Nach gewaltsamer Räumung:
Solidarität mit dem Garífuna-Projekt Wagaira Le!

Wagaira Le
Bildquelle: OFRANEH

Die erste Gemeinde afroindigener Garífuna in Zentralamerika kämpft um ihr angestammtes Land. Das Projekt Wagaira Le („Das ist unser Dorf!“) in Honduras wurde gewaltsam geräumt. Bitte spenden Sie/spendet jetzt für Wagaira Le!


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Expulsados – Vertrieben

Dokumentation über Privatstädte (ZEDE) in Honduras

Autor & Regisseur: Dassaev Aguilar

Dort, wo in Honduras private extraterritoriale Sonderentwicklungszonen (ZEDEs) geplant und gebaut werden, fürchten die Menschen Vertreibung. Der Filmemacher Dassaev Aguilar hat die Orte besucht, an denen die ZEDE Próspera und die ZEDE Morazán entstehen. Er hat deren Betreiber interviewt, mit Einwohner*innen der betroffenen Gemeinden gesprochen und die Protestbewegung gegen die ZEDE porträtiert. In der 43-minütigen Dokumentation wird deutlich: Auch wenn die ZEDE ein relativ neues rechtliches Konstrukt sind, reichen das Phänomen der Vertreibung für private Investorenprojekte und der Widerstand dagegen schon sehr lange zurück.

Hier geht’s zur spanischen Version mit deutschen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=pmRZxYIoI2g


Filmgespräch und Diskussion am 21.Dezember 2021 mit honduranischen Expert*innen über die Zukunft der ZEDE in Honduras

Neues Wandbild im Münchner Werksviertel

Mit Unterstützung u.a. von Altmeister Checo Váldez aus Mexiko und Performance-Künstler Jorge Hidalgo aus Münster wird gerade unser sechstes partizipatives Wandbild vollendet. Zwei Dutzend Münchner*innen haben mitgewirkt und mitgemalt. Die echt laaaange Wand soll für sechs Jahre erhalten bleiben. Aber schaut lieber jetzt schon vorbei und lasst euch inspirieren. Gleich hinter dem Münchner Ostbahnhof, am Fuß des Riesenrades.

 

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Toxi-Tour: Bericht zu Umweltschäden in Mexiko

Transnationale Firmen in Mexiko machen Profit auf Kosten von Umwelt und Gesundheit
QUELLE:MARTÍN ÁLVAREZ-MULLALLY & COLECTIVO GUARDIANES DE LA CUENCA INDEPENDENCIA

Der 106-seitigen Abschlussbericht einer Reise von Wissenschaftler*innen, Menschenrechtsaktivist*innen und Abgeordneten, der so genannten #ToxiTourMexico, dokumentiert anhand von Beispielen, dass transnationale Firmen Profit auf Kosten von Umwelt und Gesundheit machen. Die mexikanischen Industriekorridore und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt stehen dabei im Fokus. Im Rahmen des Berichtes werden Erkenntnisse aus der Toxi-Tour selbst und Betrachtungen betroffener Regionen mit Recherchen über das Operieren europäischer Firmen in Mexiko zusammengeführt.

Weitere Informtionen dazu von Peter Clausing, Sabrina Spitznagel
amerika21

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Wenn Recht zu Unrecht wird

Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten  aus Guapinol (Honduras)
Angehörige demonstrieren für die Freilassung der acht inhaftierten Umweltaktivisten aus Guapinol (Honduras). Foto: Leonel George

Der Missbrauch des Strafrechts, um widerständige Bewegungen, kritische Journalist*innen und aufrechte Jurist*innen mundtot zu machen, nimmt auch in Zentralamerika zu. Das neue Dossier des Runden Tisches Zentralamerika erklärt anhand von neun exemplarischen Fällen wie die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und sozialem Protest funktioniert und was man dagegen tun kann.

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Unterstützung für politische Gefangene in Mexiko

Lucía Baltazar: Politische Gefangene in Mexiko
Foto: Lucía Baltazar

Seit fünf Jahren wird die Künstlerin Lucía Baltazar aus Guerrero zu Unrecht in mexikanischen Gefängnissen festgehalten. Das Colectivo Liquidámbar setzt sich unermüdlich für ihre Freilassung ein. Unterstützen Sie das Colectivo Liquidámabar. Lucía Baltazar und vier ihrer Mitgefangenen.

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#Klimasolidarität - Unsere neue Plattform

#Klimasolidarität Jetzt!

Unsere neue Plattform
klimasolidaritaet.de ist online!
Weil der Klimawandel ein Problem ist, das alle Menschen bedroht. Weil wir die Menschenrechtsverletzungen dort aufzeigen möchten, wo unsere Konsumgüter entstehen – am Anfang der Produktion, beim Raubbau an Mensch und Natur. Weil die Verantwortung eines Konzerns nicht an der Ladentheke oder an der Landesgrenze endet. Aber vor allem, weil wir nicht nur über die Probleme reden wollen. Auf dieser Plattform zeigen wir, was Bürger*innen in Lateinamerika, aber auch hier in München und in Deutschland tun, um die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen.

