Info-Blatt 53 Wahlen in Nicaragua

Editorial

Wir sind alle erschüttert von den menschenverachtenden Anschlägen in den USA am 11. September.

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Wahlen in Nicaragua 2001

Am 4. November 2001 finden in Nicaragua Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt.
Den wirtschaftlichen und politischen Hintergrund dieser Wahlen kann man nur als miserabel bezeichnen. Zur Verdeutlichung sei der Bericht über die menschliche Entwicklung 2000 der UNDP erwähnt. In diesem Bericht steht Nicaragua auf Platz 116 von 174 Ländern und gehört damit zum ärmsten Drittel der Länder der Welt.

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Plattform der Plantones im Norden

Ueber 5000 vom Hunger getriebene KaffeearbeiterInnen halten seit drei Wochen Strassen im Norden von Nicaragua besetzt (die sog. Plantones, eine Mischung von Blockade und Mahnwache), um auf ihre wahrhaft dramatische Lage aufmerksam zu machen und um Essen zu bitten.

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Hunger auf dem Land

Anfangs Juli 2001 haben die Medien über die "desolate Hungerkatastrophe" in Nicaragua zu berichten begonnen, als handelte es sich um eine weitere Naturkatastrophe in der Art der Wirbelstürme oder Erdbeben. Die Fotos und Schlagzeilen lügen nicht: Hunderte von hungrigen Bäuerinnen und Bauern besetzen den Park von Matagalpa (im Norden des Landes gelegen), nachdem sie ihre Fincas fluchtartig verlassen haben, um von den Behörden eine Lösung zu verlangen.

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Rundreise mit Dra. Vilma Núñez de Escorcia vom CENIDH

Der Nicaragua-Arbeitskreis des Ökumenischen Büros hat im Dezember die Vorsitzende des nicaraguanischen Menschenrechtszentrums CENIDH, Frau Dra. Vilma Núñez de Escorcia nach Deutschland eingeladen, und wir freuen uns sehr, dass es ihr möglich ist, dieser Einladung auch nachzukommen.

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Eine Studie über die sexuelle Kultur in Nicaragua

2001 ist - herausgegeben von der politischen Monatszeitschrift envío - in Nicaragua ein neues Buch der feministischen Journalistin und Autorin Sofia Montenegro erschienen, das sich mit der sexuellen Kultur in Nicaragua und ihrer historischen Genese von der Kolonisierung bis heute befasst.

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München BUKO 24 vom 12. – 14. Oktober 2001

Die Konsequenzen der Terroranschläge in den USA werden beim Kongress eine große Rolle spielen. Auch wenn die Situation heute (am 17. Sept.) unüberschaubar ist, zeichnen sich durch die nationalistische und rassistische Formierung in den USA und Europa auf allen Ebenen Restriktionen für emanzipative politische Arbeit ab.

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Stimmen zu den Anschlägen vom 11. September

"... ich rufe dazu auf, alle Mittel zu mobilisieren, die eine Dialog ermöglichen zwischen einem hegemonialen Weltsystem, das einseitig und willkürlich über den Aus- oder Einschluss anderer entscheidet, und der verzweifelten Radikalität der Reaktionen darauf..."

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Gedächtnisprotokoll

"Menschenrechte" in der "zivilisierten Welt"
23:20: Stürmung der Schule "Diaz", Panik, Menschen versuchen zu fliehen (...). Nach wenigen Minuten ist klar, dass man keine Chance hat zu entkommen; unten hört man die Polizei einmarschieren (Knallen und Zersplittern von Gegenständen, lautes Rufen).

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60 Leute an Bord

Aus dem Logbuch
60 Leute an Bord
Color is what my arms feel
even through shirt sleeves,
taste is the work of my eyes,
my lips and tongue see.
love:
it is a tonic I drink with my senses,
it is molasses, sassafras

                   Faye Kicknosway
                   2nd chance man

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Samuel Ruiz García

Auszüge aus der Rede von Mon. Samuel Ruiz García zur Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg
Zum Aufbau des Friedens in der Welt beitragen
(...) Ich habe mich immer noch nicht ganz von der Überraschung erholt, die ich erlebte, als man mir die Nachricht überbrachte, dass mir der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis 2001 verliehen würde.

 

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