Nachrichten zu Nicaragua

Bergbauprojekt in Nicaragua gestoppt

Von Klaus von Muralt, amerika21

Managua. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat das Goldminenprojekt Tajo Pavón der kanadischen Firma B2 Gold für nicht machbar erklärt. Es würde zu große negative Auswirkungen für die lokale Umwelt, die Lebensweise der Menschen und die Wasserquellen der Gemeinde Rancho Grande nach sich ziehen, wird Ortega von seiner Ehefrau Rosario Murillo in den nicaraguanischen Medien zitiert.

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10.000 Menschen demonstrieren gegen Goldmine

Vergangenen Samstag demonstrierten in Rancho Grande rund 10.000 Menschen gegen ein Minenprojekt der kanadischen Firma B2Gold. Gefordert wird der Stopp des Goldbergbaus zu Lasten der lokalen Bevölkerung.

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Protest gegen Kanalbau in Nicaragua

Bis zu 5.000 Menschen haben in Managua an friedlichem Protest gegen geplanten Nicaragua-Kanal teilgenommen. Baubeginn war Ende Dezember. Über den Link ist der Bericht von amerika21 zu den Protesten gegen den Kanalbau zu erreichen: https://amerika21.de/2014/12/109853/protest-gegen-kanalbau


Terroristische Gruppe bekennt sich zu Anschlägen auf Unterstützer_innen der FSLN

Die bisher unbekannte Gruppe „Fuerzas Armadas de Salvación Nacional - Ejército del Pueblo (FASN – EP)“ (Bewaffnete Kräfte der Nationalen Rettung – Heer des Volkes) bekannte sich in einem Schreiben an das nicaraguanische Tageblatt HOY zu den zwei Hinterhalten auf Überlandbusse, die sich am Abend des 19. Juli, dem 35. Jahrestag der Sandinistischen Revolution, auf dem Rückweg von den Feierlichkeiten in Managua befunden hatten. Die nicaraguanische Polizei präsentierte Beschuldigte aus der Umgebung des einen Tatortes.

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Chinesischer Unternehmer Wang Jing gibt Route für den geplanten Nicaragua-Kanal bekannt

Das chinesische Unternehmen Hongkong Nicaragua Development Group (HKND) hat die wohl endgültige Route des "Großen Interozeanischen Kanals" vorgestellt, der durch das mittelamerikanische Land führen soll. Die geplante Wasserstraße soll größere Schiffe aufnehmen können als der modernisierte Panama-Kanal. Gegen das Projekt bestehen zahlreiche Bedenken.

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Buch-Neuerscheinung: "Santiagos Wege"

Als Fünfzehnjähriger zieht Santiago in den nicaraguanischen Bürgerkrieg. Durch den Sold will er den Lebensunterhalt seiner Mutter und seiner Geschwister sichern. Doch auch nach dem Krieg kämpft er den täglichen Kampf ums Überleben seiner Familie. Um diese zu versorgen geht er für neun Jahre illegal nach Costa Rica.

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Nicaragua: Proteste gegen Bebauung der “grünen Lunge” Managuas

UmweltschützerInnen und AnwohnerInnen des Gebiets um den Hügel Mokorón (Cerro Mokorón) beklagten einen Bebauungsplan und warnen vor möglichen Umweltschäden für ganz Managua.

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Ein guter König möchte er sein

„Dafür, dass Ortega die Wahlen gewonnen hat, gibt es gute Gründe.“ - Julio Zúniga ist Kleinunternehmer. In seinem Viertel im Zentrum Managuas hat er einen Auto-Waschdienst eröffnet, später kam ein Reifendienst und eine Werkstatt hinzu. Zúniga lässt keinen Zweifel an seiner Unterstützung für die Regierung Daniel Ortegas, des einstigen Comandantes der Revolution, der seit 2007 das Land wieder regiert. Dabei hätte er die besten Gründe, dem dienstältesten Politiker Nicaraguas zu misstrauen.

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Daniel Ortega gewinnt Präsidentschaftswahl in Nicaragua

Bisher liegen verschiedene Meldungen von WahlbeobachterInnen über Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung vor. Aber auch in der nicaraguanischen Presse geht niemand davon aus, dass diese Unstimmigkeiten eine wahlentscheidende Rolle spielten.

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NICARAGUA: Feministinnen demonstrieren für straffreie Abtreibung

“Für ein freies Abtreibungsrecht! Für das Ende der Gewalt gegen Frauen!” So lautete der Ruf etlicher Frauen und Mädchen, die am Tag der Straffreiheit der Abtreibung in Lateinamerika und der Karibik am 28. September auf die Straße gingen. Auch in anderen Städten Lateinamerikas fanden Demonstrationen statt.

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NICARAGUA: Sängerinnen starten Kampagne für Frauenrechte: „Todas juntas, todas libres“

Frauenorganisationen haben gemeinsam mit den drei Sängerinnen Gabriele Baca, Elsa Basil und Clara Grün die Kampagne “Todas juntas, todas libres” (Alle gemeinsam, Freiheit für alle) gestartet. Damit wollen sie Frauenrechte stärken und einfordern, heißt es auf der Internetseite des Feministischen Internationalen Radios FIRE (Radio Internacional Feminista), die ebenfalls MitorganisatorInnen der Kampagne sind.

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