Mexiko/Oaxaca: Windkraftanlagen verstärken Landkonflikte

Die Menschenrechtsaktivistin Bettina Cruz berichtet auf ihrer Europareise von neuen sozialen Konflikten durch Ausbau erneuerbarer Energien

Von Mario Schenk/amerika21.de

Potsdam. Der Ausbau erneuerbarer Energien in Mexiko schürt neue Landkonflikte. Besonders betroffen ist dabei die Landenge zwischen dem Golf von Mexiko und dem Pazifik, dem Isthmus von Tehuantepec, berichtete die Menschenrechtsaktivistin Bettina Cruz aus Oaxaca am Dienstag in Potsdam.

Die Kritik der indigenen Gemeinden richtet sich dabei vor allem gegen die Umsetzung der Bauvorhaben. Zu keinem Moment würde die betroffene Bevölkerung konsultiert oder informiert, berichtet Bettina Cruz vom Verbund der Indigenen vom Istmo de Tehuantepec in Verteidigung von Land und Territorium. Mit der "Merkantilisierung der Luft" über ihrem Land würden die Menschen erst konfrontiert, wenn Firmenvertreter mit fertigen Verträgen oder gar Baumaschinen im Dorf stehen.

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