„Asalto al sueño“ Angriff auf den Traum

Interview mit dem Filmemacher Uli Stelzner

 (zp/pz) Der Film „Asalto al sueño“, Angriff auf den Traum, erzählt die Geschichten zentralamerikanischer Migrant_innen auf dem Weg in die USA. Im Fokus des Films liegt die Grenze zu Guatemala im Süden Mexikos, denn für viele zentralamerikanische Migrant_innen endet ihre Reise in die USA bereits dort und nicht erst an der Grenze zwischen Mexiko und den USA.

Ausgerüstet mit einer kleinen Digitalkamera interviewt und begleitet der Filmemacher Uli Stelzner die Migrant_innen auf diesem Teilstück ihrer Reise. Zentraler Ort des Films ist Tapachula an der Südgrenze Mexikos. Hier befindet sich nicht nur das größte Abschiebegefängnis Mexikos, sondern das ist auch der Ort, an dem der Zug abfährt, auf dem sich viele Migrant_ innen auf den gefährlichen Weg in den Norden machen. Uli Stelzner ist dafür bekannt, dass er seine Filme nicht nur für ein europäisches Publikum produziert. Der Film „Asalto al sueño“ wurde in mehreren zentralamerikanischen Ländern, in Mexiko und in den USA öffentlich gezeigt. Ziel dieser Aktion war nicht, die Leute abzuschrecken, sondern sie auf das vorzubereiten, was sie auf dieser Reise erwartet, auf die Situation der Migrant_ innen an der Südgrenze Mexikos aufmerksam zu machen und eine öffentliche Debatte darüber anzustoßen.

„Angriff auf den Traum“ hast du den Film genannt. Uns würde interessieren, wer macht den Angriff, was ist das für ein Traum?

Der sueño americano, der amerikanische Traum, ist auch hierzulande relativ bekannt als der Traum von der individuellen Lösung aller Probleme, als eine Möglichkeit der eigenen Situation zu entkommen. In Zentralamerika bedeutet der amerikanische Traum, sich ein Leben in den USA zu eröffnen.

Die zentralamerikanische Migration in die USA ist nichts Neues, das hat es in den letzten Jahrzehnten immer gegeben, hat aber verschärft in den 1970er, 1980er Jahren eingesetzt. Damals bestand der amerikanische Traum eher aus einer Flucht aus den Herkunftsländern auf Grund der bewaffneten Auseinandersetzung in El Salvador, Nicaragua, Guatemala. Nach Beendigung dieser Konflikte sind es hauptsächlich wirtschaftliche Hintergründe, die die Leute dazu bewegen, ihre Länder zu verlassen. Die Zahl der Leute, die ihr Land verlassen, hat wahnsinnig zugenommen und seit dem Freihandelsvertrag NAFTA gestalten Mexiko, die USA und Kanada eine einheitliche Migrationspolitik. Mexiko hat mit den Migrationsbestimmungen die Rolle übernommen, die Migration in die USA schon im Süden des Landes einzudämmen. Mexiko, das eigentlich immer ein Einwanderungsland gewesen ist, hat im Zuge dieser Migrationsbestimmungen die Grenze relativ undurchlässig gemacht. Undurchlässig nicht in dem Sinne, wie es die USA machen, mit einer Mauer, sondern einfach auf Grund von verschärften Kontrollen, die hauptsächlich in Chiapas angesiedelt sind. Diese Kontrollen sind so stark, dass 80 Prozent der Leute, die versuchen, in die USA zu kommen, schon gar nicht mehr über Chiapas hinauskommen.

