Länderbericht El Salvador
Am 10. Oktober 2010 feierte die FMLN ihren 30. Geburtstag mit einem großen Umzug in der Hauptstadt San Salvador, an dem 250.000 Menschen teilnahmen. Die FMLN war am 10. Oktober 1980 durch den Zusammenschluss von fünf Guerillagruppen gegründet worden, um gegen die Militärdiktatur und das von den USA massiv unterstützte Regime zu kämpfen. Nach zwölf Jahren des bewaffneten Konflikts wurde unter Vermittlung der UNO ein Friedensabkommen zwischen der von der rechten ARENA-Partei dominierten Regierung und der FMLN ausgehandelt, das Anfang 1992 in Kraft trat. Für die FMLN bedeutete dieses Abkommen den Übergang in eine politische Partei. Bei den Wahlen des Jahres 2009 konnte sich die FMLN schließlich als stärkste politische Kraft im Land etablieren. Sie stellt die stärkste Fraktion im Parlament und mit dem Journalisten Mauricio Funes erstmals auch den Präsidenten. Dieser war allerdings nur Parteimitglied geworden, weil es für seine Präsidentschaftskandidatur notwendig war.
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Nationale Versöhnung oder Fortführung des Putsches?
Sowohl aufgrund der gesellschaftlichen Aufbruchstimmung im Land als auch der andauernden Bedrohung der Bewegung durch politische Morde, Paramilitarisierung und mediale Hetzkampagnen beschäftigte sich das Ökumenische Büro im Jahr nach dem Putsch vom Juni 2009 weiter intensiv mit der Entwicklung der Demokratiebewegung in Honduras.
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2010 – Hundert Jahre mexikanische Revolution
Zielstrebig in Richtung Wiederwahl
Die Wiederwahl Daniel Ortegas (FSLN) zum Präsidenten ist das oberste Ziel der amtierenden Regierung Nicaraguas. Hartnäckig und ohne Rücksicht auf die Verfassung verfolgt die sandinistische Befreiungsfront (FSLN) dieses Ziel. Die Opposition hat dieser Politik nichts entgegen zu setzen. Im Gegenteil: Mit der Präsidentschaftskandidatur des korrupten ehemaligen Präsidenten Arnoldo Alemán ist sie für die FSLN eine entscheidende Hilfe.
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Kriminalisierung sozialer Proteste
Innerhalb unserer Mexikoarbeit beschäftigen wir uns mit dem Thema der Kriminalisierung sozialer Proteste seit langem. 2009 initiierten wir diesbezüglich die Kampagne „Protestar es un Derecho, reprimir es un delito!“. Auch wenn damals die Finanzierung für diese Kampagne auf ein Jahr begrenzt war, blieb diese Thematik Schwerpunkt unserer Arbeit.
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