Info-Blatt 66 Die Frauenmorde in Ciudad Juárez stoppen!

Editorial

Sicherlich hat es Euch in den letzten Monaten sehr befremdet nichts von uns zu hören; nun, uns ging es ebenso. Dass wir auf Eurem Tisch, Zeitungsständer oder auch auf dem Klo fehlten, hatte nichts mit unserem fehlenden Willen oder gar unserer Unfähigkeit zu tun. Wie Ihr wisst, hängt die Arbeit des Büros zu einem großen Teil von äußerer finanzieller Unterstützung ab.

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Illusionen der Grenze

Wenn du noch nie in der Wüste warst, weißt du nicht, was das „Nichts” ist. Nichts ist, sich nach allen Seiten umzublicken und nur genau das zu entdecken – nichts. Es ist ein riesiges Meer von Sand mit dem einen oder anderen Busch, der zufällig irgendwo steht, es ist eine Stille, die du nicht einmal mit deiner Stimme brechen kannst. In der Nacht scheint sich das Nichts zu verewigen. An einem bestimmten Punkt, wird es derart absolut, dass es sich mit dem Alles zu vereinen scheint; aber dann, gerade wenn der Tag beginnt, zeichnet sich das Nichts wieder ab.

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Was ist feminicidio

Es ist notwendig klarzustellen, dass es feminicidio in Zeiten von Krieg und Frieden gibt. Die Kategorie feminicidio ist Teil des theoretischen Wortschatzes des Feminismus. Seine Autorinnen sind Diana Russell und Jill Radford. Ihr Text heißt „Femicide. The politics of woman killing“.

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Rompiendo el Silencio – RadioFem auf UKW 107,9 MHz

Auch das Schweigen über den feminicidio trägt zu dessen Verlängerung bei. Deshalb wird die Frauenorganisation Nuestras Hijas de Regreso a Casa ab Mai 2005 im Internet und hoffentlich in Kürze auf der Frequenz 107,9 MHz mit RadioFem unüberhörbar sein.

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„Es geht auch anders“

Eine große Mehrheit der Bevölkerung Uruguays votierte Ende 2004 in einem Volksentscheid für eine Verfassungsänderung, die eine Privatisierung des Wassersektors unmöglich macht.

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Die Geschichte einer fast erfolglosen Zeitungsanzeige

Bereits im Oktober 2004 wurde beim El Salvador-Bundestreffen beschlossen, zum 25. Jahrestag der Ermordung von Oscar Arnulfo Romero am 24. März 2005 in El Salvador eine bezahlte Zeitungsanzeige zu schalten und hier mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit zu gehen.

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Die „Krise der Institutionen“

William Grigsby ist Leiter von Radio La Primerísima, des zweitwichtigsten Radios im Westen Nicaraguas. Es wurde 1985 zur Zeit der sandinistischen Regierung gegründet und versteht sich selbst als sandinistisch, antiimperialistisch und revolutionär. Gegenüber der FSLN 1 hat es immer eine eigene Meinung vertreten.

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Der neue Pakt zwischen FSLN und PLC und die daraus resultierende Staatskrise

Wie schon einmal im Jahre 2000 haben sich die beiden dominierenden Parteien Nicaraguas, die PLC und die FSLN, nach monatelangen Verhandlungen darauf geeinigt, gemeinsam die Verfassung zu ändern. Im November 2004 haben die Abgeordneten der beiden Parteien eine Reihe von Reformen und Verfassungsänderungen beschlossen, die alle zu Lasten der Exekutive gehen.

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Die Auseinandersetzung in der FSLN zwischen Daniel Ortega und Herty Lewites

Ein in der FSLN schon länger schwelender Konflikt ist in diesem Jahr offen zum Ausbruch gekommen. Der bis November vergangenen Jahres amtierende Bürgermeister von Managua Herty Lewites strebte immer eindeutiger die Kandidatur für die FSLN bei den kommenden Präsidentschaftswahlen 2006 an.

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Energiekrise, Streiks und Unruhen

Wenn Nachrichten aus Ländern wie Nicaragua den Weg in die „normale“ deutsche Presse finden, dann heißt das meistens nichts Gutes für die Menschen, die dort leben. So war es auch im April, als sich z. B. die „Süddeutsche Zeitung“ in einem Artikel mit dem Titel „Krawall wegen drei Cent“ ausnahmsweise wieder einmal mit der Situation in Nicaragua beschäftigte.

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Stellungnahme des nicaraguanischen Menschenrechtszentrum CENIDH vom 21. April 2005

CENIDH ist zutiefst besorgt wegen der Gewaltakte, in die seit einer Woche StudentInnen und Angestellte des öffentlichen Verkehrs an verschiedenen Stellen der Hauptstadt verwickelt waren und die eine Unzahl von verletzten DemonstrantInnen, verletzte PolizistInnen, Verhaftungen und erhebliche Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum zum Ergebnis hatten.

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Vorstellung des Buches „Unsere Opfer zählen nicht“

Zu den Befreiern der Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn gehörten Kolonialsoldaten aus allen Teilen Afrikas vom Maghreb bis zum Kap, Inder und Pazifikinsulaner, Juden und Araber aus Palästina, Mexikaner und Brasilianer, Aborigines und Maoris, Afroamerikaner und Native Americans.

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