort entwickelt werden könnten, um ihre Gebiete, die letzten Regenwälder Lateinamerikas, zu erhalten. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung findest Du hier:


Donnerstag, 28.04.2022

Karlplatz Stachus - München

Vor einem Jahr begannen die stärksten Proteste in der Geschichte Kolumbiens. Die kolumbianische Gesellschaft hatte genug von dem politischen Modell und den politischen Klassen, die das Land beherrschten und möchte den ersten Jahrestag dieses sozialen Aufbruchs feiern und die internationale Gemeinschaft auffordern, den Prozess des Volksaufstandes in Kolumbien auf der Suche nach Frieden und Nachhaltigkeit weiter zu unterstützen. Es geht um einen Austausch von Reden, Gesprächen, Ideen, Musik, Essen und vielem mehr. Wir freuen uns auf Deine Solidarität! Komme Mit!


Samstag, 02.04.2022

Onlineevent

Zentralamerika war in den vergangenen Jahrzehnten und ist auch heute geprägt von einem großen Gefälle zwischen Arm und Reich, wirtschaftlicher Ausbeutung, autoritären Regierungen, Naturkatastrophen und Folgen des Klimawandels, einem hohen Maß an Gewalt, Flucht und Migration aber auch von gesellschaftlichen Um- und Aufbrüchen, sowie starken zivilgesellschaftlichen Bewegungen, die soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenrechte einfordern. Welche Einflüsse haben das Erbe der Kolonialzeit auf die heutigen Strukturen und Verhältnisse? Wie wirken diese weiter auch angesichts der aktuellen geostrategischen Interessen der verschiedenen Machtblöcke?
Gemeinsam mit Referent*innen aus Zentralamerika und Deutschland wollen wir dekoloniale Perspektiven auf Zentralamerika mit verschiedenen Facetten in den Blick nehmen. Was kann dies für unsere Partnerschafts- und Solidaritätsarbeit mit Zentralamerika bedeuten?

Der Zentralamerikatag wird diesmal wieder nur online und komplett zweisprachig stattfinden.
Wir freuen uns auf einen spannenden Zentralamerikatag!


Donnerstag, 31.03.2022

Online per Zoom

Foto: CIMAC Noticias, CC BY-NC-ND

Eine Halbzeitbilanz der Regierung López Obrador

Die Hoffnung war groß. Zu seinem Amtsantritt im Dezember 2018 versprach Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador, einen politischen Wandel einzuleiten und die Menschenrechtslage zu verbessern. In zentralen Bereichen wie Rechtsstaatlichkeit und Sicherheitspolitik brachte die Regierung Reformen auf den Weg. Doch drei Jahre später sind die Ergebnisse eher ernüchternd: Die Menschenrechtssituation in Mexiko ist noch immer katastrophal und die seit Beginn des so genannten Drogenkrieges 2006 stark angestiegene Gewalt hält unvermindert an.


Donnerstag, 03.02.2022

Online

Letztes Jahr luden wir einen indigenen Aktivisten im Rahmen eines Stipendiums für Menschenrechtsverteidiger:innen nach Deutschland ein. Nun wurde er zu einer Abendveranstaltung der Grünen-Landtagsfraktion in Thüringen eingeladen. In dem Vortrag wird der Aktivist über die enormen Probleme sprechen, die der Drogenanbau für die indigenen Gemeinschaften mit sich bringt und etwas über sein Leben und seine Arbeit erzählen. Über nationale und internationale Lösungsansätze wird auch diskutiert. Unser Kolumbienreferent wurde ebenfalls eingeladen die Veranstaltung zu moderieren.
Spanisch mit deutscher Übersetzung. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!


Dienstag, 21.12.2021

Bildquelle: Produktion Dassaev Aguilar

Filmvorführung und Gespräch mit dem Autor und Regisseur Dassaev Aguilar

Online via Zoom (Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche)

Dort, wo in Honduras private extraterritoriale Sonderentwicklungszonen (ZEDEs) geplant und gebaut werden, fürchten die Menschen Vertreibung. Der Filmemacher Dassaev Aguilar hat die Orte besucht, an denen die ZEDE Próspera und die ZEDE Morazán entstehen. Er hat deren Betreiber interviewt, mit Einwohner*innen der betroffenen Gemeinden gesprochen und die Protestbewegung gegen die ZEDE porträtiert.

