Info-Blatt 39 Wenn einer eine Reise tut ...

Editorial

Revolutionsträume sind vorerst ausgeträumt, mittlerweile sind wohl auch die wildesten RomantikerInnen erwacht. Große Teile der Solidaritätsbewegung stellt das vor eine Sinnkrise. Was sollen wir unterstützen, wie und warum. Auch im Ökumenischen Büro hat sich diese Krise latent eingestellt - die Diskussion um Brigaden ist ein Teil davon.

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"Unser größter Export ist die Revolution"

Der Aufenthalt der BrigadistInnen muß gezwungenermaßen mit anderen Schwerpunkten gefüllt werden. Bereits in der Vorbereitung für den Aufenthalt in Nicaragua müßte verstärkt an die individuellen Interessen und das alltägliche Umfeld der BrigadistInnen angeknüpft werden. Ein gemeinsamer Austausch kann noch eine Chance haben, wenn gemeinsame Bezugspunkte offensichtlich werden. Jugendliche oder junge Erwachsene, die sich in ihrer Freizeit oder in ihrem Arbeitsalltag mit Ökologie, Kindern, der Situation der Frau, Homosexualität usw. beschäftigen, werden in der Regel auch in Nicaragua für diese Problematiken ein offenes Ohr und das Interesse, sich über gemeinsame Erfahrungen auszutauschen, haben.

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