Info-Blatt 73 angst begehren

Editorial

Ein Infoblatt zum Themenschwerpunkt Angst/Begehren zu machen löst – wie wir beobachten konnten – zwei Arten von Reaktionen aus. Skepsis bei den einen, Neugierde bei den anderen. Tatsächlich war das Thema bisweilen eine Gratwanderung zwischen Theorie und Emotion, in dem aber auch - wie wir finden - der Reiz dieses Themas liegt.

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ANGST / BEGEHREN

Mit wem reden wir über unsere Angst? Und mit wem über unser Begehren, unsere Sehnsüchte, Träume, Wünsche? Mit unseren Freund_innen, Partner_innen, Therapeut_innen und manchmal auch mit niemandem?

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Sie können es wieder machen

David Morales ist Anwalt und arbeitet derzeit beim Menschenrechtsbüro FESPAD (Fundación de Estudios para la Aplicación del Derecho) in San Salvador. Außerdem arbeitet er für mehrere Menschenrechts-NGOs, die sich gegen die Straflosigkeit und für eine Kultur der Erinnerung einsetzen.

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In Mexiko wurde aus der Macht ein Tisch ohne Beine

Ein Interview zum Thema Angst in der mexikanischen Politik mit Mitarbeiter_ innen der Organisation „Zentrum für Wirtschaftliche und Politische Forschung für Gemeinschaftliche Aktion“ CIEPAC aus San Cristóbal de las Casas, Chiapas.

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Gouvernementalität und Selbstprekarisierung

(Isabell Lorey) Für manche von uns Kulturproduzent_innen 1  käme es gar nicht in Frage, auf Dauer einen festen Job in einer Institution haben zu wollen, höchstens für ein paar Jahre. Dann müsste es wieder etwas anderes sein. 

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Über das Begehren jenseits gesellschaftlicher Normen

Wenn sich das eigene sexuelle Begehren oder die eigene Geschlechtsidentität nicht der Norm „Mann/männlich/ heterosexuell“ oder „Frau/weiblich/ heterosexuell“ annähert, erzeugt dies Angst. Eine eigene innere Angst und eine äußere auf Seiten der gesellschaftlichen Mehrheit.

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Bonjour tristesse – Leben im Passauer Hinterland

(Martina Mauer/Stefan Klingbeil) „Berge, Hügel, Abhänge, Täler, Wälder, Wiesen, Felder, unzählige Häuser, Ortschaften; man kann Jahre lang hier weilen und ersättigt sich nicht an den Mannigfaltigkeiten der Gestaltungen“, schwärmte der Schriftsteller Adalbert Stifter vor 150 Jahren vom Unteren Bayerischen Wald. 1  Das Passauer Hinterland im Dreiländereck hat auch heute noch seinen Reiz – kommt man als ErholungsurlauberIn und sucht Ruhe und frische Landluft. Für einen asylsuchenden jungen Mann aus der nigerianischen Millionenstadt Abuja oder eine politisch verfolgte Muslimin aus Grosny ist die tiefkatholische abgelegene Gegend allerdings ein befremdlicher und reizloser Ort.

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If I can‘t abort, it‘s not my revolution

(Eva Bahl und Judith Götz) Lateinamerikas Gesetze zur Abtreibung gehören zu den härtesten weltweit – in manchen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch nicht einmal im Falle der Lebensgefährdung der Mutter zugelassen.

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Copy and paste?

Lydia Koblofsky

    * Warum sich die Medikamente in El Salvador zukünftig um ein Vielfaches verteuern können und ein Großteil der Bevölkerung sich somit Arzneimittel nicht mehr leisten kann ...

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Wir sind nicht da, um ewig für sie die Opfer zu spielen!

Das Gespräch wurde geführt, übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Eva Bahl.

Über eine Freundin hatte ich Kontakt zu Adriana Ospina bekommen. Sie ist Psychologin bei Flor de Piedra und arbeitet mit den Sexarbeiterinnen zusammen. 

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Etwas soziale Politik und viel Repression

Wer heute in Nicaragua unterwegs ist, trifft auf Menschen, die in verschiedenen Welten zu leben scheinen.

Managuas Wände und Mauern sind übersät mit Slogans: Nein zum Pakt Ortega-Aleman, Nein zu den CPCs, Nein zur Diktatur! Nicht alle können schnell mit rot und schwarz überpinselt werden. Die übergroßen Plakate, auf denen der Präsident mit erhobener Faust die Armen der Welt aufruft sich zu erheben, sind Zielscheibe für Farbbomben.

 

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Der FSLN gelingt ein höchst umstrittener Wahlsieg

Für den 9. November waren die Nicaraguaner_innen aufgerufen, ihre Bürgermeister_innen und Gemeinderäte zu wählen. Der Wahlprozess hat vor allem zwei Dinge gezeigt: Daniel Ortega und die FSLN sind weiterhin nicht daran interessiert, die ihnen ablehnend gegenüberstehende Mehrheit der Nicaraguaner_innen durch Überzeugung für sich zu gewinnen...

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