Angriff auf den Traum in dem Sinne, dass die Leute, die aus Zentralamerika kommen, quasi rechtlos sind, schutzlos, ausgesetzt jeglicher Art von Gewalt ihnen gegenüber. Auf Grund von Statistiken, die die so genannten Casas de Migrantes erheben, gehen um die 80 Prozent aller Übergriffe von den lokalen Behörden, Migrationsbehörden, Polizei und Armee aus, alles, was eingreift, um die Migranten aufzuhalten. Unter Übergriffen versteht man, die Leute ausrauben, Frauen vergewaltigen, die Leute stoppen, teilweise auch Migranten entführen und von ihnen bzw. ihren Familienmitgliedern Gelder erpressen usw. Die restlichen 20 Prozent setzen sich aus den Jugendbanden (Maras) und allgemeiner Kriminalität zusammen, aus Leuten, die an den Migrationsrouten leben und die Migranten überfallen. Diese Gewaltsituation ist permanent zu spüren, wenn man sich da bewegt, so wie ich das gemacht habe. Und von daher, auf Grund meiner Erfahrung, die ich während den Dreharbeiten gemacht habe, hat der Film seinen Titel bekommen.

In welchem Kontext bist du dazu gekommen, diesen Film zu machen? An welche Orte bist du gegangen und wie hast du Kontakt geknüpft mit den Leuten, mit denen du gedreht hast?

Also, ich hab die letzten vier, fünf Jahre in Guatemala gelebt und da auch permanent mitbekommen, dass die Leute gegangen sind, auch viele Leute, die ich aus dem Freundeskreis kannte. Irgendwann habe ich von dieser Grenze gehört bzw. von einigen Grenzübergängen, wo die Routen angesiedelt sind, und von daher war es dann relativ einfach für mich, nach ersten Recherchen mit Leuten zu sprechen. Das Konzept war relativ schnell klar. Ich hab mich auf diesen Zug konzentriert, der an der Südgrenze von Mexiko abfährt und die gesamte mexikanische Republik durchquert. Das ist sozusagen eine Route, die das Gros der Migranten nimmt, weil sie nicht das Geld haben, sich Schlepper zu leisten. Und dieser Ort, wo dieser Zug in Mexiko losfährt, das ist gleichzeitig der Ort, wo das größte Abschiebegefängnis von Mexiko ist, in Tapachula. Und von daher war für mich klar, dass das ein wichtiger Ort ist, nämlich der Anfang, wo die Reise losgeht und für die meisten auch das Ende, weil sie von dort aus in die jeweiligen Heimatländer abgeschoben werden. [...]

So, wie ich dich verstanden habe, wolltest du mit diesem Film zeigen, dass die Grenze, die man häufig als diese eine Mauer sieht, dieses Bild von diesem Zaun zwischen Mexiko und den USA, nicht nur diese eine Grenze ist, sondern dass ganz Mexiko auf eine gewisse Art zu einer Grenze wird. Trotzdem ist dieser Blickwinkel sehr auf die Leute gerichtet, die nicht durchkommen. Es kommen aber auch viele Leute durch. Migration findet immer statt. Wie würdest du das Verhältnis von dem amerikanischen Traum, der so nicht funktioniert, und den Leuten, die trotzdem in die USA kommen, beschreiben?

Also, es schaffen schon auch viele, natürlich nicht so viele Zentralamerikaner wie Mexikaner, weil die es einfach ein bisschen leichter haben. In San Francisco habe ich einen Migranten getroffen, der im Film vorkommt, und das war eine sehr nette Wiederbegegnung. Zwei Jahre vorher an der Grenze, und jetzt arbeitet er illegal in einer kleinen Bäckerei in Oakland, kann nicht zurück und bewegt sich kaum. Die Repression gegenüber Migranten ist unglaublich, nicht nur an der Grenze, sondern flächendeckend werden Leute festgenommen, ihnen werden die Autos weggenommen usw. Sie müssen eigentlich in jedem Moment mit Deportation rechnen.

