Alle Nachrichten

In El Salvador nimmt eine mächtige soziale Bewegung den Umweltschutz selbst in die Hand. Ihr geht es dabei auch um eine nachhaltige Landwirtschaft.


Im Rahmen einer Razzia haben 300 Polizisten vor wenigen Tagen erneut das Basisradio La Voz de Zacate Grande geschlossen. Die schwerbewaffneten Sicherheitskräfte fahndeten nach BewohnerInnen und Führungs- personen von Organisationen, die der Landbesetzung beschuldigt werden. Ein Gericht hatte Haftbefehle gegen Pedro Canales, Danilo Osorio, Rafael Osorio, Wilmer Rivera und Santos Benito Pérez ausgestellt.


Die kolumbianische Umweltaktivistin Sandra Viviana Cuellar Gallego wird seit dem vergangenen 17. Februar vermisst. Verschiedene Menschenrechts- und Umweltorganisationen wie Friends of the Earth International und das kolumbianische Aktionsnetzwerk gegen Freihandel RECALCA (Red Colombiana de Acción Frente al Libre Comercio) machten ihr Verschwinden öffentlich und fordern die Behörden auf, den Fall sofort und gründlich zu untersuchen.


Am Mittwoch gab die mexikanische Bildungsgewerkschaft SNTE ihre Antwort auf die massive Repression am Dienstag bei dem Besuch von Präsident Felipe Calderón im Bundesstaat Oaxaca. 72.000 Lehrerinnen und Lehrer legten die Arbeit nieder, 16 Bundesstraßen in ganz Oaxaca wurden blockiert und in Oaxaca-Stadt fand eine Großdemonstration mit schätzungsweise 25.000 Teilnehmern statt.


Experten aus Kuba und Deutschland haben zum Auftakt der Internationalen Buchmesse in einer Podiumsdiskussion in der kubanischen Hauptstadt Havanna die Arbeit der deutschen Parteistiftungen thematisiert. Kritisiert wurde dabei die immer offenere Einflussnahme auf die politischen Prozesse in Lateinamerika durch die Stiftungen der Regierungsparteien CDU, CSU und FDP.


Der in seiner Gemeinde aktive Menschenrechtsanwalt Hector Berríos aus dem Departement Cabañas hat am 23. Januar telefonische Morddrohungen erhalten. Amnesty International geht davon aus, dass er wegen seines menschenrechtlichen Engagements zur Zielscheibe geworden ist.


Der 24-jährige Victor Leiva wurde am Mittwoch den 2. Februar 2011 im Stadtzentrum von Guatemala Stadt ermordet. Der Schauspieler und politische Aktivist kam gerade aus einem Lebensmittelladen, als ein Pick-Up und ein Motorrad anhielten und unvermittelt mehrere Schüsse auf den Rücken des Schauspielers abfeuerten. Die Tat gleicht einer Hinrichtung, ein politischer Hintergrund für den Mord kann nicht ausgeschlossen werden.


Der Verband chilenischer Nichtregierungsorganisationen ACCIÓN (Asociación Chilena de Organismos No Gubernamentales) und die Frauenvereinigung La Morada haben Ende Januar die Kampagne „Ich habe das Recht zu entscheiden“ begonnen. Ziel der Kampagne ist die Straffreiheit von medizinisch notwendigen Schwangerschaftsabbrüchen zu erreichen.


Nachdem er seinen Entführern entkommen war und noch immer physisch und psychisch erschöpft von der Grenzerfahrung der letzten 48 Stunden, ist es Juan Ramón Chinchilla, einem der Anführer der Vereinigten Bauernbewegung von Aguán (MUCA) und der Nationalen Widerstandsfront (FNRP) gelungen, von einem geheimen Ort in Honduras mit [der Nachrichtenagentur] Sirel zu sprechen.