Aufbauarbeit und Contra-Krieg am Río San Juan

¡Aqui no se rinde nadie!1


(ap) Im September 1986 reiste ich nach mehr als einjähriger Vorbereitung nach Managua, um in einem auf mehrere Jahre angelegten Kooperationsprojekt des Erziehungsdepartements der Region Río San Juan und des Ökumenischen Büros in der Escuela Normal von San Miguelito am Ufer des Nicaragua-Sees die handwerklich-polytechnische Ausbildung der zukünftigen Primar-Lehrer_innen zu etablieren. Unterstützung für das Projekt kam von den selbstverwalteten Schreinereien im ganzen Bundesgebiet, materiell und personell – mein Betrieb hatte mich für die Aufgabe als Bauleiter und technischer Ausbilder für anderthalb Jahre freigestellt.

 

Die Escuelas Normales und ihre Bedeutung für die Alphabetisierungs-Kampagne Nicaraguas
Als Normalschule wurde im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts eine Volksschule bezeichnet, die als Mustereinrichtung zugleich der Lehrerbildung diente. In den romanischen Ländern wird der Begriff allgemein im Sinne von Lehrerseminar gebraucht. Die zur Unterstützung der Alphabetisierungskampagne in den 1980er Jahren gegründete „Escuela Normal Mélida Anaya Móntes“ in San Miguelito galt als Modell für das neue Erziehungskonzept in Nicaragua, das neben der Alphabetisierung eine allgemeine polytechnische Bildung anstrebte.
Nach dem Sturz der Somoza-Diktatur hatte die sandinistische Regierung die Alphabetisierung des Landes zu einer ihrer Hauptmissionen erklärt. Im sogenannten „Kreuzzug gegen die Unwissenheit“ zogen etwa 100.000 Freiwillige in die entlegenen Dörfer der ländlichen Gebiete und unterrichteten – zum Teil in drei Schichten am Tag. In nur zwei Jahren gelang es, die Analphabetenquote von 65 % auf 12 % zu senken. Um dieses Bildungsziel auch langfristig zu halten und den entsprechenden Bedarf an Lehrpersonal regional und nachhaltig zu decken, wurden im ganzen Land mehrere neue normales gegründet. Als dreiklassige Oberschule (bis zum mittleren Abschluss) konzipiert, sollten sie die 14 – 18-jährigen Absolvent_innen  zum Unterrichten in den Grundschulklassen ihrer abgelegenen Heimatorte befähigen. Die jungen Lehrer_innen sollten neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen möglichst vielseitige praktische Kenntnisse (Grundzüge aus Gartenbau und Kleinviehhaltung, Hygiene, Latrinenbau und Baukonstruktion) vermitteln können und gerade in den schlecht erschlossenen Landesteilen Anleitung zur Selbsthilfe geben.

 

Mit mir zusammen reisten zwei weitere junge Schreiner aus Bayern und ein ecuadorianischer Ingenieurstudent von der TU München, um die erste Projektphase (die Errichtung der Werkhalle auf dem Gelände der Escuela Normal) vorzubereiten.
Die militärische Situation im Grenzgebiet zu Costa Rica war zu jener Zeit noch eher entspannt, von gelegentlichen Anschlägen auf die Überlandleitung und die Fernstraße aus Managua abgesehen.  Die von den US-Amerikanern unterstützten Contra-Verbände agierten im Wesentlichen in den nördlichen Zonen an der Grenze zu Honduras und in der Atlantikregion.
Meine damalige persönliche Haltung zu bewaffnetem Kampf und Militär im Allgemeinen lässt sich recht einfach beschreiben: Der Wehrdienst in der Bundeswehr als Teil des aggressiven militärischen Nordatlantik-Paktes kam für mich aus politischen Gründen nicht in Frage, die Prozedur der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen blieb mir dank eines langjährigen Wohnsitzes in West-Berlin, dem Vier-Mächte-Status der Stadt geschuldet, erspart.
Während der Nazi-Zeit waren sowohl mein Großvater mütterlicherseits als auch mein Großonkel väterlicherseits als Protagonisten des deutschen Widerstands von den Nationalsozialisten umgebracht worden. So galt in meiner Familie als unbestreitbare Gewissheit, dass der deutsche Widerstand – zumal  die unbewaffnete Agitation – erfolglos geblieben war und erst die konsequente militärische Intervention der Alliierten den Faschismus überwunden hatte.
Ich war der Überzeugung, dass eine junge Demokratie wie die sandinistische Republik in Nicaragua wehrhaft sein muss und allzeit bereit, sich gegen die Machenschaften reaktionärer Kräfte zu verteidigen. Natürlich habe ich auch den Befreiungskrieg der FMLN mit „Waffen für El Salvador“ unterstützt, damit die FMLN den gesellschaftlichen Aufbruch im Land gegen die Einflussversuche des US-Imperialismus und seiner Vasallen verteidigt. Der Guerilla-Krieg erschien mir als geeignete Fortführung einer gerechten Politik mit anderen Mitteln.

