Info-Blatt 59 Krieg und Globalisierung

Editorial

Wir sind Gefangene„ ist der Titel der Autobiografie eines Münchners der sich selbst nie fangen ließ, aus einer anderen  Zeit, vor und während dem ersten Weltkrieg. Und doch gleicht sich vieles.

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Krieg gegen Flüchtlinge

Vortrag Helmut Dietrich Forschungsgesellschaft Flucht und Migration in Berlin auf dem Anti-Kriegs-Kongress München, 10. bis 12. Januar 2003

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Die Entführung des Welt-Sozial-Forums

Die partizipative Demokratie wurde beim diesjährigen WSF(Welt Sozial Forum) von den „großen Männern“ und Volksmassen in den Hintergrund gedrängt. Der Grund, warum dies geschah - so die Autorin der Bücher „No Logo“ und „Vallas y Ventanas“, Naomi Klein – liegt darin, dass die partizipative Demokratie keinen Raum für individuellen Ruhm bereitstellt.

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Stufenweiser Untergang der mexikanischen Kleinbauern

Im Januar trat ein weiteres Kapitel des Freihandelsabkommens NAFTA in Kraft. Die weitgehende Handelsliberalisierung im Agrarsektor mit Ausnahme einiger weniger Produkte ist nun vollständig implementiert. Fast alle landwirtschaftlichen Produkte können zwischen USA, Kanada und Mexiko zollfrei eingeführt werden.

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Die rechtlose Situation von lateinamerikanischen TransmigrantInnen in Mexiko

„In Honduras gibt es kaum Arbeit. Ich habe einen Dollar am Tag verdient. In den USA verdiene ich drei Dollar die Stunde. Es ist mir ganz egal, was ich dort arbeiten werde. Keiner von uns geht gerne. Wir würden unser Land nicht verlassen, wenn wir dort arbeiten könnten.„ David, ein junger Migrant aus Honduras wartet an den Gleisen des Güterzuges nach Norden.

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Mit Feuer und Flamme das Schweigen beendet

Seit 1. Januar 2003 entfallen endgültig alle landwirtschaftlichen Zölle in der NAFTA-Region. Das heißt, die mexikanischen Bauern stehen in protektionsloser Konkurrenz zur US-amerikanischen Landwirtschaft, die mit 182 Milliarden Dollar subventioniert wird. Auch von den Investoren des Plan Puebla Panama wird der Druck auf die Region erhöht. Sie wollen sehen, dass ihre Staudämme und Tourismusprojekte endlich Form annehmen.

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Die Justiz in Guatemala steht vor Gericht

Die überwiegende Zahl der Opfer des 22-jährigen Krieges in Guatemala (1974-1996) waren indigene Bauern. In über 600 Massakern wurden etwa 400 Dörfer vernichtet und über 200.000 Menschen starben oder verschwanden.

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El Salvador vor den Wahlen

Jetzt ist es bald wieder so weit: am 16. März werden die SalvadorianerInnen wieder zu den Urnen gerufen, um ein neues Parlament und neue Gemeinderäte zu wählen. 2004, ungefähr um dieselbe Zeit, werden Präsidentschaftswahlen sein.

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Nicaragua zurück in der "Normalität"

Am 21. Dezember 2002, neun Monate nach bekannt werden des Korruptionsfalles „Canal 6„ erließ das Strafgericht von Managua einen Haftbefehl gegen den ehemaligen Präsidenten von Nicaragua, Arnoldo Alemán. Dies war sicherlich der Höhepunkt im „Kampf gegen die Korruption„ von Präsident Enrique Bolaños.

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Moderne Hexenjagd

Seit zwei Monaten tobt in Nicaragua eine heftige öffentliche Auseinandersetzung, bei der es um Glaube, Moral und das Leben eines Kindes geht. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Frage, ob es in einem laizistischen Staat, mit einer einflussreichen fundamentalistisch-katholisch Kirche möglich ist, therapeutische Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen ohne dafür verteufelt oder von den staatlichen Institutionen aus ideologischen Gründen belangt zu werden.

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