Sich organisieren, um zu überleben - Die Menschenrechtslage der LGBT in Honduras

“In Honduras leben wir als LGBT-Community in Marginalisierung, Armut, physischer und psychischer Gewalt, infolge der Diskriminierung unserer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Der Staat lässt diese Diskriminierung bewusst zu. Es ist hart für uns, zu wissen, dass für uns die Bürgerrechte nicht gelten. Daher haben wir die Organisation Arcoiris (Regenbogen) gegründet, einen kleinen Freiraum in Tegucigalpa, in dem wir uns versammeln, um zu kämpfen, uns weiterzubilden und unsere Rechte zu verteidigen.

Ich bedanke mich beim SUB und dem Ökumenischen Büro für die Einladung nach München und die Gelegenheit, unsere Erfahrungen auszutauschen. Ich hoffe wir haben eine angenehme Zeit, und vielleicht können wir Bande der Freundschaft und der Solidarität knüpfen.“

Donny Reyes



Angesichts der erschreckenden Zahl von 157 straffreien Morden an LGBT-Personen seit dem Putsch in Honduras im Jahr 2009 sehen viele Miglieder der Community ihre einzige Perspektive in der Migration. Gleichzeitig gehen LGBT in den letzten Jahren erstmals mit ihren Forderungen auf die Straße. Der Referent Donny Reyes ist Sozialarbeiter und Aktivist bei der LGBT-Organisation Arcoiris.

Dienstag, 25. November 2014, 19:15 Uhr (bitte pünktlich)
SUB, Müllerstr. 14, München



veranstaltet von:

Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München (SUB)

Öku-Büro München

 

unterstützt von:

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - Rosa Liste

Lydia Dietrich

Thomas Niederbühl

Candy Club




Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ

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