ANGST / BEGEHREN

Regierungstechniken, Selbsttechniken und die soziale Hängematte

 (zp) Mit wem reden wir über unsere Angst? Und mit wem über unser Begehren, unsere Sehnsüchte, Träume, Wünsche? Mit unseren Freund_innen, Partner_innen, Therapeut_innen und manchmal auch mit niemandem? Wir offenbaren uns, wenn wir unserem Gegenüber von unserer Angst und unserem Begehren erzählen, zeigen, wo möglicherweise wunde Stellen liegen, werden angreifbar. Wovor wir Angst haben und was wir begehren ist persönlich, Teil unserer Identität: Wir haben Angst unseren Arbeitsplatz zu verlieren, keinen Job zu finden, abgeschoben zu werden, wir haben Angst vor Hunden, Vergewaltigern, prügelnden Polizist_innen, Nazis, dass unseren Kindern etwas passiert, unsere Rente nicht sicher ist, unsere Beziehung in die Brüche geht, wir haben Angst zu versagen, verletzt zu werden oder krank ... Wir träumen von der idealen Stelle, einer Aufenthaltserlaubnis, einer schicken Wohnung, dem neuen Auto, der perfekten Beziehung, wir wollen erfolgreich sein, gut aussehen, beliebt, intelligent, frei, widerständig, je nachdem.

Abhängig von unserer individuellen und kollektiven Geschichte, abhängig vom Kontext, in dem wir uns bewegen, unterscheiden sich unsere Angst und unser Begehren. Wovor wir Angst haben und was wir begehren ist ein Teil unseres individuellen Selbst. Wir haben versucht, dieses Selbst als ein unter anderem von Angst- und Begehrenstechniken konstituiertes zu betrachten. Was bedeutet das? Wer wir sind, wovor wir Angst haben und was wir begehren bildet keine Einheit und ist nicht festgelegt. Wir sind nicht notwendigerweise mit uns selbst identisch, unser Selbst ist weder statisch noch kohärent, sondern in sich gebrochen, widersprüchlich und wandelbar. Unsere Angst und unser Begehren erzählen keine festgeschriebene, ursprüngliche oder authentische Wahrheit über uns. Unsere Angst und unser Begehren sind zwar Teil unserer Identität, diese Identität hat aber keinen harten Kern, sondern schichtet sich in einem permantenten Prozess auf und um. Angst und Begehren sedimentieren sich nicht zuletzt durch die Akte des Offenbarens und Gestehens, die somit niemals rein deskriptiv, sondern immer auch konstitutiv für unser Selbst sind. Vor diesem Hintergrund haben wir versucht Angst und Begehren nicht mehr nur als individuellen Ausdruck unserer Persönlichkeit, sondern als Machttechniken zu lesen, entlang der wir regiert werden und uns selbst regieren.

Gouvernementale Regierungs- und Selbsttechniken

Hintergrund dieser Überlegungen ist das Konzept der Gouvernementalität nach Michel Foucault, der mit dem Begriff Gouvernementalität eine dem Liberalismus und Neoliberalismus zuzuordnende Form der Machtausübung bezeichnet, die hierzulande seit dem 18. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Im Gegensatz zu juridischen Formen der Machtausübung, die auf Gesetzen und Verboten beruhen, und disziplinierenden Machtformen, die Macht mittels Überwachung und Kontrolle der Individuen ausüben, zielt die gouvernementale Form der Machtausübung auf eine biopolitische Regulierung der Bevölkerung. Dies geschieht über die Regulierung von Wahrscheinlichkeiten mit Hilfe von Statistiken, über beispielsweise Geburtenkontrolle, Städte- und Wohnungsbau, Verkehrsplanung, Impfpraktiken etc. Anders als beim Gesetz, das eine Norm kodifiziert, und der Disziplin, welche die Individuen an einer festgesetzten Norm ausrichtet, reguliert die Gouvernementalität die Bevölkerung möglichst effektiv im Hinblick auf das Normale im Sinne eines Mittelwertes. Die gouvernementalen Machttechniken beruhen nicht mehr auf umfassenden Verboten oder absoluter Kontrolle, sondern zielen auf die Herstellung von Freiheit einerseits und Sicherheit andererseits sowie auf die Ausbalancierung eines diffizilen und paradoxen Gleichgewichts dieser beiden Elemente. Gouvernementale Macht auszuüben bedeutet, den Handlungsspielraum von freien Menschen zu beeinflussen und zu strukturieren (ihn eben nicht vollständig zu bestimmen) und im eigentlichen und weit gefassten Sinn des Wortes Regieren: Führung auszuüben sowohl über andere als auch über sich selbst. Dies geschieht über Regierungstechniken auf der einen und den sogenannten Selbsttechniken auf der anderen Seite. Die Regierungstechniken richten sich auf unterschiedliche Felder möglicher Handlungen, bieten Anreize, verführen, behindern, erleichtern oder erschweren, um die Wahrscheinlichkeit bestimmter Handlungen je nachdem zu verringern oder zu erhöhen. Die Selbsttechniken, die mit den Regierungstechniken im Dialog stehen, sie befragen und auf sie antworten, umfassen die eigenen Versuche und Anstrengungen, aber auch die Freiheit der Individuen, sich innerhalb der durch die Regierungstechniken vorstrukturierten Felder zu bewegen und zu behaupten. Die Selbsttechniken lassen sich somit aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten, sie beinhalten sowohl ein Moment der Herrschaft als auch ein Moment der Freiheit. Sie werden als Herrschaftstechnik verwendet, die darauf zielt, einen Konsens zwischen Regierung und Regierten herzustellen, indem sie das Umfeld der Regierten strukturiert und die Diskurse fördert, welche die Individuen dazu bringen, sich, im Sinne der Regierung, selbst zu regieren. Die Techniken des Selbst können aber auch verwendet werden, um Machtstrukturen zu unterlaufen und die totalisierenden und individualisierenden Machtmechanismen, die sich im Inneren der Individuen entfalten, zurückzuweisen.

