Rundreise: Migration in Zentralamerika & USA | Migración en Centroamérica & USA

„Ninguna vida es ilegal – Kein Mensch ist illegal“

Flucht und Migration aus (zentral)amerikanischer Perspektive mit Angela Sanbrano, ehemalige Direktorin des El-Salvador-Solidaritätskomitees CISPES und des Central American Resource Center CARECEN in Los Angeles. 2006 initiierte sie den „immigrant rights march“ mit, der über eine Million Menschen auf die Straßen von Los Angeles brachte.
&
mit Luis Lopez, Gründungs- und Leitungsmitglied des Komitees der Familienangehörigen von verstorbenen und verschwundenen Migrant*innen aus El Salvador (COFAMIDE). Er nahm seit 2009 an mehreren Karawanen
der Mütter und Angehörigen von Verschwundenen durch Mexiko teil.

München 5.11. & 14.11. (Workshop) // Augsburg 6.11. // Konstanz 7.11. // Bonn 8.11. // Köln 9.11. //  Frankfurt/M. 10.-12.11. (Seminar) // Stuttgart 14.11. // Jena 15.11. // Kiel 16.11. // Kassel 17.11 // Hamburg 18.11.

Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen

Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Honduras vor den Wahlen: Kein Recht, Menschenrechte zu verteidigen

Drei Monate vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Honduras machte sich eine Delegation aus der Schweiz mit Beteiligung von HondurasDelegation/Ökubüro auf, die Menschenrechtslage und die Kämpfe der sozialen Bewegungen näher kennenzulernen.

Weiterlesen...

und wo wir sind: Pariser Straße 13, München

Veranstaltungen

Samstag, 04.11.2017

Rundreise: Migration in Zentralamerika & USA | Migración en Centroamérica & USA

„Ninguna vida es ilegal – Kein Mensch ist illegal“

Vom 4. bis zum 21. November 2017 veranstaltet das Ökubüro München unter dem Motto „Ninguna vida es ilegal – Kein Mensch ist illegal“ eine deutschlandweite Rundreise
mit Angela Sanbrano (Los Angeles) und Luis López (El Salvador)
zum Thema Migration:
Welche Auswirkungen hat die Politik der Trump-Administration nachdem bereits Obama die Deportationszahlen in Rekordhöhen trieb?
Wie funktionieren Sanctuary Cities, die Migrant*innen ohne Papiere Schutz gegen die föderale Abschiebungsbehörde „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE) bieten?
Welche Folgen haben die verschärften Grenzregime und die Politik des Transitlandes Mexiko für die Migrant*innen?
Mit welchen Schwierigkeiten sind ihre Familienangehörigen konfroniert und wie ergeht es Deportierten und Rückkehrer*Innen?
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Kontinenten und wie können wir Solidarität und Widerstand vernetzen?

Mehr Infos zu den Terminen und Referent*innen:

Weiterlesen …


Donnerstag, 07.12.2017

Fluchtwege Honduras – Deutschland

Shirley Mendoza und Frenesys Reyes sind seit mehr als 10 Jahren Aktivistinnen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender (LGBT*) in Honduras und Zentralamerika. Sie kennen sämtliche Facetten des Lebens von Trans*Frauen in ihrem Heimatland, vom Überleben auf der Straße, über die Selbstorganisation in Basisgruppen und Netzwerken bis hin zur politischen Lobbyarbeit und Mitarbeit an Gesetzesentwürfen.

Frenesys und Shirley berichten an diesem Abend zu dem Widerstand gegen Diskriminierung sowohl in Honduras als auch in Deutschland.  || Frenesys y Shirley nos contarán en esta charla sobre sus experiencias y sobre la resistencia contra la discriminación tanto en Honduras como en Alemania. 

Spanisch mit deutscher Übersetzung  || Español con traducción al alemán 
Eintritt frei  || Entrada libre  

Wir freuen uns auf Dich || Te esperamos  

Weiterlesen …


Dienstag, 12.12.2017

Filmvorführung: "Chocolate de Paz"

Proyección de la película "Chocolate de Paz". CLick en "Weiterlesen" para mas información en Español. 

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden...  (Click auf Weiterlesen) 

Spanisch mit deutschen Untertiteln
Eintritt: 5€ 

Weiterlesen …


Aktuelles

US-Regierung stellt Programm für verfolgte Jugendliche ein

Von Chris Klänie, amerika21, Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat vor wenigen Tagen ein Einreiseprogramm für Jugendliche aus Zentralamerika abrupt beendet, das in den letzten Jahren für viele Teilnehmer eine letzte Rettung vor lebensbedrohlicher Gewalt geboten hat: Das Central American Minors Programm (CAM). Die von der Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama (2009-2017) eingeführte Initiative wurde ohne Vorfrist innerhalb von 24 Stunden eingestellt. Familien, die gerade dabei waren, Anträge zu stellen, hatten gerade noch bis Mitternacht des 9. November Zeit.