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Kommunale partizipative Wandbilder in München

Wer wir sind

Wer wir sind
und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Montag, 28.11.2022

Abya Yala RapToure

Deutschlandtournee

Interessierst Du Dich für die unterschiedlichen Realitäten lateinamerikanischer FLINTAs*, Migrant*innen, Arbeiter*innen, Student*innen, Künstler*innen, Feminist*innen Communities sowie von Müttern auf der Suche nach ihren verschwundenen Söhnen und Töchtern?
Wir werden uns mit diese Frage und mit den sozialen und politischen Forderungen gegenüber Frauen im globalen Süden auseinandersetzen und uns anschauen, welchen Machtstrukturen sie unterliegen, welcher Gewalt sie ausgesetzt werden und uns ihren Vorstellungen politischer Kämpfe nähern.

Dafür haben wir Audry Funk und Diana Avella aus Mexiko und Kolumbien eingeladen, zwei Rapperinnen und wichtige Vertreterinnen der lateinamerikanischen Hip-Hop-Szene. Mit Audry und Diana werden wir ein Seminar, verschiedenen Diskussionsveranstaltungen, Fachgespräche, Konzerte und Austausch Termine veranstalten.

Klicke auf Weiterlesen für die geplanten Stationen und weitere Informationen!

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Freitag, 02.12.2022

Audry Funk & Diana Avella

Milla Club, Holzstr. 28, München

Im Rahmen unserer bundesweiten Rundreise mit Diana Avella und Audry Funk laden wir Dich zu einem Auftaktkonzert ein!
Am 02.12.2022 im Milla Club in München.

Audry Funk (Mexiko). Rapperin, Songwriterin und Aktivistin. Sie ist seit mehr als 20 Jahren in der lateinamerikanischen Hip-Hop-Szene aktiv und auf verschiedenen internationalen Bühnen sowie bei Konferenzen an renommierten Universitäten aufgetreten.

Diana Avella (Kolumbien). HipHop-Künstlerin, Feministin, Menschenrechtsverteidigerin und Wissenschaftlerin. Derzeit arbeitet sie für das Zentrum für Erinnerung, Frieden und Versöhnung in Kolumbien. Eine der ersten lateinamerikanischen MCs, die in ihren Songs die Verteidigung der Frauenrechte thematisiert hat.

Klicke auf Weiterlesen für mehr Informationen und den Link zum Ticketverkauf!

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Samstag, 03.12.2022

Die Kraft steckt in meiner Stimme
(El poder está en mi voz)

Bellevue di Monaco

Hip-Hop-Workshop am 3.12. in München – seid dabei!
Freut euch auf Diana Avella aus Kolumbien und Audry Funk aus Mexiko – zwei bekannte Rapperinnen (MC’s), die gemeinsam mit euch im Workshop diskutieren, nachdenken und schreiben wollen!

Welche Themen erwarten euch?
Hip-Hop & Poetry, politischer Aktivismus & diverse Lebensrealitäten lateinamerikanischer FLINTA (Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen).

Diana und Audry sind prominente Vertreterinnen der lateinamerikanischen Hip-Hop-Szene. Mit ihren Songs schaffen sie Sichtbarkeit für marginalisierte gesellschaftliche Gruppen. Ihre Verse sind voller Ungehorsam und Reflexion. Sie fordern uns auf, Lateinamerika in seiner Vielfalt zu erkennen.

Klicke auf das Bild für weitere Informationen und den Link zur Anmeldung!

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Donnerstag, 08.12.2022

El Salvador: Der Kampf um Demokratie und die Rolle des Öko-Feminismus

Onlineevent via Zoom

Im Rahmen der Onlineveranstaltung wird uns Fran Omar vom Bloque de Resistencia y Rebeldía Popular einen Überblick über die jüngsten Aktivitäten sowie die bisherigen Erfolge dieses linken Bündnisses und die Herausforderungen und Ziele für das kommende Jahr geben. Rosa Lilian López von der Vereinigung der Gemeinden für die Entwicklung von Chalatenango (CCR) wird darüber hinaus über die Situation und die Aktivitäten der Menschen auf dem Land berichten. Dabei wird sie schwerpunktmäßig auf die Rolle der Frauen sowie das Konzept des Öko-Feminismus eingehen.

Anmeldung unter: nica@oeku-buero.de
Spanisch mit deutscher Übersetzung

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Samstag, 10.12.2022

Mit Wahrheit gibt es Zukunft

Tagungszentrum der Münchner AIDS-Hilfe (Lindwurmstr. 71, 80337 München - U3/U6 & Bus 58/68 Goetheplatz)

Am 28. Juni wurde in Bogotá der Abschlussbericht der kolumbianischen Wahrheitskommission (CEV) vorgestellt. Die Ergebnisse der Arbeit der vergangenen dreieinhalb Jahre bilden die Grundlage für eine breite Debatte über den bewaffneten Konflikt, die Vergangenheit und den Weg in eine friedliche und nachhaltige Zukunft.

Zum internationalen Tag der Menschenrechte werden wir in einem Workshop, einer Dokumentarfilmvorführung und einer Debatte mit Expert*innen drei Fragen debattieren: Welche Auswirkungen hat der Bericht der CEV auf die nachhaltige Entwicklung in Kolumbien? Warum ist es wichtig, die Vorschläge des Berichtes auf nationaler und internationaler Ebene zu verbreiten? Und welche Rolle spielten und spielen nun die Zivilgesellschaft und die kolumbianische Diaspora in München bzw. in Deutschland?  

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