Info-Blatt 74 zuhören

Editorial

Im Rahmen unseres Selbstverständnisses, soziale Bewegungen in Mittelamerika solidarisch zu unterstützen und interessierte Menschen hier über die dortigen Entwicklungen zu informieren, ist  Zuhören für uns von zentraler Bedeutung.

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Warum wir schwerhörig sind

Wie wird über Zuhören Macht ausgeübt? Wem hören wir zu und wem hören wir nicht zu? Welche Herrschafts­verhältnisse strukturieren die Beziehung zwischen Zuhörenden und Sprechenden?

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Nicaragua zuhören

Seit mindestens 20 Jahren beschäftigen wir uns mit Nicaragua. Wir, das sind Eberhard, Eva-Maria, Marianne und Matthias. In den 1980er Jahren stießen wir zum Ökumenischen Büro, weil wir mit auf Brigade fahren wollten. Die sandinistische Revolution wollten wir unterstützen.

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Zuhören und Selbstbemächtigung

[Brigitte Hauschild] Als ich eingeladen wurde, über das Thema „Zuhören und Macht“ einen Artikel zu schreiben, habe ich mich an meine eigene Geschichte erinnert und  daran, welche Bedeutung für mich das Zuhören inzwischen im Leben gewonnen hat. Und wie von selbst führen diese Reflektionen und das Erinnern zu „Aguas Bravas Nicaragua“.

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Wir sind ins Wasser gesprungen ...

Ausschnitte aus einem Gespräch mit Abigaíl Figueroa, Nora Rugama und Zoraida Soza über die Arbeit von Aguas Bravas, Nicaragua

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Auszüge aus dem Manifest der Anderen Kampagne

Die Andere Kampagne ist nun ein Schritt in die Offensive. Und damit ein Klang, der sich, obwohl noch klein, aus dem Mexiko von unten erhebt. Und er erhebt sich, um sich selbst in ein Murmeln zu verwandeln, dann in einen Schrei, und schließlich in eine Bewegung. Mit dieser Reise hat die Andere Kampagne eine Botschaft für die Oberen: „Ya Basta. Es reicht. Jetzt nehmen wir es mit euch auf.“ Ein kalter Schauer läuft über den Rücken des Systems: Anstatt den Oberen zuzuhören, ziehen es die Unteren vor, sich selbst zuzuhören.

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Tropischer Obstsalat

Der 1.Mai in San Salvador  
[Ulf Baumgärtner] Der Internationale Tag der Arbeiter und Arbeiterinnen – hier und anderswo und bis hinein in die sozialen Organisationen und linken Parteien zum Tag der Arbeit verunstaltet – ist in El Salvador noch ein Barometer für die politische Stimmung im Lande.

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Konkrete Fortschritte für die Basis

Interview mit Douglas Moran vom Movimiento Comunal Matagalpa

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Die Taktik war in Wirklichkeit Strategie

Während des Kampfes gegen die Somozadiktatur gab es in der FSLN drei verschiedene politische Strömungen. Das versuchte man damals nicht als inhaltliche Meinungsverschiedenheiten, sondern als Unterschiede taktischer Natur zu erklären.

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Schweinegrippe-Pandemie: Sind wir Mexikaner schuld?

Wie sich unser Leben auf einmal in eine Filmserie zweiter Klasse verwandelte. Von Quetzalcoatl g. Fontanot

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Der Feind deines Feindes als besserer Freund?

Antiimperialistische Allianzen und Antisemitismus in der Lateinamerikanischen Linken

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Verdammt lang her

Rezension: „Aufbruch nach Nicaragua“, Deutsch-deutsche Solidarität im Systemwettstreit, Erika Harzer, Willi Volks, März 2008

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Somos Viento Wir sind der Wind.

Rezension: Globalisierte Bewegungswelten in Lateinamerika von Georg Schön

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Morgens Nahrungsmittel verteilen, mittags bombardieren und abends eine Schule aufbauen

Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) aus Tübingen stellte am 5. Juni im Rahmen der Veranstaltungsreihe La Mirada Distinta seine Studie „Mit Sicherheit keine Entwicklung! Die Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit“ vor. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom neu gegründeten EU-Arbeitskreis des Öku-Büros zur Vorbereitung auf das im Herbst stattfindende Seminar zur EU-Außenpolitik „Macht[T]raum EU – Freihandel, Entwicklungspolitik, Militarisierung, Migration“

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