Veranstaltungen

Termin: 04.07.2016 (Montag)

Kolumbiens Kohle - Deutschlands Doppelmoral

20:00 – 21:30

Ort: Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Raum 3.142

 

Kohle ist eines der wichtigsten Exportprodukte Kolumbiens und der deutsche Markt ist - insbesondere seit der Energiewende - einer der wichtigsten Abnehmer. Doch die billige Energie hat für die Menschen in Kolumbien einen hohen Preis: Die Kohlegewinnung geht mit massiven Menschenrechtsverletzungen einher, die die Betroffenen in einer internationalen Kampagne zum Thema machen.

 

 

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Termin: 07.07.2016 (Donnerstag)

Film und Diskussion mit Trans*Aktivistin: En mis tacones - Auf meinen Highheels

19:00 – 21:00

Ort: Hauptgebäude LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal A021


MÜNCHEN. Öku-Büro München und Queerreferat der Studierendenvertretung der LMU München präsentieren zur PrideWeek: En mis Tacones - Auf meinen Highheels, einen Dokumentarfilm, der gleichermaßen bezaubert und verstört: Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat der honduranische Filmemacher Fernando Reyes in dunklen, warmen Bildern die transsexuelle Lebensrealität in Honduras nach dem Putsch im Jahr 2009 festgehalten. Die 30-minütige Dokumentation (span. mit dt. Untertiteln) begibt sich mitten hinein in den Alltag der Trans*Personen zwischen Diskriminierung und eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie, schließlich: die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community. Als wichtiger Teil des Widerstands gegen den Putsch ist die LGBT-Bewegung von der repressiven Situation in Honduras besonders betroffen: In der zunehmend militarisierten Gesellschaft werden Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle immer häufiger zu Opfern von hate crimes und staatlicher Gewalt. Als Fernandos Film 2010 Premiere hatte, waren binnen eines Jahres 40 Morde an Trans*Personen registriert worden. Bis 2016 stieg die Zahl auf weit über 200. Viele dieser Morde gehen auf das Konto von Polizisten und Militärs.

Im Anschluss an den Film berichtet Frenessys Sahory Reyes, Trans*Aktivistin der Asociación LGBT* Arcoíris de Honduras (und selbst eine der Protagonist*innen des Films) über die derzeitigen Kämpfe der Community und es gibt Gelegenheit zu Fragen und ausführlicher Diskussion zum Film und zur aktuellen Situation.


Eintritt frei – Spenden erwünscht

Termin: 21.07.2016 (Donnerstag)

Kein Frieden ohne uns: Buchvorstellung und Speakerstour zur Gefängnissituation und dem Konflikt in Kolumbien

19:00 – 21:00

Ort: Eine Welt Haus, 2. Stock, Raum 211/212

„Kein Frieden ohne uns“ - 

Buchvorstellung: „Ich würde es wieder tun“  

Presentación del libro: "Volvería a hacer lo mismo – textos de los carceles” 

 

und

Speakerstour zur Gefängnissituation und dem Konflikt in Kolumbien 

Gira por Alemania sobre la situación de las cárceles y el conflicto en Colombia

 

Ein Aufruf, über den Weg einer Gesellschaft zu reflektieren, die Alternativen für ein kollektives Leben in Solidarität, Würde und sozialer Gerechtigkeit sucht.

 - Un llamado a reflexionar sobre el devenir de una sociedad que busca otras alternativas de vida colectiva enmarcadas en la solidaridad, la dignidad y la justicia social.

 

Mit Álvaro Giraldo V. und  Katherine Rendón F., die seit 2008 für die Stiftung “Komitee für die Solidarität mit politischen Gefangenen” arbeiten.

 

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Aktuelles

28.06.2016 14:38

Aktivist*innen der Caravana Centroamericana wieder auf freiem Fuß

Die am vergangenen Samstag in Nicaragua verhafteten Aktivist*innen der Caravana „Centroamericana Para el Buen Vivir“ sind wieder auf freiem Fuß. Laut Medienberichten wurden sie jedoch nach Honduras bzw. Costa Rica abgeschoben.

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27.06.2016 13:04

UA: Aktivist*innen der Caravana Centroamericana Para el Buen Vivir in Nicaragua verhaftet

Vergangen Samstag wurden sechs Aktivisten der vom Ökumenischen Büro unterstützen „Mesoamerikanischen Karawane für das Gute Leben“ von der nicaraguanischen Polizei verhaftet. Die Gruppe befand sich zu diesem Zeitpunkt in La Fonseca im Landkreis Nueva Guinea. Dort arbeiteten sie an einem Workshop zum Errichten energieeffizienter Öfen.

 

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20.06.2016 13:14

Lehrerstreik in Mexiko unter Beschuss

Von Philip Gerber amerika21 - In Mexiko ist ein Konflikt zwischen der Lehrergewerkschaft CNTE und der Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto am Freitag eskaliert. Tausende Polizisten sind im südlichen Bundesstaat Oaxaca im Einsatz. Sie versuchen, die über 50 Blockaden auf Überlandstraßen zu räumen. Diese wurden von protestierenden Lehrern mit Unterstützung von Eltern, sozialen Bewegungen und indigenen Gemeinden errichtet, nachdem die führenden Gewerkschafter Francisco Villalobos und Rubén Nuñez am vergangenen Wochenende verhaftet worden waren.

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