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In Costa Rica bleibt das Moratorium gegen die Erkundung und etwaige Förderung von Erdöl- und Erdgasvorkommen vor der nördlichen Pazifikküste des Landes bestehen. Ein Widerspruch des US-amerikanischen Erdölunternehmens Mallon Oil Company wurde am vergangenen 23. September abgelehnt.


In Mittelamerika befinden sich drei von weltweit sechs Ländern, in denen im Fall eines Schwangerschaftsabbruchs die Schwangere und die Person, die den Eingiff vornimmt, eine Straftat begehen und mit einer Gefängnisstrafe rechnen müssen. Viele Frauen in El Salvador, Honduras und Nicaragua sterben an den Folgen einer Abtreibung.


Ein Sarg und ein Blumenkranz waren Symbol dafür, dass der JournalistInnenverband aufs neue trauerte, diesmal wegen der Morde an den Journalistinnen Ana María Marcela Yarce Viveros und Rocío Trápaga.


In der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen vom 11. September hat es einen Rechtsruck gegeben, aber auch einen Trend zum rechten Populismus. Das krisengeschüttelte Land wird so kaum transformiert werden können, eher schon ist eine weitere Verstrickung mit der organisierten Kriminalität zu befürchten.


Während die FDP im Superwahljahr 2011 beinahe von der politischen Bildfläche verschwunden ist, sorgt die parteinahe Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) weiter für Konflikte im politischen Berlin.


Die Gruppe von Cyberaktivisten “Anonymous” hat die Internetpräsenz des mexikanischen Präsidenten gehackt. Ebenfalls betroffen waren die Webseiten des Verteidigungsministeriums, des Bundesministeriums für Sicherheit und des Nationalen Geheimdienstzentrums.


Gut ein Dutzend feministischer Organisationen schloss sich jetzt zu einer breiten Front im Kampf für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs zusammen. Sie fordern die Kirche auf, sich in dieser Frage nicht in politische Angelegenheiten einzumischen.


Mais ist eines der wich­tigsten Nah­rungs­mittel in Mexiko. Agrar­wis­sen­schaftler fanden heraus, dass sich das Getreide den dor­tigen Mexiko: Zukunft ohne Genmais möglich – Forscher verweisen auf traditionelle SortenKli­ma­ver­än­de­rungen bes­tens anpassen kann. Der Ein­satz von Gen­saatgut ist ihrer Ansicht nach überflüssig.


Nach der Wei­ge­rung des Obersten Gerichts­hofs von El Sal­vador, die mut­maß­li­chen Mörder von sechs Jesuiten im Zusam­men­hang mit einem Aus­lie­fe­rungs­ge­such fest­zu­nehmen, wird den Mili­tärs in Abwe­sen­heit nun in Spa­nien der Pro­zess gemacht. Das Ver­fahren soll die Hin­ter­gründe des Mas­sa­kers von 1989 klären. Bis heute tut sich die sal­va­do­ria­ni­sche Justiz schwer damit, die wäh­rend des blu­tigen Bür­ger­kriegs began­genen Ver­bre­chen von 1980 bis 1992 zu ahnden.


Am 9. September startete die Nationale Bewegung für den Frieden mit Gerechtigkeit und Würde eine Karawane in den Süden. Erste Stationen waren die Stadt Cuernavaca im Bundesstaat Morelos sowie Chilpancingo und Acapulco im Bundesstaat Guerrero. Bis zum 19. September wird die Buskarawane, an der sich etwa 600 Menschen beteiligen, an verschiedenen Punkten Oaxaca, Chiapas, Tabasco, Veracruz und Puebla haltmachen. Danach kehrt sie zu ihrem Ausgangspunkt Mexiko-Stadt zurück.


Bei den Präsidentschaftswahlen in Guatemala hat der hoch favorisierte Ex-General Otto Pérez Molina die absolute Mehrheit vermutlich überraschend deutlich verpasst. Nur gut ein Drittel der Wähler scheinen sich im ersten Wahlgang für ihn ausgesprochen zu haben. Das geht aus ersten Hochrechnungen hervor, die am Abend (Ortszeit) veröffentlicht wurden.


Journalistinnen Marcela Yarce und Rocío González ermordet In Mexiko sind Mitte vergangener Woche erneut zwei Journalistinnen ermordet worden. Die Leichen der 48-jährigen Marcela Yarce und der gleichaltrigen Rocío González Trápaga wurden am 1. September in einem Park in Mexiko-Stadt gefunden.


Das verknitterte und vergilbte schwarz-weiß Foto hütet Raul wie einen Schatz. Es ist das einzige, was er von seiner Mutter noch hat. Als Raul vier Jahre alt war, brachte seine Mutter ihn und den ein Jahr jüngeren Jorge in einem kirchlichen Kinderheim in Sicherheit vor den Wirren des salvadorianischen Bürgerkriegs.


In einer gestern veröffentlichten Erklärung stellt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fest, dass die vor einem Jahr von der mexikanischen Regierung verabschiedete Strategie zum Schutz von Migranten an deren Situation nichts geändert habe.


Auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Oaxaca-​Stadt wurden am 25. August Geset­zes­in­itia­tiven für den Erhalt ein­hei­mi­scher Mais­sorten von ver­schie­denen For­schungs­ein­rich­tungen, indi­genen und sozialen Orga­ni­sa­tionen scharf kri­ti­siert und zurückgewiesen.