20 Jahre Freihandel in Mexiko, eine Abrechnung!

Ein Vortrag von Alicia Ponce und Daniel Tapia über die Folgen des Freihandels auf die Menschenrechtssituation in Mexiko.


Im Jahre 1994 trat das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen Mexiko, USA und Kanada der in kraft. Versprochen wurden „Wohlstand und Fortschritt“. Doch stattdessen hat sich die wirtschaftliche und soziale Situation in Mexiko deutlich verschlechtert.

Das Ständigen Tribunal der Völker/ Tribunal Permanente de los Pueblos (TPP) hatte in Mexiko 2011 seine Arbeit aufgenommen. Dabei zielt diese Initiative der Zivilgesellschaft darauf ab, die verheerenden Folgen von Freihandelspolitik, Drogenkrieg, Gewalt und Verletzung der Völkerrechte durch Staat und Unternehmen zu dokumentieren und zu verurteilen.

Mehr als 500 Gruppen und Organisationen haben an dem Tribunal teilgenommen. Im November 2014 sprachen die 11 internationale Richter_innen das Urteil

In der Veranstaltung am 25. Juni werden die Referent_innen über die Ergebnisse des Tribunals und den daraus entstandenen politischen Initiativen berichten. Besonders gehen sie dabei auf die Folgen des Freihandels für die Gesellschaft und die Menschenrechte ein.

In der anschließenden Diskussion sollen dann, gemeinsam mit dem Publikum, die Erfahrungen Mexikos mit dem Freihandelsabkommen auf die derzeit verhandelten Verträge CETA und TTIP bezogen werden.


Zu den Referent_innen:
Alicia Ponce ist Publizistin und Menschenrechtsexpertin aus Mexiko
Daniel Tapia ist Mexiko- Menschenrechtsreferent des Öku-Büros.


Donnerstag 25.6.15, 20 Uhr
Stattpark-Olga
Tumblinger Str. 62, München

 

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