Info-Blatt 77 quersteuern

Editorial

Pirat_innen sind überall. Aktuell sind vor allem die Spielwarenabteilungen voller Pirat_innen-Utensilien. Schon jetzt warten die Fans sehnsüchtig darauf, Captain Jack Sparrow im vierten Teil von „Der Fluch der Karibik“ auf der Leinwand wiederzusehen.

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Lass mich dein Pirat sein, auf allen sieben Meeren

Eigentlich muss es an Bord eines Piratenschiffes ziemlich eklig gewesen sein. Mehrere hundert Männer und manchmal auch einige Frauen lebten auf engstem Raum zusammen. Sie hatten kaum  Waschmöglichkeiten, kein frisches Essen, schimmliges Brot und vor allen Dingen Rum. Die Zähne faulten und von den Beutezügen hatten sie oft Verletzungen, die sich entzündeten und stanken.

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Aneignen

Seit alters her spielt bei Piraterie die Entwendung von Eigentum eine zentrale Rolle. Das verbirgt sich schon im Namen: Piraterie leite sich vom griechischen peiran ab, was eigentlich „nehmen/wegnehmen“ bedeutet

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Go, Nomadologie und „Fluch der Karibik“

Der dritte Teil des Films "Fluch der Karibik" beginnt mit einem Abgesang und Auftakt gleichermaßen. In Ketten gelegt und in geordneter Reihe werden Piratinnen und Piraten zum Henker geführt.

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Piraterie in Nicaragua und ihre Hintergründe

Wenn heute jemand als Tourist_in nach Nicaragua fährt, dann stehen die Zeugnisse der kolonialen Vergangenheit mit ganz oben im Reiseprogramm. Wegen ihrer kolonialen Architektur sind die Städte Granada und León ein absolutes Muss. Ob die Besucher_innen dabei erfahren, dass beide im 17. Jahrhundert von Seeräuber_innen gebrandschatzt wurden, weiß ich nicht.

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Maras in Zentralamerika – und warum es in Nicaragua keine gibt

Mara 18 und Mara Salvatrucha (kurz: MS 13), bekannt als die beiden größten und gefährlichsten Jugendbanden der Welt, haben Mitglieder in den USA, Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador. Nur in Nicaragua, dem Nachbarland von Honduras, gibt es die Maras bisher nicht.

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Dieses Schicksal hat die Stadt nicht verdient

Interview mit Verónica Corchado aus Ciudad Juárez, Mexiko. Sie ist Mitbegründerin von Pacto por la Cultura und aktiv in verschiedenen Initiativen, u.a. für soz.-päd. Stadtteilarbeit mit Jugendlichen und Frauen.

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No se olviden de Honduras

Die Berichterstattung zum Putsch in Honduras endete für die meisten Medien mit der Wahl im November vergangenen Jahres. Das bedeutet aber nicht, dass dort nichts Berichtenswertes mehr passiert wäre.

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