Veranstaltungen

Termin: 02.06.2016 (Donnerstag)

Friedensverhandlungen in Kolumbien: Ende eines 50 -jährigen bewaffneten Konfliktes?

19:00 – 21:00

Ort: Eine Welt Haus, 2. Stock, Raum 211/212

Seit November 2012 verhandeln die kolumbianische Regierung und die größte Guerillagruppe FARC. Im März 2016 wurden auch mit dem kleineren ELN offiziell Verhandlungen aufgenommen. Was wurde bisher vereinbart? Wie sollen Forderungen der Opfer nach Gerechtigkeit und Frieden in Einklang gebracht werden? Vor welchen Herausforderungen steht die Umsetzung einer Friedensvereinbarung? Diesen Fragen wird sich die Kolumbienexpertin Alexandra Huck ausgehend von ihrer Arbeit bei kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V. widmen.

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Infoabend über die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Guerillagruppen FARC und ELN.

 

 

 

 

 

 

 

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Termin: 03.06.2016 (Freitag)

Lesung und Buchvorstellung: „Marielas Traum“

19:00 – 21:00

Ort: Evangelisches Migrationszentrum, 2. Stock

„Eher fließt Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener in Kolumbien sein Land zurückbekommt - oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht", sagt der alte Eugenio, Marielas Vater.

 

…ein Politthriller aus Kolumbien um Landraub, den Kampf für Rückkehr und Gerechtigkeit. Eine fiktive Geschichte - die doch genau so stattgefunden haben könnte.

 

Mariela wächst an den Ufern des Chitandó auf, wo ihre Eltern ein Stück Land urbar gemacht haben. Immer weiter dringen indes Paramilitärs in die Region vor und vertreiben brutal die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Termin: 11.06.2016 (Samstag)

Honduras: Imperiale Lebensweise vs. Verteidigung der Gemeingüter

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

 

BUKO-Seminar, 11.06. Berlin


Eintägiges Seminar zu Green Economy, Modellstädten, Extraktivismus und dem Widerstand dagegen

In der zentralamerikanischen ehemaligen "Bananenrepublik" Honduras verdichten sich seit dem zivil-militärischen Putsch 2009 wie unter einem Brennglas extreme Regierungs- bzw. Staatskrisen und extreme, privatwirtschaftliche "Lösungsvorschläge": Nach dem Scheitern der sogenannten "Chartercities" unter eigener Gesetzgebung in Madagaskar, ist inzwischen Honduras, das Land mit einer der höchsten Mordraten der Welt, zum Experimentierfeld für dieses Modell extraterritorialer Modellstädte geworden. Sie heißen in Honduras nun "Sonderentwicklungszonen" und werden mit dem Motto "faster growth, less conflict" beworben. Unser Seminar fragt nach Zusammenhängen und Hintergründen, vor allem auch nach der Mitwirkung deutscher "Entwicklungspolitik" und der Beteiligung hiesiger und europäischer transnationaler Konzerne. In einem weiteren Schritt sollen Strategien des kleinbäuerlichen und indigenen Widerstandes beleuchtet und die Wirksamkeit internationaler Vernetzung und Solidarität kritisch überprüft werden - woraus im Idealfall Ideen und Handlungsoptionen für weiteres Engagement hier vor Ort entstehen.

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Aktuelles

25.05.2016 13:17

El Salvador: María Teresa Rivera ist frei!

Ein Erfolg für die Kampagne „Freiheit für die 17 plus“: Nach einer Fehlgeburt war María Teresa Rivera wegen „Mord in schwerem Fall“ zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach 5 Jahren Haft ist sie jetzt freigesprochen worden.

 

Das Öku-Büro dankt allen, die sich an den Aktionen zur Freilassung der zu Unrecht inhaftierten Frauen beteiligt haben und weiterhin beteiligen.

 

Mehr Infos bei Freiheit für die 17+ von INKOTA

23.05.2016 14:57

Agua Zarca ist illegal. Interview mit José Asunción Martínez und Francisco Javier Sánchez (COPINH)

José Asunción Martínez und Francisco Javier Sánchez (COPINH) berichten über die Probleme mit dem Wasserkraftwerk Agua Zarca den Mord an Berta Cácers, sowie die Verantwortung von Unternehmen und Politik in Deutschland und Europa.

 

 

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09.05.2016 09:08

Halbherziger Rückzug aus einem tödlichen Projekt

Pressemitteilung HondurasDelegation / Ökumenisches Büro

 

9.5.2016

Die Mitverantwortung deutscher Unternehmen am Tod der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres wird immer offensichtlicher - Voith und Siemens versuchen weiter, sich aus der Verantwortung zu ziehen

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