Angst- und Begehrenstechniken

Was bedeutet es vor diesem theoretischen Hintergrund, wenn wir versuchen, Angst und Begehren als Regierungs- und Selbsttechniken zu lesen? Zum einen, dass das, wovor wir uns fürchten und was wir begehren, nicht aus uns selbst heraus, sondern entlang mehr oder weniger wirkmächtiger Diskurse und Dispositive 1 entsteht. Zum anderen, dass unsere Angst und unser Begehren, die wir nur allzugerne im Verborgenen halten und von denen wir oft – wenn überhaupt – nur engen Vertrauten erzählen, weniger privat sind, als wir geneigt sind zu denken, sondern Effekt von Regierungstechniken, die wir in Selbsttechniken übersetzen.

Angst, die auch von der Wortbedeutung mit Enge/Beklemmung/Würgen in Verbindung gebracht werden kann, führt zu einer Verengung von Handlungsspielräumen. Angst wirkt deshalb zunächst auch disziplinierend, indem sie individualisierte Subjekte hervorbringt, die sich und ihre Handlungen nach Benthams Modell des Panopticon 2 permanent selbst überwachen und kontrollieren, da sie davon ausgehen müssen, immer von einem unsichtbaren Außen überwacht zu werden, ohne dies jemals verifizieren zu können. Die kalkulierte Reaktion auf dieses Modell besteht darin, bestimmte Verhaltensweisen aus Angst vor den Konsequenzen oder bestimmte angstbesetzte Situationen zu vermeiden. So gehen wir beispielsweise für gewöhnlich nicht in ein Kaufhaus und suchen uns die Sachen aus, die wir schön finden und nehmen sie (ohne zu bezahlen) mit. Könnten wir sicher sein, dass so ein Verhalten keine Konsequenzen hat, dann würden es vermutlich viel mehr Menschen praktizieren. Aus Angst vor Konsequenzen vermeiden wir es auch, unseren Chef_innen immer so deutlich unsere Meinung zu sagen, wie wir es manchmal gerne täten. Und manchmal gehen manche von uns aus Angst vor Repression und gewaltsamen Übergriffen auch nicht auf bestimmte Demos. Angst als Regierungstechnik erzeugt über Diskurse, Verordnungen, Gesetze, Maßnahmen etc. angstbesetzte Orte, Räume und Situationen. Dabei kann es sich um das Anbringen von Überwachungskameras im öffentlichen Nahverkehr, die Debatte über jugendliche Gewalttäter oder die Lagerpolitik der bayerischen Staatsregierung handeln. Ein Angstdiskurs kann aber auch so diffus sein, dass er zwar kein konkretes Vermeidungsverhalten zur Folge hat, sondern andere Effekte hervorruft, mit denen die Sicherheit (als Gegenüber der Angst) wiederhergestellt werden soll. Der Diskurs über islamistische Schläfer, die irgendwann terroristische Anschläge verüben könnten, hat zum Beispiel eine diffuse Angst erzeugt, die umso wirkmächtiger war, da sie an bestehende rassistische Stereotype angedockt und diese reproduziert hat. Effekt dieses Angstdiskurses war eine zunehmende Akzeptanz von Gesetzesverschärfungen, die eine Wiederherstellung der Sicherheit versprachen. Die individuellen Strategien und Selbsttechniken, sich zu den angsterzeugenden Regierungstechniken zu verhalten, können sehr unterschiedlich sein und müssen im Einzelnen nicht notwendigerweise dem gewünschten Muster entsprechen. Als Individuen haben wir immer auch eine mehr oder weniger große Freiheit, uns