Tejiendo solidaridad - Solidarische Allianzen

Für die Verteidigung der Gemeingüter, Selbstbestimmung und ein Gutes Leben für alle
Por la defensa de los bienes comunes, autodeterminaci¡on y el Buen Vivir para tod@s

Kontakt für Fragen und Anmeldung: nica[at]oeku-buero.de, Tel.: 089 448 49 45

Die weltweite CORONA Pandemie hat in der öffentlichen Wahrnehmung zahlreiche Probleme in den Hintergrund treten lassen. Tatsächlich jedoch haben sich soziale Konflikte und der Druck auf Indigene bzw. kleinbäuerliche Gemeinschaften in Lateinamerika zum Teil noch verstärkt.

So werden in Honduras die Pläne für neoliberale Modellstädte unbeirrt vorangetrieben. Für die dort lebenden Garifuna-Gemeinden bedeutet diese eine Zunahme von Landraub, Repression, Vertreibungen bis hin zum Mord.
In El Salvador regiert mittlerweile der Präsident Nayib Bukele. Diesem ist es gelungen innerhalb weniger Monate die Gewaltenteilung aufzuheben und die wichtigsten staatlichen Institutionen unter seine Kontrolle zu bringen. Basis- und Umweltaktivisten finden sich deshalb zusätzlich noch einmal mehr in einer gefährdeten Situation.
In Kolumbien hingegen müssen sich indigene Gemeinden sowohl gegen die räuberischen Aktivitäten des Extraktivismus wie auch gegen Paramilitärs und Drogenkartelle zu Wehr setzen.

Über diese und andere Themen wollen wir uns im Rahmen unseres Onlineseminars mit Euch und spannenden Referent*innen austauschen, um Anknüpfungspunkte für unser Engagement und eine grenzüberschreitende Solidarität zu entwickeln.

Zu den Referent*innen

Jessica Fernández Norales, Aktivistin der Garífuna-Organisation OFRANEH aus Honduras und Wissenschaftlerin an der Universität Lissabon wird über die Auswirkungen der neoliberalen Modellstädte sowie die widerständige Praxis in der Gemeinde Vallecito berichten.

Rosa Isabas und Susana Castro von RACDES (Red de Ambientalistas Comunitarios de El Salvador – Kommunitäres Umweltnetzwerk El Salvador) aus El Salvador werden über bedrohte Gemeingüter angesichts neuer Investitionsformen und demokratischer Rückschritte in El Salvador berichten.

Zu Kolumbien wird der indigene Menschenrechtsverteidiger Carlos Leandro Janamejoy Guerrero über die Situation der indigener Bevölkerung im Kontext von Bedrohungen durch illegale bewaffnete Gruppen, Drogenanbau sowie die Ausbeute von Bodenschätzen durch transnationale Unternehmen sprechen.

Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit deutscher Simultanübersetzung statt.

Kontakt für Fragen und Anmeldung: nica[at]oeku-buero.de, Tel.: 089 448 49 45

 

Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des

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