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Gespräch über die Entwicklung in El Cauca, Norte del Cauca und El Chocó seit dem Friedensabkommen in Kolumbien

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Gespräch mit

Clara María Ávila Peña, Gemeindemitglied des Canoas; Gemeinde des Nasa Volkes, Gemeindeforscherin und feministische Aktivistin des Kollektivs "Diverse Women and Peace". Verteidigerin der Rechte indigener, ländlicher, schwarzer, afrostämmiger und städtischer und LGBTI* Frauen, der politischen Partizipation im Rahmen der Friedensabkommen. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich für die Vereinigung der indigenen Räte in der Region Norte del Cauca und derzeit für den Verband Essays zu der Förderung der politischen Kultur (Corporación Ensayos Para la Promoción de la Cultura Política).

Paola Andrea Ararat Nazarit, Afrostämmige Frau und Verteidigerin der Menschen- und der ethnisch-territorialen Rechte. Sie arbeitet an der Koordination von Aktionen zur Umsetzung des ethnischen Kapitels des Friedensabkommens und der 300 Abkommen, die der kolumbianische Staat seit 33 Jahren mit der afrokolumbianischen Bevölkerung in Norte del Cauca unterzeichnet hat und nicht einhält.

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Gabriel Marrugo Ávila, Mitglied der Guardia indígena der Gemeinschaft Embera Dóbida und arbeitet seit 15 Jahren als Verteidiger der indigenen Völker des kolumbianischen Pazifiks. Er ist Mitglied der Vereinigung indigener Gemeinden in El Bajo Atrato, Chocó (Cabildo Mayor Indígena de la Zona del Bajo Atrato -CAMIZBA) und sitzt im Verwaltungsrat von insgesamt 17 Gemeinden und mehr als 5.000 Indigenen, die dieser Vereinigung angehören. Gabriel hat sich als Mitglied der Bundeskoordination der indigenen Völker (Coordinación Nacional de Pueblos Indígenas - COPIC) an der Ausarbeitung des ethnischen Kapitels der Friedensabkommen beteiligt.

Sie wohnen gerade in Spanien unter der Begleitung der Schutz- und Unterbringungsprogramme für Menschenrechtsverteidiger aus Valencia, Katalonien und dem Baskenland.

Unter anderem werden sie folgende Fragen beantworten:

Warum sind sie in Spanien?
Was ist in ihren Gebieten geschehen, nach dem Friedensabkommen mit den FARC?
Wie ist der staatliche Präsenz in ihren Territorien gewesen und welche Hindernisse bestehen für die Entwicklung autonomer Regierungen?
Wie ist die Arbeit der Mechanismen der Übergangsjustiz in Ihren Territorien verlaufen?
Was hindert sie daran, Aktionen der Erinnerungsarbeit und der Wahrheitssuche durchzuführen oder ihre angestammten Kulturen wiederzubeleben?
Wie werden Zeugenaussagen in den Regionen eingeholt oder was hindert sie daran, dies zu tun?
Warum reden, warum ist es wichtig, Zeugnis abzulegen?
Wie hat sich die Situation von Frauen und der LGBTI*-Gemeinschaft verändert, unter dem in dem Friedensabkommen festgelegten Gender-Ansatz?  

Darüber hinaus ein kurzer Bericht über die Situation inmitten der Beschränkungen durch Covid-19.

Die wichtigste Frage ist aber: was kann die internationale Gemeinschaft tun, um sie zu unterstützen?

Moderation:

Alba Teresa Higuera Buitrago, Koordinatorin vom Schutzprogramm: Programa Valenciano de Protección Integral y de Acogida de Defensores y Defensoras de Derechos Humanos, CEAR-PV
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Vicent Mauri, von Intersindical Valenciana in Spanien

Anmeldung: https://frama.link/registrationevent180620

Sprache: Spanisch mit Übersetzung ins Deutsche und Englische

Die Übersetzung erfolgt per Telefon. Sie können über die Plattform an der Konferenz teilnehmen und die Übersetzung per Telefon anhören.

Fragen: Via Chat, auf Spanisch, Deutsch oder Englisch.

Wann: 18. Juni 2020
18:00 Uhr (Spanien/Deutschland) - 11:00 Uhr (Kolumbien)

Eine Einladung von:

NODO Alemania de la Comisión de la Verdad en Colombia

Koordination mit:

  • Programa Valenciano de Protección integral y de acogida de Defensores y Defensoras de Derechos Humanos
  • Programa Català de Protecció a Defensors i Defensores dels Drets Humans
  • Programa Vasco de Protección para Defensoras y Defensores de Derechos Humanos
  • Aluna Minga e.V.  - Munich
  • APlaneta del País Vasco
  • Emigrad@s sin fronteras
  • Intersindical Valenciana
  • La Colectiva de Mujeres Refugiadas, Exiliadas y Migradas
  • Oficina Ecuménica para la Paz y la Justicia – Múnich
  • Protect Defenders EU
  • Regidoría de Cooperació al Desenvolupament i Migració de  l´Ajuntament de València
  • Red Rhein Mein Kolumbien

Gefördert durch:

Instituto CAPAZ

Mehr Informationen:

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