abweichend zu verhalten. Neben Vermeidung oder Ignorieren können Soziale Hängematte? die Angsträume und Situationen auch verschiedene Formen von Gegen-Verhalten zur Folge haben, das sich dem erwarteten Normalen widersetzt. Begehren, mit dem nicht nur ein sexuelles, sondern auch ein soziales, ökonomisches und politisches Begehren gemeint ist, wirkt als Regierungsund Selbsttechnik im Gegensatz zur Angst direkt aktivierend. Begehren als Regierungstechnik anzuwenden bedeutet, die Individuen und die Bevölkerung direkt anzusprechen und auf das individuelle und kollektive Begehren so zu antworten, dass es in die gewünschte Richtung gelenkt wird. Foucault sagt zum Begehren als Regierungstechnik in seinen Vorlesungen zur Geschichte der Gouvernementalität: „Das Problem derjenigen, die regieren, darf es absolut nicht sein, zu erfahren, wie sie nein sagen können, bis wohin sie nein sagen können, mit welcher Berechtigung sie nein sagen können. Das Problem ist, zu wissen, wie ja sagen zu dieser Begierde.“ 3 Der Versuch, die Geburtenrate bei bestimmten Bevölkerungsgruppen zu steigern, läuft nicht über Zwangsmaßnahmen, die alle Frauen dazu zwingen, die gewünschte Anzahl an Kindern zu gebären, sondern über Anreizprogramme, die möglicherweise vorhandene Kinderwünsche positiv bestärken und zur konkreten Umsetzung bringen sollen. Ein anderes Beispiel für aktivierende Regierungstechniken sind Gesundheitskampagnen und Bonusprogramme der Krankenkassen, welche Schönheits- und Fitnessdiskurse aufgreifen und den Wunsch, gut auszusehen, dahingehend bestärken, dass sie Fitnessveranstaltungen, Rückenschulen und Abnehmkurse nicht nur vergünstigt anbieten, sondern die regelmäßige Teilnahme mit zusätzlichen Bonbons belohnen. Zentraler Punkt ist hier, dass diese Maßnahmen nicht darauf zielen, alle zu erreichen, sondern eine möglichst breite Streuung bei effektiver Kosten-Nutzen-Kalkulation zu erreichen. Als Selbsttechnik führt Begehren dazu, dass wir uns, wenn wir etwas wollen, besonders viel Mühe geben, dass wir bereit sind, Zeit und Geld zu investieren, dass wir uns abrackern, Niederlagen und Demütigungen wegstecken, dass wir Freundschaften und Beziehungen vernachlässigen, dass wir bereit sind, alle unsere Fähigkeiten und Ressourcen einzusetzen, um unser Ziel zu erreichen. Gelingt es, ein Begehren mit diesem Potential zu wecken und/ oder in eine bestimmte Richtung zu lenken, dann erübrigen sich andere Zwangs- und Kontrollmittel. Wenn es ein Außen gibt, dem es gelingt, unser Begehren zu lenken, dann braucht es kein Außen mehr, das uns antreibt, da wir diese Rolle bereitwillig selbst übernehmen. Was heißt das? Dass unser Begehren das ist, was uns unterwirft? Dass wir uns im Zweifelsfall auch durch unser Streben nach Freiheit in Machtnetzen verheddern und dies häufig nicht einmal bemerken? Ja und nein. Wir selbst sind Teil dieser Netze, wir selbst knüpfen sie (und damit uns) mit und verheddern uns währenddessen darin. Wir haben aber immer auch eine gewisse Freiheit anders zu knüpfen, auch wenn das keine Garantie ist, dass wir uns dann nicht mehr verheddern.

Verrückte Angst / perverses Begehren?

