Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 21.05.2021

https://tinyurl.com/iaci-chev-rwe

Als Unterstützung der Union der Betroffenen der Erdölförderung in Ecuador (UDAPT) hinterfragt diese Online-Veranstaltung das Funktionieren des Investor-to-Staat-Streitbeilegungssystems (ISDS). Der Fall der Ölverschmutzung im ecuadorianischen Amazonasgebiet wirft die Frage auf, wie ein Schiedsspruch den Staat Ecuador anweisen kann, die Vollstreckung des Urteils der eigenen Justiz zu verhindern, und wie dieser Schiedsspruch aufgehoben werden kann. Ergänzt wird die Diskussion mit dem Fall des Energiekonzerns RWE und die Rechtmäßigkeit des ISDS-Systems nach europäischem Recht im Rahmen des Energiecharta-Vertrags.


Dienstag, 18.05.2021

Podiumsdiskussion ONLINE (auf Spanisch)

OFRANEH und das Garifuna-Komitee für die Untersuchung und Suche nach dem Verschwundenen von Triunfo De la Cruz (SUNLA) laden ein zum Forum "Institutioneller Rassismus und die Verweigerung des Zugangs zu Wahrheit und Gerechtigkeit für das Volk der Garifuna im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Verschwindenlassen in Triunfo De la Cruz, Honduras". Mit Miriam Miranda (OFRANEH), Pablo Centeno (Vater des verschleppten Snider Centeno), Gustavo Castro (Otros Mundos Chiapas; Mitglied von SUNLA), Edy Tábora (Anwalt). Moderation: Jessica Fernández (Universität Lissabon)


Samstag, 17.04.2021

Onlineseminar

Der Zentralamerikatag findet diesmal online und komplett zweisprachig in Deutsch und Spanisch statt, für Übersetzung ist gesorgt. Wir freuen uns über Teilnehmende aus Zentralamerika und dem deutschsprachigen Raum.
Wir haben Expert*innen aus Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica und Deutschland eingeladen, um mit Ihnen über die Entwicklungen in ihren Ländern und der ganzen Region zu diskutieren.


Mittwoch, 07.04.2021

Webinar. See registration link

In ganz Europa beginnen Regierungen den Kohleausstieg und schließen Steinkohlebergwerke. Gleichzeitig importiert Europa weiterhin Steinkohle und lagert die Zerstörung von Ökosystemen und Ortschaften nach Kolumbien und anderswohin aus. Kann man immer noch über Kolonien sprechen? Und wie ist die Situation in diesen Kohleregionen Kolumbiens, nach einem Jahr Kampf gegen COVID19? - Veranstaltung in englischer und spanischer Sprache.


Dienstag, 30.03.2021

Quelle: Wikipedia, Hour.poing

https://www.eventbrite.com/e/still-burning-coal-colonialism-resistance-book-launch-tickets-144389088651

Kohle ist kolonial, Kohle zerstört Ökosysteme und Gemeinden – und Kohle ist ein Klimakiller. In ganz Europa beginnen Regierungen den Kohleausstieg und schließen Steinkohlebergwerke. Gleichzeitig importiert Europa weiterhin Steinkohle und lagert die Zerstörung von Ökosystemen und Ortschaften nach Russland, Kolumbien und anderswohin aus. Aktivist*innen aus Russland und Kolumbien berichten von ihren Realitäten am anderen Ende der Steinkohle-Lieferketten. Ist es wirklich möglich, Kohle, Stahl oder das herrschende Wirtschaftssystem „grün“ zu machen, ohne die Machtverhältnisse in Frage zu stellen, die den Klimakrisen zugrunde liegen? Wie können Steinkohle-Lieferketten durchbrochen, die Illusion grüner kapitalistischer Lösungen entlarvt und echte Lösungen möglich gemacht werden?  - Veranstaltung in englischer Sprache


Freitag, 26.03.2021

Online

„No nos callarán“

Strategien mexikanischer Journalist*innen gegen Drohungen und Gewalt
Gemeinsame Online-Veranstaltung von Amnesty International, Brot für die Welt, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Ökumenisches Büro München, in Kooperation mit Reporter ohne Grenzen
Mit Ausschnitten aus dem Film „Silence Radio“


Donnerstag, 25.03.2021

Online, Zoom-Meeting

Foto: Leonel George

Welche Auswirkungen hat die Kriminalisierung auf Menschenrechtsverteidiger*innen? Wer profitiert von den zahlreichen Kriminalisierungsprozessen? Vor allem aber: Welche Strategien gegen Kriminalisierung gibt es und wo kann Unterstützung geleistet werden? Diese Fragen wollen wir zusammen mit Gästen aus Guatemala, Honduras und El Salvador diskutieren und Handlungsempfehlungen für Politik und Zivilgesellschaft aus der neuen Publikation "Kriminalisieurng von Menschenrechtsverteidiger*innen in Zentralamerika" vorstellen


