Partizipativer Kongress: Freihandel und Investitionsschutz in Zentralamerika – Folgen, Widerstand und Alternativen

Vorankündigung – weitere Informationen folgen im Laufe des Jahres

Die Region Zentralamerika ist über zahlreiche Handelsabkommen in die globalisierte Wirtschaft und Wertschöpfungsketten eingebunden. Am bedeutendsten sind dabei das Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten CAFTA-DR sowie das Assoziierungsabkommen zwischen Zentralamerika und der Europäischen Union.

Verfechter einer neoliberalen Politik sehen im freien Warenverkehr die beste Möglichkeit zum Erreichen von Wirtschaftswachstum und damit zum Überwinden der Armut. Allerdings wurde in den letzten Jahren zunehmend deutlich, dass das damit verbunden Wirtschaftsmodell zu mehr sozialer Ungleichheit, Zerstörung der Umwelt und von Lebensgrundlagen sowie zu sozialen zum Teil gewaltsamen Konflikten geführt hat.

Hintergrundtext: Freihandel in Mittelamerika - (k)ein Modell für eine Nachhaltige Entwicklung

Um die Folgen dieser Politik besser verstehen zu können werden wir vom 12.- 14. Oktober 2018 mit verschiedenen Kooperationspartnern einen Partizipativen Kongress im Eine Welt Haus in München durchführen. Bei dem Kongress soll es unter anderem darum gehen, Analysen, Ideen und Praktiken aus Zentral- bzw. Lateinamerika mit denen von Aktivist*innen hier in Deutschland und Europa in Verbindung zu bringen. Vertreter*innen sozialer Bewegungen aus Zentral- bzw. Lateinamerikas werden die Folgen der neoliberalen Politik, von Freihandelsabkommen sowie das Vorgehen transnationaler Konzerne thematisieren. Dabei werden sie auch über ihre jeweiligen Formen des Widerstandes berichten.

 Interessierte sind herzlich eingeladen mit uns und unseren Gästen zu diskutieren sowie eigene Perspektiven einzubringen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir auch in Zukunft gemeinsame Lösungen für die angesprochenen Probleme gestalten und umsetzen können.

 

Ort: Eine Welt Haus - München

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