Info-Blatt 61 Freihandelsverträge in Mittelamerika

Editorial

Zehn Jahre nach dem Freihandelsabkommen zwischen USA, Kanada und Mexiko (NAFTA), werden die Regierungen Zentralamerikas im Januar 2004 mit den USA ein Freihandelsabkommen abschließen (CAFTA: Central American Free Trade Area): ein weiterer Schritt in die Richtung, die schon Anfang der 90er Jahre eingeschlagen wurde.

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Ein Raub ohne Waffen

Zehn Jahre nach dem Freihandelsabkommen zwischen USA, Kanada und Mexiko (NAFTA), werden die Regierungen Zentralamerikas im Januar 2004 mit den USA ein Freihandelsabkommen abschließen (CAFTA: Central American Free Trade Area): ein weiterer Schritt in die Richtung, die schon Anfang der 90er Jahre eingeschlagen wurde.

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CAFTA

US/Central America Free Trade Agreement
US/Zentralamerikanische Freihandelszone
Tratado de Libre Comercio entre Costa Rica, Guatemala, Honduras, El Salvador y Nicaragua y los Estados Unidos de América

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Der Plan Puebla-Panamá

Am 22. Oktober 2001 ließ die mexikanische Regierung 5000 Hektar Landbesitz der Bauern von Atenco enteignen um einen Entlastungsflughafen für die Stadt Mexiko zu bauen. Auf den ersten Blick hat der Konflikt, der daraus entstand und nach neun Monaten Kampf im Juli 2002 mit dem Sieg der indigenen Landbevölkerung endete, nichts mit dem Plan Puebla-Panamá zu tun.

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Plan Puebla-Panamá (PPP)

Der Plan Puebla-Panamá ist eine mexikanische Initiative, die vorgibt, dem wirtschaftlichen und sozialen Nord-Südgefälle in der Region entgegenwirken zu wollen.

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Widerstand in Lateinamerika

In Lateinamerika haben sich die Organisationen und Bewegungen, deren Thema die Kritik an und der Widerstand gegen das Projekt der gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA ist, in den letzten Jahren zunehmend vernetzt.

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Widerstand in Nicaragua

In der Woche vom 15. bis 19. September fand in Managua die siebte Runde der Verhandlungen zum Freihandelsvertrag zwischen Zentralamerika und den Vereinigten Staaten CAFTA statt. Aus diesem Anlass hatte ein breites Spektrum von Gruppen zu einer gemeinsamen Protestdemonstration aufgerufen.

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Bienen besiegen den Protest

La Prensa (19. Sep. 2003)
Der Protestmarsch von gestern wurde weder von den Gummigeschossen noch von dem Tränengas, mit dem die Polizei dagegen vorging, aufgelöst, sondern durch eine wilde Attacke afrikanisierter Bienen (im Deutschen auch Killerbienen genannt)

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Widerstand in Honduras

Das IV. Mesoamerikanische Forum, das im Juli in der hondurenischen Hauptstadt Tegucigalpa stattfand (siehe oben), war für viele Gruppen in Honduras ein Anlass, sich mit CAFTA zu beschäftigten. An der Abschlussdemonstration des Forums nahmen rund 6.000 Personen teil.

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ALCA, CAFTA, PPP– kaum ein Thema in Guatemala

Seit beinah zwei Jahren und insbesondere jetzt kurz vor den Wahlen Anfang November 2003 ist die Situation in Guatemala ähnlich repressiv wie vor der Unterzeichung des Friedensvertrages Ende 1996. Politische AktivistInnen werden bedroht, entführt und ermordet und Überfälle auf ihre Büros sind an der Tagesordnung.

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Widerstand in El Salvador

Trifft man sich mit Organisationen in El Salvador, die zu den Themen Privatisierung, Freihandel, Plan Puebla Panamá arbeiten, so macht sich schnell ein Eindruck von Optimismus und Elan breit. Nicht weil irgendjemand daran glauben würde, dass die Projekte des Plan Puebla Panamá oder die Freihandelsverträge tatsächlich verhindert werden könnten.

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WTO, ALCA, und CAFTA- Ein Überblick

Trifft man sich mit Organisationen in El Salvador, die zu den Themen Privatisierung, Freihandel, Plan Puebla Panamá arbeiten, so macht sich schnell ein Eindruck von Optimismus und Elan breit. Nicht weil irgendjemand daran glauben würde, dass die Projekte des Plan Puebla Panamá oder die Freihandelsverträge tatsächlich verhindert werden könnten.

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Die WTO auf dem Abstellgleis

Am Abend des 15. September 2003 wurde die Ministerkonferenz der WTO im mexikanischen Cancún offiziell für gescheitert erklärt. Den VerhandlungsteilnehmerInnen, die die 146 Mitgliedsstaaten vertraten, war es nicht gelungen, eine gemeinsame Erklärung zu verfassen.

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Selbstmord

Um die Form des Protestes gegen die WTO, die der südkoreanische Gewerkschafter Lee Kyang Hae gewählt hatte, gab es in Cancún unter den AktivistInnen Auseinandersetzungen.

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Codes of Conduct sind ein Geschäft

Sergio Chávez (S.C.) sagt von sich: „Ich bin Salvadorianer. Früh habe ich angefangen, mit Gewerkschaften in El Salvador zu arbeiten, vor allem mit der Gewerkschaft der TelefonarbeiterInnen.

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Die Harte Hand schlägt zu

Die salvadorianische Regierung ließ sich mal wieder etwas Neues einfallen, um den aktuellen Wahlkampf einzuleiten und der zunehmenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung entgegenzuwirken. Der Zeitpunkt ist Juli 2003, neun Monate vor der nächsten Präsidentschaftswahl, der Ort zunächst San Salvador, später kommen auch andere Regionen hinzu, die Akteure sind Militärs in Polizeibegleitung und die Opfer Mitglieder von Jugendbanden.

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Marktwirtschaft tötet!

Anfang August 2003 marschierten rund 5.000 arbeitslos gewordene LandarbeiterInnen vom nordnicaraguanischen Matagalpa in die 130 km entfernte Hauptstadt Managua. Ziel der Aktion war es, auf die katastrophale soziale Situation der LandarbeiterInnen in den Kaffeeanbauregionen aufmerksam zu machen sowie von der Regierung die Einhaltung bereits vor einem Jahr getroffener Zusagen einzufordern.

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Mangelernährung in Nicaragua

MedizinerInnen unterscheiden zwischen zwei Arten von Mangel-/Unterernährung. Bis vor kurzem ist in Nicaragua „nur“ der so genannte Marasmus aufgetreten, ein Kalorienmangel, der zu schwerer Abmagerung des Körpers führt.

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Die Vereinbarung von Las Tunas

Die Hauptforderung der protestierenden LandarbeiterInnen liegt in der Einhaltung der im September 2002 mit der Regierung in Las Tunas getroffenen Vereinbarungen.

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Niederlagen der Analytiker

Eigentlich wäre es bitter an der Zeit gewesen, sich in einem Buch ausführlich und fundiert mit den Nationalismen, den spezifischen Ausformungen der Kapitalismuskritik und deren Affinitäten zum strukturellen Antisemitismus sowie dem Anti-US-Amerikanismus in Zentralamerika zu beschäftigen.

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