Sonntag, 14.03.2021

Berta Cáceres, Quelle: Øle Schmidt, Marielle Franco, Quelle: Bernardo Guerreiro/ Mídia NINJA, CC-BY-NC-SA

Zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern wir an zwei im März 2016 und 2018 ermordete rebellische Frauen, ihre Kämpfe und ihren Auftrag an uns: Marielle Franco und Berta Cáceres. Mit: Renata Souza aus Brasilien und Bertha Zúñiga Cáceres aus Honduras.


Donnerstag, 17.12.2020

Online, Zoom-Meeting

Drei Referent*innen aus Mexiko geben einen Überblick zur aktuellen Migrationspolitik in Mexiko und Zentralamerika und analysieren, wie sich der Regierungswechsel in den USA auf die Perspektiven für Migrant*innen und Geflüchtete in der Region auswirken könnte. Sie ermöglichen uns außerdem eine Annäherung an die Erfahrungen und Kämpfe von Migrant*innen auf dem Weg von Zentral- nach Nordamerika und die Aktionen zivilgesellschaftlicher Gruppen zur Verteidigung der Menschenrechte von Migrant*innen und Geflüchteten.


Donnerstag, 10.12.2020

Onlinveveranstaltung BigBlueButton

Auf der Onlineveranstaltung wird uns Rosi López vom CCR, aus erster Hand über die Folgen und Hintergründe der Militarisierung berichten. Nach einem kurzen Vortrag soll viel Zeit für eure Fragen und Diskussion bestehen.


Montag, 07.12.2020

online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Ein Dialog aus diversen Perspektiven zu den Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements und der Partizipation in Deutschland, der Interaktion mit Gruppen und Menschen verschiedener Nationalitäten und der Schwierigkeiten der Initiativen und Gruppen. Ein Dialog aus den Auswirkungen der Entwicklungsmodellen auf die Migration.


Donnerstag, 03.12.2020

online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Letzte Haltestelle. Unsere Rundreise geht zu Ende und zwar in La Guajira, ganz im Norden Kolumbiens. Wir verabschieden uns mit einer Analyse der aktuellen Lage in der Kohlebergbau-Region Cerrejón / La Guajira und der Verbindung der kolumbianischen Kohle mit Deutschland. Kommst Du mit?


Samstag, 28.11.2020

Online

Quelle: OFRANEH

In der honduranischen Karibik entsteht derzeit die weltweit erste extraterritoriale private Modellstadt

Auf der honduranischen Insel Roatán wird gebaut: Próspera soll die weltweit erste „Charter City“ für private Investoren mit eigener Gesetzgebung und eigener Rechtsprechung werden. Das nächste Projekt in der Küstenstadt La Ceiba ist in Planung. Beteiligt sind unter anderen ein Unternehmen der Technischen Universität München und der deutsche libertäre Unternehmer Titus Gebel.

Das Seminar beleuchtet Hintergründe des Projektes und diskutiert die Positionen der betroffenen Bevölkerung auf Roatán und an der Karibikküste, wo Gemeinden der afroindigenen Garífuna für ihre Rechte kämpfen.


online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

Das Seminar richtet sich an Interessierten für Themen wie der Konflikt in Kolumbien, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und Ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur. Wir wollen gemeinsam analysieren, welche Möglichkeiten wir – auch aus der Diaspora und aus dem Exil heraus – haben, um auf internationaler Ebene mitzuwirken und Kämpfe zu unterstützen, die #SozialeGerechtigkeit und #Umweltgerechtigkeit gleichermaßen in den Blick nehmen.


Freitag, 27.11.2020

online

Einflüsse transnationaler Unternehmen und des Freihandels auf Menschen und Umwelt in Mexiko

Mexiko ist eines der Länder mit den meisten Freihandelsabkommen und somit ein „Industrieparadies“ für transnationale Unternehmen der ganzen Welt. Die aus EU-Parlamentarier*innen, Wissenschaftler*innen und internationalen Nichtregierungsorganisationen bestehende Karawane der #ToxiTourMexico besuchte vom 2. bis 11. Dezember 2019 sechs betroffene Regionen in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten, die sich entlang der Gebirgskette „Eje Neovolcánico“ erstrecken. In den Gebieten sind die Auswirkungen des Freihandels und der Tätigkeit transnationaler Unternehmen auf Menschen und Umwelt besonders stark. Auch deutsche Firmen sind in diesen Regionen aktiv.