Klar, ich hab natürlich Leute getroffen in den USA, die es einfach gemacht haben, die das erreicht haben, was sie möglicherweise erreichen wollten. Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch viele frustrierte Migranten getroffen. Ich war ein-, zweimal in so genannten worker centers, das sind kleine Container, wo die Migranten in der Nähe von Einkaufzentren warten, um einen Tagelöhnerjob zu bekommen und die sagen, dass es ganz, ganz schwierig geworden ist in letzter Zeit. Dann bin ich einmal mit dem Auto durch Kalifornien gefahren, durch diese Anbaufelder. Da sieht man hunderte, tausende von Leuten auf den Knien liegen und Tomaten ernten oder Erdbeeren oder sonst irgendwas. Mit denen hab ich mich nicht unterhalten, aber letztendlich würde ich da nicht wirklich von einem erfüllten Traum reden. Was natürlich Tatsache ist, dass die wenigen Dollars, die sie da verdienen, ihren Familien helfen. Von daher ist es gar nicht mal so sehr ein individueller Traum für viele, sondern quasi ein kollektiver Mindestlohn, der dadurch in Zentralamerika gesichert wird. Diese Transfergelder halten im Prinzip die zentralamerikanischen Ökonomien über Wasser. Insofern ist es quasi schon ein Zwang zu gehen, es ist eine forcierte Migration. Ich würde es gar nicht mal so sehr als einen individualistischen Traum betrachten, sondern die Leute werden in die Migration getrieben. Die meisten, wenn sie die Möglichkeit hätten, zu Hause zu bleiben und zu Hause zu arbeiten, würden nicht gehen. Und das geben sie relativ schnell zu. [...]

In Europa spricht man zum Beispiel von der Festung Europa: niemand kommt durch. Und trotzdem kommen Leute durch. Gleichzeitig findet ein Opferdiskurs statt. Es heißt immer: ach, die Armen, die von Schlepper_innen und Schleuser_innen gedrückt werden, die müssen gehen und sind Opfer dieses Migrationsregimes. Daran knüpft sich meine Frage an. Wie hast du Schlepper_ innen, Schleuser_innen mitbekommen, was für ein Verhältnis gibt es zwischen ihnen und den Migrant_ innen? Und wie sieht eine Organisierung von Migrant_innen aus? Man spricht von Netzwerken, die sich bilden, dass sie von einem Punkt zum nächsten reisen, dass es keine stringente Reise ist. Wie sieht es dort aus, dass man jenseits von staatlichen Kontrollen einfach durchkommt?

Ich hab mit Schleppern direkt nichts zu tun gehabt, wollte ich auch nicht, weil das eine andere Strategie gewesen wäre, um mit denen in Kontakt zu kommen. Dazu habe ich nur Informationen über die Migranten selber bekommen. Es gibt solche und solche. Es gibt Leute, die zuverlässig arbeiten. In Guatemala gibt es zum Beispiel ein relativ bekanntes Dorf, wo die das schon seit Jahrzehnten machen, und die machen das auch wirklich gut. Dann gibt es Leute, die ihre Leute hängen lassen. Es gibt jegliche Art von Schleppern. Da fehlt mir aber letztendlich die Erfahrung, um dazu Konkretes zu sagen. Ich habe beide Dinge gehört, dass die einen sagen, das haben die wirklich gut gemacht, und die anderen sagen, der hat mich hängen lassen in der Wüste und ich musste mich dann zwei Tage alleine durchschleifen. Es gibt da die vielfältigsten und auch diffusesten Geschichten, denen ich aber auch nicht genauer nachgegangen bin.

