Info-Blatt 56 ALCA Die gesamtamerikanische Freihandelszone

Editorial

Eine Freihandelszone von Kanada bis Feuerland – spätestens seit dem Gipfel in Quebec im April 2001 ist dieser Plan, den die USA seit 1994 vorantreiben, Teil der politischen Agenda bei Gruppen in Lateinamerika, Kanada, den USA, aber auch in Europa.

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Das nächste Puzzlestück

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das der frühere US-Präsident William Clinton auf den Weg gebracht hat: Bis zum Jahr 2005 sollen alle Staaten des amerikanischen Kontinents eine gemeinsame Freihandelszone (im folgenden ALCA = Area de Libre Comercio  de las Americas genannt) bilden.

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Glossar

ALCA    Área de Libre Comercio de las Américas/Gesamtamerika-nische Freihandelszone (siehe FTAA)

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Nach Süden

Die USA wollen mit mehreren Projekten ihren ökonomischen politischen und militärischen Einfluss in Lateinamerika ausbauen.

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Versuch einer Bilanz

Begleitet vom Aufstand der Zapatisten in Chiapas trat am 01. Januar 1994 nach vier Jahren zäher Verhandlungen das Freihandelsabkommen NAFTA (North American Free Trade Association) in Kraft.

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Alles für die Reichen - wir gehen dabei vor die Hunde

Nelson alias „El Moco“ redet sich in Fahrt. Eigentlich bin ich bei ihm zu Besuch, um über seine Erfahrungen in einer Jugendbande zu reden. Nelson lebt in der Siedlung „Buena Vista“, einem ärmlichen Viertel im Osten San Salvadors, das Leben auf der Straße dort ist in der Hand der Jugendbande „18“.

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Von Chiapas nach Genua ... und zurück

Yvonne Zimmermann vergleicht Globalisierungskritik im Norden und Süden und verfolgt die Spuren des Anti-ALCA-Widerstandes zurück bis zu den Protesten zum 500. Jubiläum der Conquista

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Kampf gegen die Korruption oder die Begegnung mit sich selbst

Die neue nicaraguanische Regierung unter Präsident Enrique Bolaños hat sich dem Kampf gegen die Korruption verschrieben. Dabei ist ihr Hauptgegner die Regierungspartei, die vom Ex-Präsidenten und Hauptschuldigen Arnoldo Alemán beherrscht wird.

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Erklärung anlässlich der ersten 100 Tage der neuen Regierung im Amt

Anlässlich der ersten 100 Tage der Regierung Enrique Bolaños Geyer wollen wir, das Nicaraguanische Zentrum für Menschenrechte CENIDH, einige Betrachtungen anstellen, und zwar aus unserer speziellen Sicht einer Organisation, die das tägliche Geschehen im Land aus der Perspektive der Menschenrechte der Bevölkerung Nicaraguas beobachtet und die Verteidigung, Förderung und Respektierung der Menschenrechte als grundlegende Bestandteile einer Demokratie und der Entwicklung eines Landes ansieht.

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