Honduras eine Stimme geben: für Demokratie!

Diskussionsveranstaltung

EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80
Großer Saal E01 + Foyer

Wir wollen gemeinsam diskutieren: Wie sieht die Situation für die Bevölkerung Honduras aus - wie kann man aus Deutschland heraus helfen? Welche wirtschaftlichen Interessen verbergen sich hinter den Putschisten? Welche geopolitischen Auswirkungen hat eine Destabilisierung in Lateinamerika? Welche Konsequenzen ergeben sich für die deutsche Außenpolitik? Wie sehen die Auswirkungen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Honduras aus?

Am Morgen des 28. Juni 2009 zwang die honduranische Armee mit vorgehaltenen Waffen den amtierenden Präsidenten Manuel Zelaya Rosales außer Landes. Die Honduraner gingen auf die Straße. Als Nachfolger wurde vom Parlament Roberto Micheletti zum Interimspräsidenten ernannt, der international nicht anerkannt wurde.

Am 21. September 2009 kehrte Zelaya überraschend nach Honduras zurück und fand in der brasilianischen Botschaft Asyl. Die Interimsregierung reagierte mit der Ausrufung des Ausnahmezustands auf die neu aufgeflammten Proteste der Anhänger Zelayas, gleichzeitig wurden die internationalen Bemühungen um eine Lösung der Verfassungskrise verstärkt.

Am 29. Oktober einigten sich De-facto-Präsident Micheletti und Zelaya auf einen Plan zur Klärung des Konflikts: am 29. November 2009 wird - wie geplant - die Präsidentenwahl stattfinden. Bis zum Amtsantritt des legitim gewählten Präsidenten soll eine Regierung der nationalen Aussöhnung die Amtsgeschäfte führen.

ReferentInnen:
Martin Wolpold-Bosien, FIAN; Dr. Sascha Raabe MdB, SPD; Dr. Christian Ruck MdB, CSU angefragt.

Moderation:
Bernd Kappes, Brot für die Welt

Veranstalter:
FIAN - Marie-Schlei-Verein - Forum Eine Welt SPD

Infos
Rainer Glaab, Tel. 089 - 231711-28
rainer.glaab@spd.de

Zurück