El Salvador: Der anhaltende Kampf für Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden

Mit Abschluss der Friedensverhandlungen 1992 wurde dem mehr als 10 Jahre dauernden Bürgerkrieg in El Salvador formal ein Ende gesetzt. Bis heute wurden in dem Land einige Fortschritte erzielt. Doch auch nach 25 Jahren scheint der Prozess der Demokratisierung und des Aufbaus unabhängig arbeitender Institution noch nicht abgeschlossen. Ein Beispiel für das Fortbestehen der Macht traditioneller Eliten ist die Verhinderung der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen des Bürgerkriegs.

Der Anwalt David Morales war während seiner Tätigkeit für die staatliche Menschenrechtsprokuratur, bei Tutela Legal (Rechtshilfebüro des Erzbistums von San Salvador) oder auch bei FESPAD, mit der Aufarbeitung besagter Verbrechen betraut. Von 2013 bis 2016 war er der gewählte Menschenrechtsombudsmann des mittelamerikanischen Landes.

Anhand des Beispiels der Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero und dem mühsamen Ringen für Gerechtigkeit wird uns David Morales die Bedeutung und Aktualität dieses Falles für den Kampf um Demokratie, Gerechtigkeit und Frieden in El Salvador erläutern. Dabei soll auch der Bezug zu aktuellen Fragen der Unsicherheit und sozialer bzw. ökonomischer Ungleichheit hergestellt werden.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag den 19.3. um 11 Uhr mit einem mittelamerikanischen Brunch. Im Anschluss folgt der Vortrag mit hoffentlich angeregter Diskussion.

11 Uhr: Brunch
Vortrag und Diskussion in Anschluss

Eintritt frei

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ

Ligsalzstr.8, München

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