Weiterlesen …


"Sie fürchten mich, weil ich sie nicht fürchte!" Quelle: desinformemonos.org

Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf. Nationale Behörden versagen
Von
Andrea Lammers
amerika21

Tegucigalpa. "Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

Weiterlesen …


Ein Ermordeter wird von Bauern abtransportiert - Quelle: Asominuma, aus dem Artikel von amerika21

Staatliche Einsatzkräfte in Kolumbien verüben erneut Massaker

Militär und Polizei töten neun Kleinbauern und verletzen 18 weitere schwer. Proteste sozialer Bewegungen in mehreren Städten für Sicherheit und Recht auf Leben

Tumaco, Kolumbien. Ein Jahr nach der Zuerkennung des Friedensnobelpreises an den amtierenden Präsidenten Kolumbiens, Juan Manuel Santos, haben unter seinem Befehl stehende Militär- und Polizeieinheiten ein weiteres Massaker an der Zivilbevölkerung begangen.

Am vergangenen Donnerstag ermordeten staatliche Kräfte in der Pazifikregion nahe der Provinzhauptstadt Nariños, Tumaco, mindestens neun Bauern durch Schussverletzungen. Die Bilder der Toten verbreiteten sich in kürzester Zeit in den sozialen Netzwerken. Die lokale Bauernorganisation Asominuma informiert, dass weitere 18 Personen schwer verletzt sind, allerdings von Polizei und Militär daran gehindert werden, die Region zu verlassen um in Krankenhäusern angemessen behandelt zu werden.

Weiterlesen …


Pressemitteilung 3. Jahrestag Ayotzinapa

Auch 3 Jahre nach dem Verschwindenlassen der 43 Studenten von Ayotzinapa hält die mexikanische Regierung an ihrer Version der Wahrheit fest

Stuttgart/Berlin/Brüssel, 25. September 2017

In der Nacht zum 27. September 2014 wurden 43 Studenten der Lehramtsuniversität von Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero Opfer des Verschwindenlassens. Weitere sechs Personen starben und 40 wurden schwer verletzt. Der Fall hat international Aufsehen erregt und weltweite Empörung ausgelöst. Bis zum heutigen Tag sind die Täter nicht verurteilt worden und der Verbleib der 43 Studenten ist unbekannt.

Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) forderte nach ihrem Besuch in Mexiko am 30. August 2017 die Regierung dazu auf, ihre Suche nach den 43 Studenten deutlich zu intensivieren. Sie würdigte Anstrengungen der Generalstaatsanwaltschaft (PGR) den Fall zu untersuchen, wies zugleich aber darauf hin, dass mehrere der Hauptermittlungslinien in dem Fall nicht ausreichend und intensiv genug verfolgt würden.

Die interdisziplinäre unabhängige Expertengruppe (GIEI), die ihren zweiten Bericht im April 2016 veröffentlichte, hatte auf gravierende Ermittlungsfehler in dem Fall hingewiesen. Sie reichten von mangelnder Beweissicherung, fehlerhafter Strafverfolgung, der Unterschlagung von Beweismitteln bis hin zur Anwendung von Folter. Die GIEI machte in ihrem Abschlussbericht ebenfalls auf gravierende strukturelle Defizite im mexikanischen Justizsystem aufmerksam. Die auf Basis der Untersuchungsergebnisse der GIEI erstellte und kürzlich öffentlich vorgestellte interaktive „Plattform Ayotzinapa“[1], rekonstruiert und visualisiert das Ausmaß der Gewalt und des Zusammenwirkens von Angehörigen der staatlichen Sicherheitskräfte und der Organisierten Kriminalität in der Nacht zum 27. September 2014 eindrücklich.

Weiterlesen …


Opfer des Sprühgaseinsatzes bei einer Pressekonferenz am 11.9. Foto: Dina Meza

Polizeigewalt gegen Journalistin und Menschenrechtsverteidiger*innen

HONDURAS (rog.at) Drei Monate vor den Präsidentschaftswahlen in Honduras verstärken sich gewalttätige Angriffe staatlicher Sicherheitskräfte gegen JournalistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen. Zum Brennpunkt der Auseinandersetzungen wurde zuletzt die von Studierenden besetzte Nationale Universität (UNAH). „Wir fordern eine energische Reaktion der internationalen Gemeinschaft, um weitere Attacken und Kriminalisierung von Medienschaffenden im Vorfeld der Wahlen zu verhindern“, so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

Weiterlesen …