Jetzt zur Organisierung. Viele Migranten haben Familienmitglieder in den USA, die ihnen an bestimmten Punkten Geld zuschicken. Wenn die irgendwo sind, dann rufen sie an und besorgen sich neues Geld. Über Western Union lassen sie es sich schikken, weil sie auch nicht mit viel Geld in der Tasche reisen wollen. Es gibt bestimmte Etappenziele, die sie versuchen zu erreichen. Sie versuchen, erst mal nach Vera Cruz zu kommen oder nach Mexico-Stadt. Und wenn du einmal Mexiko-Stadt erreicht hast, dann ist es auch nicht mehr so schwer. In Richtung Norden sind die Kontrollen nicht mehr so stark. Und dann gibt es bestimmte Anlaufpunkte, die bekannt sind, wo man in Tijuana oder wo man in Texas über die Grenze geht. Das wird aber hauptsächlich über Schlepper organisiert. Das ist aber auch schon wieder sich am demokratisieren, weil schleppen können inzwischen ganz viele. Es sind auch immer mehr Frauen, die das machen an den Grenzen. Von daher kannst du schon von einer organisierten Migration sprechen, aber das ist jetzt nicht in dem Sinne politische Organisierung. Es läuft ganz viel über Familienbande, dass die dann überall Anlaufpunkte haben: da wohnt ein Cousin von dem und wenn du erst mal da bist, dann wirst du dahin weiter geschickt. Diese Wege funktionieren auch, aber das läuft hauptsächlich über Familien, kaum über Schlepper. Die Schlepper übernehmen die Funktion, sie durch Mexiko zu bringen, an einen bestimmten Ort jenseits der Grenze und von dort aus organisieren sie sich dann selbst.

Und da bekommen sie dann oft von den Familien Geld geliehen, was sie dann in den Jahren danach einfach abbezahlen. Das ist schon so organisiert. Und sozusagen im Ziel ihrer Reise treffen sie auch auf Infrastruktur, wo sie Tipps bekommen, wie sie an Arbeit kommen, wo sie irgendwelche Papiere kriegen usw. Das heißt, die werden dann quasi in eine Gemeinde eingeführt und darin können sie sich dann entwickeln und weiterentwickeln. Das funktioniert natürlich schon, jenseits von Staat und allen möglichen Organisationen, das ist einfach ein Ergebnis von langjähriger Migration in die USA.

Und wie verändern sich Räume wie beispielsweise Vera Cruz oder Tijuana durch Migration? Entsteht etwas wie das, was man heutzutage unter transnationalen Räumen versteht?

Migration, da hängt ja auch immer ganz viel Geld dran. So eine Reise von Guatemala oder El Salvador in die USA kostet bis zu 10.000 Dollar, das ist eine Menge Geld. Davon steckt sich der oder die Schlepperin natürlich einiges ein, aber vieles bleibt natürlich auch auf dem Weg und nimmt seinen Weg in den Wirtschaftsfluss von Zentren wie Tijuana oder Ciudad Juarez. Die Migration auf der Strecke bewegt immer Geld. Es fängt in Tapachula an, wo die Migration aus Guatemala im Prinzip die Landwirtschaft am Laufen hält. Die Guatemalteken sind diejenigen, die in Südmexiko den Kaffee ernten, die jungen Frauen sind diejenigen, die in den Häusern arbeiten usw. Da entsteht natürlich ein Geldfluss.

Und auch an manchen Migrationsrouten entstehen kleine Industrien. Die wissen, da kommt billige Arbeitskraft, die haben kein Geld mehr für die Weiterreise und dann werden die unter Vertrag genommen oder auch nicht unter Vertrag, aber ihnen wird Arbeit gegeben, die dann dort vor Ort entsteht. Das heißt, da kommt das dann schon mal vor, dass sich ein-, zwei-, dreihundert Leute an einem bestimmten Ort aufhalten. Da entstehen kleine Industrien. Und an diesen Grenzorten ist das nochmal viel heftiger. Allein schon durch den Flugbetrieb. Es gibt ja diese Billiglinien, die immer billiger werden, die von Südmexiko nach Nordmexiko fliegen. Das heißt, du hast da ein Passagieraufkommen in den diversesten Bereichen, was total viel Geld bringt. Und dann vor Ort, dadurch dass die Leute teilweise auch nicht direkt rüber gehen oder da auch hängen bleiben oder wieder zurückgeschickt werden, siedeln die sich in diesen Städten an und werden Teil der Ökonomie. Das sind dann schon Gebiete, die sich dadurch verändern. Ich hab mich damit nicht viel beschäftigt, aber das, was ich damals gesehen hab, ist auch kein Zufall, dass so große Unternehmen in Tijuana oder in Ciudad Juarez produzieren. Die kommen von den USA rüber und bauen die Produktionsanlagen auf und haben dadurch billige Arbeitskräfte und im Prinzip findet das im kleineren Stil verteilt über die ganze Republik statt.

