LGTB* in Zentralamerika und auf der Flucht

"Leben und in Sicherheit sein" - Begegnung mit Karla Avelar (El Salvador/Schweiz)

Bild: Carlos Cruz, Comcavis Trans

Brunch - Video - Vortrag - Gespräch

Die Flucht vor Gewalt und Armut verdichtet sich zur Zeit in Karawanen tausender Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala in Richtung Norden. Mitglieder der Lesbian-Gay-Trans-Bisexual-(LGTB*)-Community sind ein besonders exponierter Teil dieses seit einigen Jahren anhaltenden Exodus. Der Flucht geht oft eine mehrfache Schutzsuche innerhalb des eigenen Landes voraus.

Karla Avelar, Trans*Aktivistin aus El Salvador und inzwischen selbst Asylsuchende in der Schweiz beschreibt die harten Kämpfe für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen und TRans*gender im nördlichen Dreieck Zentralamerikas, auf dem Weg durch Mexiko, in den USA und in
Europa. Sie wirbt für Selbstermächtigung, Organisation und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen.

Karla wurde 1978 in der Provinz Chalatenango in El Salvador geboren. Mit neun Jahren floh sie vor familiärer Gewalt in die Hauptstadt und überlebte seither extreme Gewalt durch Polizei-, Armee- und Bandenmitglieder, darunter mehrere Gefängnisstrafen und Mordanschläge. 1996 gründete sie die erste Trans*Frauen-Grupee in El Salvador, 2008 die erste Gruppe von Trans*Frauen mit HIV - Comcavis Trans. 2013 sagte sie als erste Trans*Frau vor de dem interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte aus. 2017 wurde ihr der Martin Ennals Award für Menschenrecht verliehen. Im gleichen Jahr sah sie sich gezwungen, Zuflucht in Europa zu suchen.

Eintritt frei. Essen gegen Spende.

Beginn Video & Vortrag gegen 12 Uhr.

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des

Ort: ligsalz8, Ligsalzstr. 8, 80339 München

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