Auswirkungen des legalen und illegalen Goldabbaus in der Kaffeeregion in Kolumbien

Diskussionspanel

Fünfte Station der Rundreise "Rohstoffausbeutung und Konflikt in Kolumbien nach dem Friedensabkommen von 2016"
Nun landen wir im Zentrum des Landes: die Kaffee-Region. Leider ginge das Interesse weg vom Kaffee zum Goldabbau. Bei der Diskussion geht es um die Auswirkungen des Goldabbaus, sowohl legal als illegal, die Rolle der Widerstandsbewegungen, Volksbefragungen in Cajamarca, Extraktivismus, Ressourcen und politische Ökologie. Kommst Du mit?

Infos auf Spanisch hier: https://www.alunaminga.org/events/efectos-extraccion-oro

Mit Beiträgen aus der Pijao und Nasa Wes’X Gemeinden, wo illegale Goldbergbau negative Auswirkungen auf Natur und Mensch hat.  Aber auch legale Goldabbau ist auch problematisch. Wir werden auch über das Beispiel der Mine "La Colosa" in Cajamarca berichten.

Mit
Jaime Bernal, seit über 25 Jahren Koordinator der Projektarbeit derFundación Concern Universal. Gemeinsam mit seiner Frau Siobhan McGee gründete er die Fundación in Ibagué. Im Jahr 2018 erhielten Siobhan McGee und Jaime Bernal den Aachener Friedenspreis für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Friedensarbeit in Kolumbien.

Robinson Mejía, Mitglied des sozio-ökologischen Jugendkollektivs von Cajamarca COSAJUCA. Verteidiger der Menschenrechte und des Territoriums in seiner Region. Mitglied Umwelt- und Bauernkomitees von Cajamarca und Anaime.

&
Katharina Gehrig, Studentin des Masterprogramms Conflict, Memory & Peace der KU Eichstätt-Ingolstadt und Universidad del Rosario (Bogotá). Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss lokaler Gemeinschaften auf Rohstoffausbeutung in Lateinamerika, speziell aber in Kolumbien am Beispiel der Goldmine „La Colosa“ in der Region Cajamarca.


Wann:                 24.11.2020
Zeitpunkt:            19:00 Uhr (DE) | 13:00 Uhr (COL)

Online Veranstaltung - (Die Teilnahme ist kostenfrei)

Spanisch mit deutscher Übersetzung


Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen


¡Wir freuen uns auf Dich!

* Im Seminar am 28.11.2020 werden wir uns mit den Konzepten #Klimasolidarität, #Klimagerechtigkeit und #Unternehmensverantwortung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird der kolumbianische Konflikt als sozio-ökologischer Konflikt analysiert und es wird über die Bedeutung des Engagements der Kolumbianer*innen im Ausland und der internationalen Gemeinschaft diskutiert.

Die Rundreise ist eine Zusammenarbeit von:

und auch von Förderverein 180 e.V. und Wissenskulturen e.V.

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Veranstaltungen aus dem Projekt "Perspektivas Diversas"
Träger: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.  

Gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des

 

 

Medienpartner: Revista

Kontakt: kolumbien@oeku-buero.de

Ort: online - Anmeldung unter: https://frama.link/Anmeldung_Registro

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