 

Der Bürgerkrieg, den man aus der Revolution mit ängstlicher Sorge zu verbannen sucht, lässt sich nicht verbannen. Denn Bürgerkrieg ist nur ein anderer Name für Klassenkampf und der Gedanke, den Sozialismus ohne Klassenkampf, durch parlamentarischen Mehrheitsbeschluss, einführen zu können, ist eine lächerliche kleinbürgerliche Illusion.
Rosa Luxemburg in: „Die Nationalversammlung“, Ges. Werke Bd.4 (Berlin 2000), S. 407 – 410


Der Dienst an der Waffe war in diesem Zusammenhang für mich durchaus vorstellbar, ihre Handhabung war mir freilich völlig fremd. Eher abwegig fand ich allerdings schon damals die Idee, aus Mitteleuropa in das ferne, fremde Mittelamerika zu reisen, um mich dort persönlich an einem blutigen Kampf auf Leben und Tod zu beteiligen. Und es muss deutlich gesagt werden, dass die sandinistische Regierung den Internationalisten zu keinem Zeitpunkt einen Kombattant_innen-Status zugedacht hat. Die ausländischen Soli-Brigadist_innen sollten sich vielmehr auch in der Zeit des Kriegs als Aufbauhelfer_innen und als Multiplikator_innen bei der Information der Öffentlichkeit in den Heimatländern einbringen.
So sah ich meine Rolle beim Aufbau des sandinistischen Projekts am Rio San Juan nicht mit der Waffe in der Hand, vielmehr mit dem Werkzeug des Bauhandwerkers und dem Stift des Lehrers.

