Kein Gensoja!

Kein Gensoja! Maya-Imker/innen der mexikanischen Halbinsel Yucatán wehren sich gegen Monsanto und die eigene Regierung

Auf der Halbinsel Yucatán beabsichtigt der Gentechnik-Konzern Monsanto auf tausenden von Hektar Land, den Anbau von Gensoja. Teilweise geschieht dieser Anbau bereits heute illegal. In Mexiko werden jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Tonnen Honig produziert. Etwa die Hälfte davon geht in den Export, unter den europäischen Abnehmern steht Deutschland an erster Stelle. In den Bundesstaaten Quintana Roo, Campeche und Yucatán erzielen mindestens 25.000 Maya-Familien große Teile ihres Einkommens durch die Herstellung hochwertigen Bienenhonigs. Eine Verunreinigung des Honigs durch Pollen aus Gensoja würde voraussichtlich den Export nach Europa völlig zusammenbrechen lassen. Gleichzeitig steigt die Verwendung des jetzt schon Schäden anrichtenden Pestizids Glyphosat mit dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzungen exponentiell.

Die Gäste werden über den Kampf der Maya-Gemeinden gegen die Pläne Monsantos und der mexikanischen Regierung informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Am 25. September 2017 werden unsere Gäste persönlich an einer Anhörung vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten in Genf über die Situation in Mexiko berichten.

Veranstalter: Aktion GEN-Klage in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e. V., Pacta Servanda e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit

Eintritt frei!

Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung


Kontakt: Christiane Lüst (E-Mail: christiane.luest@oeko-und-fair.de, Tel.: 089.89311054) – www.stopptgennahrungsmittel.de

Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80

Zurück