Und was ist mit den Orten, wenn sie dann zurück nach Hause kommen. So, wie du es vorhin beschrieben hast, kam es mir – überspitzt formuliert – so vor, daheim ist alles die schöne Welt, auf dem Weg ist es gefährlich und in den USA kommt Rassismus ins Spiel. Ich unterstelle jetzt, dass es nicht nur Arbeitsmigration ist, viele migrieren doch auch, weil sie zum Beispiel aus Familienverhältnissen flüchten wollen. Wie ist die Rückwirkung dann, was verändert sich in den Orten, in den Familienstrukturen?

Bestimmt, das ist ein weites Feld der Forschung, was sich da innerhalb der Familien tut. Es werden zwar immer mehr Frauen, aber es sind nach wie vor hauptsächlich Männer, die gehen. Die Familienstrukturen in Zentralamerika sind nicht so stabil, wie man das hier so kennt, die Männer waren eigentlich immer nicht so richtig da. Viele Kinder wachsen im Prinzip auch ohne Vater auf.

Die Motivation zu gehen ist weit gefächert. Es wäre zu einfach zu sagen, die Leute gehen nur, weil die Situation da so schlecht ist. Es gehen auch viele, weil sie aus ihrer konkreten familiären Situation herausgehen, weil sie andere Bilder empfangen. Das gesamte Fernsehprogramm von Zentralamerika ist nordamerikanischem Einfluss ausgesetzt. Da wird ihnen die schöne heile Welt gezeigt. Dazu kommt auch ein bisschen dieses sich beweisen oder des Wissenwollens, dass die Leute sagen, hier, ich mach den Weg auch. Das hat auch ein bisschen was von Abenteuer. Es gibt ganz viele verschiedene Gründe, warum die Leute gehen. In Guatemala sind 40 bis 50 Prozent der städtischen Bevölkerung von der städtischen Wirtschaft ausgeschlossen, da passiert gar nichts. Deshalb gibt es auch diese hohe Kriminalitätsrate, diese organisierte Kriminalität. Nicht im großen Stil, sondern in den einzelnen Barrios, wo die Jugendlichen die Busfahrer erpressen, um zu überleben oder solche Geschichten. Es gibt wirklich kaum Alternativen. Relativ viel wird privatisiert, die Bildung wird privatisiert. Das Preisniveau in Guatemala in der Stadt ist annähernd wie hier, was die Lebensmittel betrifft. Alles, was nicht Mais und Bohnen ist, hat ähnliche Priese wie hier.

Das heißt, du hast auf der einen Seite dieses Gefühl, was jeden in seinen jungen Jahren bewegt: Aufbruch, was anders zu probieren. Und du hast nochmal mehr Grund, weil du weißt, du willst nicht so enden wie dein Vater oder deine Mutter, in diesen ärmlichen Verhältnissen. Das ist ganz schwierig, da aus eigener Kraft weiterzukommen, weil du es dir einfach nicht leisten kannst, eine bestimmte Ausbildung zu genießen oder sonst was. Und auf dem Land, in den Dörfern, je mehr du dich in diesen einzelnen Provinzen oder Departements bewegst, merkst du ganz klar, wo Geld aus den USA ankommt und wo nicht. Städte wie Quetzaltenango im Norden wachsen ohne Ende und du weißt, das ganze Geld kommt aus den USA. Von daher ist das im Prinzip ein Riesenkreislauf, der entstanden ist. Die Gemeinden oder die Familien profitieren natürlich schon davon. Ganz klar.

Danke für das Gespräch.

Das Interview wurde redaktionell bearbeitet.

Sprung ins Ungewisse

Sprung ins Ungewisse, Foto: Uli Stelner

(Interview mit dem Filmemacher Uli Stelzner)
„Asalto al sueño“ – Angriff auf den Traum
Erschienen in: Info-Blatt 72  des Ökumenischen Büros
München
Juni 2008

 

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