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San Miguelito in Nicaragua

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Ein Jahr später hatte sich die Situation am Río San Juan stark verändert, wie man auch meinen Tagebuchaufzeichnungen vom Ende des Jahres 1987 entnehmen kann:
„18.10.1987 - ...Nach schweren Kämpfen in Chontales und der vorübergehenden Besetzung von Santo Tomás ist die Straße gesperrt und vor allem die Bierlieferung für Doña Estela ausgeblieben...
22.10.1987 – Nach den Kämpfen in Chontales hat sich offenbar eine 200 - 250 Mann starke Contra-Abteilung in Richtung auf das Gebiet vom Río San Juan abgesetzt. Die Straße ist nur zeitweilig befahrbar. Bei einem Überfall an der Pasadita sind 10 Campesinos von einem Lastwagen der DACAL2  herunter entführt worden. Die bereits mobilisierten Schüler der Normal wurden überstürzt aus Las Marias und den benachbarten Asentamientos abgezogen...
21.11.1987 – Um zwei Uhr nachts wurde Never Oporta mit Granatwerfern und Gewehrfeuer angegriffen. Der deutlich zu unterscheidende Gefechtslärm war einigermaßen beunruhigend. Die Schüler wollen ihre im Magazin der Werkstatt gelagerten Waffen ausgehändigt haben – angeblich auf Anforderung  des Miliz-Kommandanten vor Ort bzw. unserer Schulleiterin. Mir scheint es verantwortungslos, die Schüler ohne Anleitung und einen klaren strategischen Plan in ein Gefecht zu schicken. Da keine weiteren Vorkehrungen zur Verteidigung der Normal getroffen worden waren und sich auch kein verantwortlicher Leiter für den Einsatz der Schüler zeigt, habe ich die Herausgabe der Waffen verweigert... Mit den Toten aus Never (ein Milizionär, eine erwachsene Frau und fünf Kinder) werden vormittags auch vier tote Contra-Kämpfer nach San Miguelito gebracht. Sie waren schon am Abend zuvor beim Überfall auf die Farm „Migdonio Pérez“ in Las Palomas getötet worden. Insgesamt ist die Rede von 20 – 30 toten Zivilist_innen. Die toten Contra werden auf den Marktplatz vor der Kirche geworfen. Einer ist in San Miguelito bekannt, der Sohn eines Bauern aus dem Umland. Einem ist das rechte Auge ausgeschossen worden, keiner der Toten ist älter als 25 Jahre. Ich kann, da sie nun tot sind, keinen Unterschied zu meinen Schülern erkennen. Der Bürgermeister Raoul hält eine flammende Ansprache. Er verflucht die „toten Hunde“ als vaterlandslose Gesellen und klagt die reaktionären Parteigänger der Contra in San Miguelito an – und jene, die lieber bei ihrer Frau im Bett liegen bleiben oder gar unter dem Bett, wenn es gilt, die kriminellen Überfälle der amerikanischen Söldner abzuwehren...
Wie ich höre, musste unsere Schulleiterin vor dem Kommandanten der Miliz antreten und erklären, warum ich in der Nacht zuvor die Herausgabe der Waffen an die Schüler verweigert habe, obwohl die Miliz die Verstärkung dringend benötigt hatte. Ihre Stellvertreterin Ileana entschärfte wohl die Situation mit dem Hinweis, dass ich halt aus dem fernen Europa komme und von der Realität und den Erfordernissen des Krieges keine Ahnung habe.
Da die Normal mit ihrer exponierten Lage ebenso gefährdet gilt wie die anderen Infrastruktur-Einrichtungen in San Miguelito (das Sägewerk und die Viehzucht-Kooperative), wird von der Leitung der örtlichen Juventud Sandinista eine Vigilancia aus den Schülern der Normal gebildet. Die Miliz ist einfach nicht stark genug, um an allen drei außerhalb des Ortes liegenden Einrichtungen gleichzeitig präsent zu sein. Auch mein inzwischen aus Deutschland eingetroffener Nachfolger Matthias und ich reihen uns ein, um die letzte Wache komplett zu machen. Ich nehme meine eigene Kalaschnikoff entgegen, beim Ejercito Popular Sandinista registriert auf die Nr. 6718. Die Parole für heute Nacht lautet  auf die Frage „¿Quien vive?“... „¡Mar!“...„¡Adelante: Tierra!“.
23.11.1987 – … Inzwischen gibt es nähere Informationen über die Überfälle von Freitagnacht: Insgesamt sind jetzt 13 Zivilisten und Milizionäre tot, davon 8 Kinder. In Never explodierte heute morgen eine Handgranate in einem von der Contra heimgesuchten Haus, als die Frau einen Kochtopfdeckel anhob. Der Ehemann war schon am Freitag umgebracht worden... Abends um halb neun fällt wieder der Strom aus, von zwei entfernten Detonationen begleitet. Die Situation ist ziemlich ungemütlich, auch ich habe Mühe, meine ängstliche Phantasie zu bändigen. Bei den Schülern ist die anfängliche Begeisterung für die nächtlichen Wachen gänzlich verschwunden: Es fehlt nicht an Ausreden, wenn die vorhergehende Wache abgelöst werden soll – ich bekomme dramatische Schilderungen von Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall zu hören.
24.11.1987 - ...Mir blieb wieder die letzte Wache von zwei Uhr bis zum Morgengrauen – naheliegenderweise hinter unserer inzwischen fertiggestellten Werkhalle. Zum Stromausfall ist nun auch der Neumond gekommen, es gibt wohl kaum etwas grässlicheres als in mondloser Nacht Posten zu stehen (in meiner Panik hätte ich fast eine herumstreifende Kuh erschossen)...
26.11.1987 – Die Vigilancia ist jetzt  besser organisiert. Der Schützengraben hinter der Normal wird wieder genutzt, nachdem wir ihn in den letzten Tagen tiefer ausgegraben haben. Da inzwischen mehr Schüler in der Normal untergebracht sind, kommen in der Regel doppelte Posten zustande – das ist schon angenehmer. Außerdem werden die Posten durch Milizionäre aus dem Dorf verstärkt. Auf dem Platz hinter der Werkstatt ist jetzt ein Granatwerfer aufgestellt...“

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AK 47


Am 14. Dezember 1987 verlasse ich San Miguelito in Richtung Heimat. Das Bauvorhaben ist abgeschlossen, nach fast anderthalbjähriger Bauzeit, das Projekt des handwerklichen Unterrichts an meinen Nachfolger übergeben. Der Stolz auf das erreichte Projektziel („¡Cumplido!“) wird jedoch überdeckt vom fassungslosen Staunen, unbehelligt durch die Ereignisse der letzten Monate gekommen zu sein: Weder ist mir selbst ein Haar gekrümmt worden, noch habe ich den Tod eines anderen, mir völlig unbekannten Menschen zu verantworten. Quälend ist allein die Vorstellung, wie wenig gefehlt hat, dass ich diese Verantwortung für den Rest meines Lebens hätte mit mir herumtragen müssen.
 