Was passiert, wenn unsere Angst und unser Begehren von der Norm oder von dem, was als Normal gilt, abweichen? Angst- und Begehrensabweichungen werden meist als verrückt bzw. pervers pathologisiert. Eine Frau, die nachts allein auf dem Heimweg ist, hat Angst zu haben vor sexueller Belästigung. Die Abkürzung durch den dunklen Park sollte sie nicht nehmen! (Entscheidet sie sich dennoch für diese Abkürzung, ist sie leichtsinnig und für mögliche Konsequenzen selbst verantwortlich.) Was aber, wenn eine Frau nicht nachts, sondern tagsüber Angst hat, durch diesen Park voller sonntäglicher Spaziergänger zu gehen und ihn deshalb meidet? Im ersten Fall gilt es als normal, Angst zu haben, im zweiten Fall als verrückt. Dabei ist es für die Zuweisung normal oder verrückt unerheblich, ob eine Angst einen rationalen oder einen irrationalen Hintergrund hat. Normal ist, was gesellschaftlich hegemonial ist. Dies gilt nicht zuletzt auch in Bezug auf sexuelles Begehren, bei dem das Normale durch das Konstrukt der Natürlichkeit zusätzlich gefestigt wird. Begehren wir nicht monogam, heterosexuell und mit eindeutiger Geschlechtszugehörigkeit, dann gelten wir schnell als unnatürlich, anormal, pervers. Aber auch andere Begehrensformen, die aus der Reihe tanzen, sorgen für Irritation und Befremden. Seltsam, wenn jemand nicht erfolgreich, gut aussehen und intelligent sein will. Der Bereich des Anormalen, Seltsamen, Verrückten, Perversen bildet das notwendige Gegenüber einer wie auch immer gefassten Normalität. Das Normale wird durch das Anormale nicht etwa in Frage gestellt, sondern bestätigt. Für die Individuen, deren Angst und/oder Begehren abweicht, bedeutet das, dass sie das notwendige Außen einer normalisierenden Subjektivierung verkörpern, indem sie an dieser scheitern. Zentral ist also nicht ein bisschen verrückte Angst oder ein wenig seltsames Begehren, sondern das tagtägliche Scheitern an den Normalisierungspraxen, die für eine gesellschaftlich anerkannte Konstitution des Selbst erforderlich sind.

Widerständige Perspektiven in der sozialen Hängematte?

Was machen wir jetzt mit unserer Angst und unserem Begehren? Einfach so abstellen oder beliebig verändern geht nicht. Was also bringt es uns, wenn wir versuchen, Angst und Begehren als Regierungstechniken und als Selbsttechniken zu lesen, wenn wir nach dieser Lektüre genausoviel Angst haben wie zuvor, wenn wir genauso lieben, träumen, resignieren, uns abmühen für den eigenen Erfolg, gegen Windmühlen und für emanzipatorische Veränderungen ... Nichts? Hoffentlich nicht ganz. Erkenntnisgewinn? Vielleicht. Was wir brauchen sind soziale Netze, die uns auffangen, wenn wir uns von unserer Angst und unserem Begehren isolieren lassen und selbst isolieren, und die uns die Möglichkeit und den Freiraum geben für kritische und emanzipatorische Theorie und Praxis. Wir brauchen soziale Hängematten, in denen wir uns ausruhen und zurücklehnen können, um zu reflektieren, wie wir die Mechanismen zurückweisen können, die uns normalisieren und an denen wir entweder scheitern oder zu sozial anerkannten Subjekten werden.

Theoretische Bezüge

Judith Butler: Haß spricht. Zur Politik des Performativen / Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen Geschlechts / Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung Michel Foucault: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses / Sexualität und Wahrheit I-III / Geschichte der Gouvernementalität I, II / Dits et Ecrits I-IV Mehr Foucault unter: http://foucaultundco.blogspot.com/


1
Mit dem Begriff Dispositiv bezeichnet Foucault strategische Formationen, „bestehend aus Diskursen, Institutionen, architektonischen Einrichtungen, reglementierenden Entscheidungen, Gesetzen, administrativen Maßnahmen, wissenschaftlichen Aussagen, philosophischen, moralischen und philanthropischen Lehrsätzen, kurz, Gesagtes ebenso wie Ungesagtes.“ (Michel Foucault: Das Spiel des Michel Foucault, Dits et Ecrits III, Nr. 206, S. 392)

2
Das Benthamsche Panopticon ist ein von Jeremy Bentham erfundenes Gefängnismodell, das aus einem Zentralturm besteht, der von einem Ring aus voneinander vollständig abgeschirmten Zellen umgeben ist. Vom Beobachtungsposten des Turms kann jede Zelle vollständig überwacht werden. Die Gefangenen in den Zellen dagegen können weder die Zellen ihrer Mitgefangenen, noch den Beobachtungsposten einsehen. Die Unsichtbarkeit des selben führt nicht nur dazu, dass jede_r die Funktion der Wächter_Innen einnehmen kann, sondern auch dazu, dass die Überwachung auch dann aufrechterhalten wird, wenn der Beobachtungsposten unbesetzt bleibt. Die Hauptwirkung des Panoptismus besteht somit in der permanenten Selbstüberwachung und -kontrolle der Gefangenen, die immer davon ausgehen müssen, beobachtet zu werden, da sie nicht wissen, wann und von wem der Beobachtungsposten besetzt ist und wann nicht. Michel Foucault verwendet das Panopticon in seinem Buch Überwachen und Strafen, um die Wirkweise der Disziplinarmacht zu verdeutlichen.

3
Foucault, Michel: Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Geschichte der Gouvernementalität

 

(zp)
ANGST / BEGEHREN
Erschienen in: Info-Blatt 73  des Ökumenischen Büros
München
Dezember 2008

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