Info-Blatt 65 Jugendbanden in Elsalvador

Editorial

Über Jugendbanden wird viel gesprochen und geschrieben, viele Informationen sehen ganz anders aus als das, was ihr beim Bundestreffen berichtet habt. Wie sehen die Strukturen der Jugendbanden aus, über welchen Organisationsgrad verfügen sie tatsächlich? Uns, die wir mit Jugendbanden arbeiten, fällt immer wieder auf, wie groß das Interesse an Informationen über die Organisationsstrukturen der Jugendbanden ist.

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Vom Plan der harten Hand zum Plan der superharten Hand

Vom 15. – 17. Oktober fand in Frankfurt/M. das vom Ökumenischen Büro mit drei weiteren Organisationen vorbereitete jährliche Bundestreffen der El Salvador-Solidarität statt. Das zentrale Thema das Treffens waren Jugendbanden in Mittelamerika und El Salvador. Seitdem sich die zentralamerikanischen Regierungen 2003 eine enorm repressive Bekämpfung durch Massenverhaftungen und Gesetzesverschärfungen auf die Fahnen geschrieben haben, gewinnt dieses Thema noch ein weiteres Mal an Brisanz.

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Zum Gedenken an Herbert Anaya Sanabria

Im Rahmen des Bundestreffens der El Salvador-Solidarität wurde eine Gedenkstunde für Herbert Anaya Sanabria veranstaltet. Es war ein Anliegen der beiden Gäste aus El Salvador, kurz vor dem 17. Jahrestag des Mordes an Herbert Anaya Sanabria die Erinnerung an ihn wach zu halten.

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Construyendo poder popular para la autodeterminacion

„Wir sind tausendsiebenhundert Leute!“ – „Ja, nochmal fünfhundert mehr als letztes Jahr!“ Solche Sätze schwirrten auf dem Gelände der Nationaluniversität in San Salvador immer wieder umher, wenn sich die TeilnehmerInnen des 5. Mesoamerikanischen Forums in Gruppen auf dem Hof sammelten und sich über ihre Erlebnisse unterhielten.

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Ein "Triumph der Zukunft über die Vergangenheit"

„Ein Triumph der Hoffnung über die Angst, ein Triumph der Zukunft über die Vergangenheit und ein Triumph der Ärmsten unserer Hauptstadt!“ Mit diesen Worten kommentierte Dionisio Marenco vom Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) seinen Wahlsieg als Bürgermeisterkandidat bei den Kommunalwahlen am 7. November.

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Politik per Kredit

Die „Interamerikanische Entwicklungsbank“ versucht bei der Privatisierung des Wassersektors in Nicaragua Fakten zu schaffen - und scheitert dabei vorläufig

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Politisches Erdbeben in Costa Rica

In den vergangenen drei Monaten ist die lateinamerikanische Musterdemokratie Costa Rica in ihren Grundfesten erschüttert worden. Wahrscheinlich hat niemand sich im August vorstellen können, dass im November zwei ehemalige Präsidenten wegen des Vorwurfes der Bestechung in Untersuchungshaft sitzen würden. Mit ihnen hat bei der Bevölkerung die gesamte politische Klasse ihre Glaubwürdigkeit verloren.

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Traum und Schlaflosigkeit, Freude und Trauer,Leben und Tod

Sieben Jahre lang lebte die mexikanische Journalistin Gloria Muñoz Ramírez in zapatistischen Gemeinden in Chiapas. Ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus dieser Zeit hat sie in dem Buch „EZLN: 20 + 10 – Das Feuer und das Wort“ zusammengefasst. Im Oktober war sie – im Rahmen einer Lesereise durch Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien – auch zu Gast beim Ökumenischen Büro in München

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Skizze der zapatistischen Bewegung 1983- 2004

Anhand persönlicher Zeugnisse von Mitgliedern der EZLN, aufständischen Soldaten und CompañerAs beschreibt Gloria Muñoz zunächst die ersten zehn Jahre der Formierung der EZLN und der Vorbereitung auf den Aufstand im Januar 1994.

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Caracoles die Juntas der Guten Regierung

2003 gab sich die zapatistische Bewegung in Chiapas eine neue Struktur der Selbstverwaltung in Form von sog. Caracoles und Juntas der Guten Regierung. Vom 8. bis 10. August 2003 feierten rund 20.000 Menschen in der Gemeinde Oventik die offizielle Installation dieser Regierungen, was einen weiteren Schritt in Richtung Autonomie und Selbstverwaltung darstellt.

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Radio Insurgente, die Stimme der EZLN. Jetzt im Netz

„Wir sind eine Gruppe von Priisten (Anhänger der langjährigen mexikanischen Regierungspartei, Anm. d. Verf.), aber bald werden wir vereint sein mit Eurem Kampf, der wirklich ein gerechter Kampf zur Verteidigung von uns Bauern ist“ – so lautet ein HörerInnenbrief an Radio Insurgente, die Stimme der EZLN.

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„Welcome to our Revolution“

Eine Buchvorstellung von Hedwig Fuß
Venezuela ist aus den Schlagzeilen der Tageszeitungen und den Bildern der Nachrichtensender verschwunden. 2002, als Teile der venezolanischen Mittel- und Oberschicht lautstark gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez protestierten, ihn in ihren Demonstrationen als Diktator brandmarkten, die oppositionellen Kräfte des Militärs Chávez verhaften ließen, Streiks die Ölindustrie lahm legten und die Gefahr eines US-amerikanischen Einmarsches in der Luft lag, war Venezuela plötzlich in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt.

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