Heroisches Denken war mir in jungen Jahren nicht fremd. Die schwärmerische Vorstellung, persönliche Opferbereitschaft und Hingabe an eine gerechte Sache und die konsequente Verfolgung von Ungerechtigkeit (und Ungerechten) seien – quasi im Tausch – die zuverlässigste Voraussetzung für allgemeinen gesellschaftlichen Fortschritt und persönliche Anerkennung, schien mir einleuchtend: Je höher der Einsatz, umso größer der Erfolg. Heute sehe ich diese Verbindung zwischen individuellem Opfermut und persönlichem Einsatz (bis hin zum eigenen „Heldentod“ beziehungsweise dem planvollen Töten eines politischen Gegners) und einem gesellschaftlichen, politischen Gewinn nicht mehr so deutlich. Viel deutlicher sehe ich die Beispiele, in denen die Gewalt des Krieges die Ziele des Kampfes korrumpiert hat und die Eigendynamik der militärischen Auseinandersetzung die Basis für eine friedliche Zukunft und das Zusammenleben der kommenden Generationen zerstört hat.
Wie ich am Río San Juan immer wieder zu hören bekam, hatten etliche Campesino-Familien versucht, sich in der Realität des Bürgerkriegs durch Loyalität nach beiden Seiten zu arrangieren: So kämpfte mindestens ein Sohn der Familie mit den sandinisti-schen Milizionären, was auch gewisse Vorteile bei der Zuteilung der knappen Versorgungsgüter mit sich brachte, während ein anderer – freiwillig oder nicht – mit den in harten US-Dollar besoldeten Contra-Verbänden zog. Im Ergebnis setzte sich die gesellschaftliche Spaltung in den einzelnen Familien fort.
Der katholische Sozialethiker Wolfgang Vogt verweist in diesem Zusammenhang auf die grundsätzliche Unvereinbarkeit von Militär und ziviler Gesellschaft, da die aus der vordemokratischen Ära stammenden militärischen Werte und Tugenden wie Disziplin, Gehorsam und Hörigkeit mit den heutigen, in einer postkonventionellen und demokratischen Gesellschaft geltenden Werten wie Mündigkeit, Kritik- und Reflexionsfähigkeit inkompatibel sind. Das Militär trage nicht zur Verteidigung der zivilen Gesellschaft bei, sondern stehe in einem anachronistischen Verhältnis zu ihr und gefährde letztendlich sogar deren zentrale Prinzipien. Die Kultur des Krieges wäre dementsprechend eine durch das Militär gepflegte Überlieferung der vor-bürgerlichen Gesellschaft, die den Zivilisierungseffekt der bürgerlichen Gesellschaft bedroht.3 
In den Monaten nach meiner Rückkehr nach Deutschland reift jedenfalls bei mir eine neue grundsätzliche Haltung: In keinem Krieg der Welt, gerecht oder nicht, möchte ich jemals wieder eine Waffe auf einen anderen Menschen richten müssen. Bin ich also zum Pazifist geworden? Was meint überhaupt der Begriff „Pazifismus“?
1922 schreibt Kurt Hiller von der Gruppe Revolutionäre Pazifisten, ab 1920 auch Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft:  „Pazifismus heißt nicht Friedfertigkeit. Wer meint, der Pazifist müsse, seiner Definition nach, ein friedlicher, sanftmütiger, durchaus nachgiebiger, toleranter Mensch sein, ein niemals opponierendes, sich auflehnendes, aggressives, gar zornentbranntes, vielmehr vom Honig der Eintracht und allen Salben bedingungsloser Menschenliebe triefendes Demutsgeschöpf, der hat den Pazifismus gründlich missverstanden.  Pazifismus bezeichnet keine Lammesgesinnung und keine Betschwestertugend, sondern die kämpferische Bewegung für eine Idee. Für welche Idee? Nicht für die Idee, dass auf Erden zwischen den Menschen und Menschengruppen Kämpfe aufhören, sondern für die Idee, dass auf Erden Kriege aufhören; Krieg ist eine Form des Kampfes, ist blutiger Leiberkampf von Massen auf Leben und Tod, von Massen innerlich vielfach Unbeteiligter, also unschuldig in den Tod Gehetzter - und diese Form menschlicher Auseinandersetzung, weil sie eine unmenschliche ist, will der Pazifismus aus der Welt schaffen.“ (zitiert nach Wolfram Beyer in H.J.Degen (Hrsg.): „Lexikon der Anarchie“, Plön 1998)
In diesem Sinn bin ich sicher ein überzeugter Pazifist.
Ich habe mich auch gefragt, wie ich zu diesem pazifistischen Standpunkt gekommen bin: Natürlich ist meine Existenz nicht gefährdet, niemand bedroht mein Leben und das Leben meiner Familie, niemand steht bereit, mein Haus niederzubrennen und meine Rücklagen zu vernichten. So spiegeln die Schlussfolgerungen auch den Luxus meiner privilegierten Lebenssituation.

 

Die Missachtung des Lebens und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit erkennen. –  Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben.
Rosa Luxemburg (zitiert nach der Inschrift auf der Gedenktafel am Berliner Landwehrkanal)

 

 1    „Hier ergibt sich niemand!“ lautete die nationale Parole des Jahres 1987
 2     DACAL: ein im Zuge der sandinistischen Revolution nationalisiertes Straßenbau-Unternehmen
 3     vgl. Wolfgang R. Vogt: „Soziologie ohne Frieden?“ in Ulrike Wasmuth (Hrsg.): „Friedensforschung“, Darmstadt 1991

 

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