En español


Freitag, 03.12.2021

Online via Zoom (Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche)

„Quiebres de la libertad de expresión“

Angriffe auf die Pressefreiheit in Mexiko, El Salvador und Honduras

Unabhängige, kritische Berichterstattung gerät immer wieder ins Visier der Mächtigen: Verleumdungskampagnen, Cyberüberwachung, Verfolgung, Kriminialisierung und Attacken bis hin zu Mordanschlägen gehören zum Alltag mutiger Medienschaffender (nicht nur) in Lateinamerika. Wir laden herzlich ein zu einer Diskussion über die aktuellen Zustände und was dagegen zu tun ist. Mit dem Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, Pedro Vaca und drei bekannten Journalist*innen, die sich trotz aller Gefahren den Mund nicht verbieten lassen: Marcela Turati (Quinto Elemento Lab, Mexiko), Dina Meza (Pasos de Animal Grande, Honduras) und Sergio Arauz (El Faro, El Salvador).


Donnerstag, 25.11.2021

Onlinevaranstaltung via Zoom

Seit 2006 kämpfen soziale Bewegungen in El Salvador deshalb für die Verabschiedung eines allgemeinen Wassergesetzes. Wasser müsse als Menschenrecht anerkannt und garantiert werden. Im Juni jedoch legte die Regierung mit dem „Allgemeinen Wasserressourcengesetzt“ einen Entwurf vor. Demzufolge soll Wasser zwar nicht privatisiert werden, allerdings könnten sich Unternehmen via Konzessionen 15 Jahre Zugriff auf das so lebensnotwendige Gut sichern. Um mehr über das neue Wassergesetzt und die Folgen für die Menschen in El Salvador verstehen zu können, freuen wir uns, Omar Flores von der Menschenrechtsorganisation FESPAD zu Gast zu haben.


Mittwoch, 24.11.2021

Online

Panel de discusión: Cinco años de Acuerdo de Paz en Colombia: un balance intermedio - Para Español haz click en Weiterlessen

Mit unseren Gästen wollen wir der Frage nachgehen,
wo der Friedensprozess nach fünf Jahren steht?
Was hat sich in dieser Zeit verbessert, was sogar verschlechtert?
Und was verheißen die 2022 anstehenden Präsidentschaftswahlen?
Welche internationalen Interessen und Einflüsse spielen eine Rolle?
Wie kann und sollte internationale Unterstützung für Menschenrechte und Frieden in Kolumbien künftig aussehen?

Mittwoch, 24. November 2021,  12.30 – 14.00 Uhr
Sprache: Deutsch - Spanisch
Anmeldung: geschlossen  
Streaming: https://www.boell.de/de/livestream


Samstag, 13.11.2021

Online

In ganz Honduras erklären sich Munizipien in Gemeindeversammlungen als „frei von ZEDE“. Hier in Intibucá, der Heimatstadt von Berta Cáceres.
In ganz Honduras erklären sich Munizipien in Gemeindeversammlungen als „frei von ZEDE“. Hier in Intibucá, der Heimatstadt von Berta Cáceres. Quelle: COPINH

Online-Seminar via Zoom (Deutsch und Spanisch mit Simultan-Übersetzung)

Privatstädte sollen Entwicklung befördern und damit auch der lokalen Bevölkerung zugute kommen, versprechen private Investor*innen. Am weitesten fortgeschritten ist die Einrichtung in Honduras, wo sich bereits drei solcher, dort ZEDEs genannter, Projekte in Bau befinden. Im Seminar wollen wir über die aktuelle Entwicklung der ZEDEs und die Strategien des Protests dagegen sprechen. Zudem werfen wir einen genaueren Blick auf die „libertären“ Netzwerke, die die Einrichtung von Privatstädte für Unternehmer*innen (nicht nur in Honduras) vorantreiben. Insbesondere Verbindungen nach Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen dabei im Fokus.