Jahresbericht 2014

(Auszüge)

Editorial

2014 war für die Arbeit des Ökumenischen Büros ein Jahr, in dem wir mit so vielen Veranstaltungen wie nie zuvor unseren Themen in München und bundesweit Gehör verschaffen konnten.

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Länderbericht Mexiko

Länderbericht und Aktivitäten zu Mexiko
Am 1. Januar 2014 feierten die Zapatist_innen weltweit zwanzig Jahre des Aufstandes der Zapatistischen Armee der nationalen Befreiung (EZLN). Anfang 1994 hatten Indigene aus Chiapas zum ersten Mal das berühmte „Ya Basta!“ ertönen lassen. Dies war nicht nur ein Ruf gegen die Unterdrückung und Diskriminierung der Indigenen in Mexiko, sondern auch gegen den Neoliberalismus weltweit. Seither haben die Zapatist_innen stark unter der Verfolgung durch das mexikanische Militär gelitten. Eines haben sie uns in diesen zwanzig Jahren aber gezeigt: Autonomie ist machbar.

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Länderbericht Nicaragua

Länderbericht und Aktivitäten zu Nicaragua
Der Pazifik-Atlantik-Kanal war das Thema des vergangenen Jahres in Nicaragua, das alle anderen Themen in den Hintergrund drängte. Mit der Bekanntgabe der Kanalroute im Juli 2014 und dem feierlichen Baubeginn am 22. Dezember verschwanden zwar nicht die Zweifel an dem Projekt, aber es entwickelte sich massiver Widerstand bei der bäuerlichen Bevölkerung, die dem Projekt weichen soll. Sonst war die Politik wie in den Jahren zuvor geprägt von einer starken Regierung, die ungestört ihre Ziele verfolgen konnte.

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Länderbericht El Salvador

Länderbericht und Aktivitäten zu El Salvador
Die 2014 gewählte neue Regierung Sánchez Cerén steht als erste genuine FMLN-Regierung vor ähnlichen Herausforderungen wie ihre Vorgängerin unter dem parteilosen Journalisten Mauricio Funes: Sie muss mit den Folgen von 20 Jahren neoliberaler Politik der ultrarechten ARENA-Regierung fertig werden und will sich offenbar erst einmal einen institutionellen und finanziellen Handlungsspielraum erkämpfen, um einige moderate Änderungen innerhalb des Systems anzugehen.

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Länderbericht Honduras

Länderbericht und Aktivitäten zu Honduras
Im Jahr fünf nach dem Putsch gegen den Präsidenten Manuel Zelaya und nach einem knappen Jahr Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández ziehen Menschenrechtsorganisationen in Honduras eine verheerende Bilanz. Die Organisation COFADEH schätzt die Zahl der politischen Morde seit dem Putsch 2009 auf über 300. Besonders betroffen sind Kleinbauern und Kleinbäuerinnen im Norden des Landes und Menschenrechtsverteidiger_innen.

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Aktivitäten zu Zentralamerika

Auch in Zentralamerika gibt es immer mehr Phänomene, die vor den Ländergrenzen nicht halt machen. Ebenso organisiert sich die Zivilgesellschaft zunehmend über die Ländergrenzen hinweg, etwa im Widerstand gegen Minenprojekte, wo sich die Bewegung M4 zusammen geschlossen hat, um zentralamerikaweit gegen die transnationalen Minenkonzerne vorzugehen.

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Arbeitskreis Bergbau

Lateinamerika hat in den letzten Jahren seine traditionelle Rolle als Rohstofflieferant ausgebaut. Überall sind Exporte von Erdöl, Kohle, Gas, Metallen oder Soja gestiegen. Dahinter steht das weltweite kapitalistische Wirtschaftssystem mit seiner ständig steigenden Nachfrage nach Rohstoffen in den europäischen, nordamerikanischen und inzwischen verstärkt in den asiatischen Industrieländern.

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Arbeitskreis Kolumbien

Die Münchner Arbeitsgruppe für Menschenrechte in Kolumbien setzte ihre 2013 begonnene Arbeit 2014 engagiert fort und arbeitete dabei wie im Vorjahr eng mit dem Öku-Büro zusammen. Hier ist ihr Bericht:

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