Info-Blatt 45 Informeller Sektor

Editorial

In Mittelamerika ist über die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung im Informellen Sektor tätig.  

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Der Informelle Urbane Sektor in Lateinamerika

Offene Arbeitslosigkeit und der relative Rückgang formalisierter „Normalarbeitsverhältnisse“ in den 1980er und 1990er Jahren waren Anzeichen für ein revival des Informellen Urbanen Sektor (IUS) als eines Realphänomens. Und auch als wissenschaftliches, praktisch-politisches oder ideologisches Konzept hat der IUS „keineswegs“ seinen Geist aufgegeben“.

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Die Strategie: Verkaufen! - Das Problem: Wer soll’s kaufen?

Die Frage drängt sich auf. Beim Metro-Fahren, im Bus, an der Kreuzung, auf dem Markt - im Alltagsleben in Zentralamerika. Die Frage, wie Menschen mit dem von Verkauf Scheibenwischern, Plastikschlangen, Kirschbonbons oder Fotoalben überleben können. Der informelle Sektor ist in den letzten Jahren gewachsen, über seine Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft der jeweiligen Länder gibt es unterschiedliche Meinungen.

Während die einen ihn als erstes Anzeichen für das Entstehen eines neuen Mittelstandes betrachten, sehen andere in ihm den Sektor, in dem Verelendung und Individualisierung stattfinden und der einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung entgegensteht.

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