Filmreihe zum Militärputsch in Argentinien vor 35 Jahren: Wunder gibt es nicht

Im Mittelpunkt des Filmes stehen die engen Verbindungen der Firma Mercedes-Benz mit derMilitärdiktatur Argentiniens. Die darin enthaltenen Aussagen legen den Schluss nahe, dass sich der Konzern der Dienste der Militärs bediente, um unliebsame Mitglieder der Belegschaft »verschwinden« zu lassen.

Danach Diskussionsmöglichkeit mit Gaby Weber

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Im Rahmen der Reihe "la mirada distinta" zeigen wir vom 06.06. bis zum 10.06.2011 die

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Filmreihe zum Militärputsch in Argentinien vor 35 Jahren

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Vor 35 Jahren putschte in Argentinien das Militär. Der Diktatur der Generäle fielen zehntausende Menschen zum Opfer. Unzählige wurden inhaftiert, gefoltert oder ins Exil getrieben. Mit einer kleinen Filmreihe wollen wir die Ereignisse wieder ins Gedächtnis rufen und dabei den Schwerpunkt auf einen – wie wir meinen – bislang weitgehend ausgeblendeten Aspekt legen: die Unterstützung, die die Militärdiktatur seitens der bundesdeutschen Regierung und der in Argentinien angesiedelten deutschen Industrie erfahren hat.

Es freut uns, dass im Rahmen der Filmreihe auch Gaby Weber, Jounalistin und Filmemacherin aus Buenos Aires nach München kommen wird und am 6. und 7. Juni nach den Filmvorführungen zur Diskussion zur Verfügung steht.

Unser Dank gilt auch dieses Jahr dem »Netzwerk« der selbstverwalteten Betriebe in München. Sie stellen ihre Werkstätten, Läden etc. für eine Filmvorführung zur Verfügung.

Mit Unterstützung des Netzwerks München. In Kooperation mit Kurt-Eisner- Verein – Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bayern. Das Ökumenische Büro wird unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

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