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Mittwoch, 07.10.2020

Stahl für den globalen Norden – Knast für den globalen Süden?


Ort: Digital (Zoom-Konferenz)

Unmittelbar neben dem Dorf Guapinol in Honduras entsteht derzeit die größte Aufbereitungsanlage für Eisenerz in Zentralamerika. Die dort gewonnenen Pellets sollen in den Export hauptsächlich in Richtung USA und Europa gehen. Das Versprechen: „Verantwortlicher Bergbau“, Arbeitsplätze, soziale Projekte und wirtschaftlicher Aufschwung für die Region. Das Rohmaterial für die neue Anlage soll aus zwei Tagebauen in der Kernzone des Nationalparks Carlos Escaleras kommen. Die Anwohner*innen fürchten um das Wassereinzugsgebiet der Flüsse Guapinol und San Pedro. Sie sind sich sicher, dass die Konzessionen für die Tagebaue mitten in einem Naturschutzgebiet illegal erteilt wurden. Ihr Protest wird mit Diffamierung, Drohungen, gewaltsamen Attacken und mit Kriminalisierung beantwortet. Acht der Umweltschützer*innen sitzen seit über einem Jahr in Untersuchungshaft, fünf weiteren droht ebenfalls ein Prozess.

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Donnerstag, 22.10.2020

Online- und Präsenzveranstaltung: Klimawandel in Nicaragua - Anpassung und Gegenstrategien


Ort: Eine-Welt-Haus

Am 22. Oktober sprechen wir mit Vertreter*innen des Movimineto Comunal Nicaragüense (MCN) über die Auswirkungen des Klimawandels in Nicaragua, sowie über deren Aktivitäten zur Anpassung an, sowie gegen den Klimawandel. Ein Schwerpunkt dabei soll dabei auf die Bedeutung der Organisation innerhalb der Gemeinden sowie auf die ökologische Landwirtschaft gelegt werden.

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Freitag, 30.10.2020
In Vallecito: Die Garifuna verteidigen ihr traditionelles Land
In Vallecito: Die Garifuna verteidigen ihr traditionelles Land. Quelle: Ocote Films

Globales Klima – lokale Kämpfe


Ort: P58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin

Wie können lokale Strategien für Klimagerechtigkeit global verknüpft werden?

Klimagerechtigkeit ist ein globales Konzept, aber was bedeutet es konkret? Welche Herausforderungen bringt es für Deutschland und für den globalen Süden mit sich? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Nach einführenden Inputs aus Süd- und Nordperspektive lernen wir konkrete Strategien des Widerstandes und Alternativen zum neoliberalen klimaschädlichen Wirtschaftsmodell am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras kennen.

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