Info-Blatt 67 Handel in Lateinamerika... die Karten werden neu gemischt

Editorial

Elf Jahre, nachdem die Idee der USA an die Öffentlichkeit drang, einen Freihandelsvertrag für den gesamten amerikanischen Kontinent (Area de Libre Comercio de las Américas, ALCA) abzuschließen, scheint das Projekt gescheitert zu sein.

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Handel in den Parlamenten

Etwas mehr als eineinhalb Jahre ist es her, dass die beteiligten Länder im Januar 2004 die Verhandlungen zum Aufbau der US/Zentralamerikanischen Freihandelszone CAFTA abgeschlossen haben. Ihnen hat sich im Sommer 2004 noch die Dominikanische Republik angeschlossen und dabei den ausgehandelten Vertragstext übernommen.

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Bericht über die menschliche Entwicklung 2005

Das Kapitel 4. Internationaler Handel – Potenzial für menschliche Entwicklung freigeben beschäftigt sich im Kasten 4.8 Über die Welthandelsorganisation hinausgehend (S. 177) mit der US-amerikanischen Handelspolitik. Kritisiert werden dabei vor allem die Regeln zum geistigen Eigentum, wobei ausdrücklich „das mittelamerikanische Freihandelsabkommen (CAFTA, 2004), das „TRIPS-plus“-Bestimmungen zum Ergebnis hat“, erwähnt wird.

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Wir säen Erdöl

Die wirtschaftspolitischen Debatten sind in Lateinamerika in Bewegung geraten. Während die Realisierung der, hauptsächlich von den Vereinigten Staaten gewünschten, gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA zumindest auf kurze und mittlere Sicht gescheitert sein dürfte, beginnt die Diskussion alternativer Integrationsmodelle. Dabei setzen Teile der sozialen Bewegungen und linken Strömungen des Subkontinents große Hoffnungen in den Transformationsprozess in Venezuela.

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Veränderungen im Kräfteverhältnis beim Kampf gegen den Freihandel

Mtro. Alberto Arroyo Picard Forscher UAM-I RMALC
Der Artikel wurde – mit geringfügigen Kürzungen und einigen erläuternden Anmerkungen – von der Alianza Social Continental (ASC) übernommen. Er wurde von der ASC im Mai 2005 veröffentlicht. Die ASC ist ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen des gesamten amerikanischen Kontinents, die sich im Kampf gegen ALCA zusammengefunden haben.

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ALCA vorerst gescheitert

So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen zum vierten OAS-Gipfeltreffen der 34 amerikanischen Staaten am 4. und 5. November 2005 in Mar del Plata. Die Uneinigkeit der Beteiligten über das Freihandelsabkommen ALCA war in voller Stärke ausgebrochen. Die GegnerInnen des Abkommens, die Staaten des Mercosur - Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay - und Venezuela, verhinderten die von den anderen gewünschte Wiederaufnahme der Verhandlungen im ersten Halbjahr 2006.

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Land unter in El Salvador

Der amerikanische Kontinent erlebt derzeit eine Reihe von dramatisch verlaufenden Hurrikanen. Mittlerweile sind die für das Jahr 2005 vorgesehenen Unwetternamen ausgegangen, weshalb nun erstmals auf das griechische Alphabet zurückgegriffen wird – der nächste würde Hurrikan Gamma heißen.

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Die mexikanische Genmais-Kontroverse

Auf der diesjährigen Mexiko-Tagung in Bad Boll, die vom 14. bis 16. Oktober zum Thema „Genmais und Wasserprivatisierung – eine Bedrohung für die Menschenrechte“ stattfand, kam es zu Streitgesprächen zwischen einem Tagungsteilnehmer und den zu diesem Thema eingeladenen mexikanischen Gästen Aldo González Rojas (von UNOSJO - Unión de Organizaciones de la Sierra Juárez de Oaxaca) und Ana de Ita (von CECCAM - Centro de Estudios para el Cambio en el Campo Mexicano).

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Radio FEM

Das Radioprojekt RADIO FEM „Rompiendo el silencio“ („Das Schweigen brechen“) ist im Rahmen der Arbeit der Organisation Nuestras Hijas de Regreso a Casa NHRC („Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren”) ins Leben gerufen worden.

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Hace casi veinte años

Im August 1986 baute eine der Bertolt-Brecht Brigaden des Ökumenischen Büros in der Provinz Rio San Juan, genau gesagt in Boca de Sábalos, eine Schule. Damals waren wir eine Gruppe junger Menschen: StudentInnen, LehrerInnen, Angestellte, die dem Aufruf zur internationalen Solidarität mit dem nicaraguanischen Volk und zur Unterstützung der sandinistischen Revolution gefolgt waren.

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