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Der Staat Uruguay muss Gesetze aufheben, die Militärs und Polizisten schützen, die der Menschenrechtsverletzungen während der Diktatur von 1973 bis 1985 angeklagt sind. Das entschied der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte CorteIDH (Corte Interamericana de Derechos Humanos), eine Institution der Organisation Amerikanischer Staaten OAS, am 24. März.


Die guatemaltekische Verband der Hausarbeiterinnen, Maquila- und Heimarbeiterinnen Atrahdom (Asociación de Trabajadoras del Hogar, a Domicilio y de Maquila) hat die Gründung der ersten Gewerkschaft für auf eigene Rechnung arbeitende Hausarbeiterinnen ins Leben gerufen. Ziel der neu gegründeten Vereinigung sei es, für die Rechte der Arbeitenden in diesem Sektor einzutreten, erklärte Maritza Velásquez von Atrahdom.


Der Bundesgerichtshof Nr.1 von Buenos Aires hat vier Verantwortliche der zwischen 1976 und 1983 bestehenden Militärdiktatur wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.


Im mexikanischen Gliedstaat Tamaulipas sind in 15 Massengräbern 116 Tote geborgen worden. Die Behörden rechnen mit weiteren Funden.


Mit hohen Schadenersatzforderungen wollen Bergbaufirmen in El Salvador Schürfrechte durchsetzen. Gegner der Unternehmen werden bedroht.


Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) hat auf eine Protestaktion von Rettet den Regenwald e.V. vom 1. April bereits reagiert.


Der unter dem begründeten Verdacht des massiven Wahlbetrugs stehende Felipe Calderón wurde von der Präsidentengarde, die ihm sozusagen „physisch“ zum Wahlsieg verhalf, mitten durch die anhaltenden Bürgerproteste in den Nationalkongress eskortiert. Kurze Zeit später erklärte der neue Präsident den „Krieg gegen den Drogenhandel“ und die Generäle sind seitdem eine wichtige Stütze seiner Macht.


In den Straßen honduranischer Städte werden derzeit heftige Straßenkämpfe zwischen Polizei und Zivilgesellschaft ausgefochten. LehrerInnen, Eltern und ProfessorInnen protestieren seit rund einem Monat gegen die Bestrebungen der Regierung, ein neues Bildungsgesetz zu erlassen.


Die Menschenrechtsverteidigerin und Gründerin der Organisation Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren NHRC (Nuestras Hijas de Regreso a Casa), Marisela Ortiz Rivera, sah sich durch Morddrohungen, die sie am 10. März 2011 erhalten hatte, gezwungen ins Exil in die Vereinigten Staaten zu gehen.


Mitten in der Diskussion um Migrationspolitik, wirtschaftliche Wiederbelebung und Sicherheit, die anlässlich des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in El Salvador aufgeflammt ist, wurde auch die Forderung nach der Entkriminalisierung von Abtreibungen zum öffentlich diskutierten Thema gemacht.


Starke Proteste gehen zur Zeit von der mexikanischen Lehrergewerkschaft SNTE aus. Hintergrund ist, dass seit dem 14. März vom mexikanischen Grundschullehrer Carlos René Román Salazar jede Spur fehlt. Sein Auto wurde in einem Außenbezirk von Oaxaca Stadt gefunden. Seine Habseligkeiten befanden sich unberührt im Innenraum. Der Verdacht, dass es um ein gewaltsames Verschwindenlassen handelt und nicht etwa um eine Entführung zwecks Lösegelderpressung, erhärtet sich zunehmend.


Am Sonntag, den 13. März wurde ein Angriff auf Franklin Melendez verübt, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Gemeinderadios La Voz de Zacate Grande. Der Angreifer gab zwei Schüsse auf Melendez ab; einer davon verletzte ihn am Bein, während er um sein Leben rannte.


Auch nach dem Erdbeben in Japan und der drohenden Nuklearkatastrophe wird Brasilien den Bau weiterer Kernkraftwerke fortsetzen. Das erklärte der Minister für Energie und Bergbau, Edison Lobão. Gegenüber Agencia Brasil erklärte Lobão, es gebe keine Notwendigkeit, das Atomprogramm im Land zu überprüfen.


Angesichts eines von Tod und Angst erdrückten Mexikos, in dem aufgrund einer gescheiterten Sicherheitsstrategie immer mehr Gewalt erzeugt wird, hat es sich die Journalistin Marcela Turati zur Aufgabe gemacht, die Geschichten der ermordeten Jugendlichen, Waisen, Witwen, Verwundeten, Vertriebenen und ganzer Familien zu sammeln und zu erzählen, die seit 2006 die Opfer des “Kriegs gegen den Drogenhandel” sind.


Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat erklärt, ihr Land werde die honduranische Regierung von Porfirio Lobo erst anerkennen, wenn der gestürzte Präsident Manuel Zelaya in seine Heimat zurückgekehrt sei.