Editorial
Ein Infoblatt zum Themenschwerpunkt
Angst/Begehren zu machen
löst – wie wir beobachten konnten
– zwei Arten von Reaktionen aus.
Skepsis bei den einen, Neugierde bei
den anderen. Tatsächlich war das Thema
bisweilen eine Gratwanderung
zwischen Theorie und Emotion, in
dem aber auch - wie wir finden - der
Reiz dieses Themas liegt.
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ANGST / BEGEHREN
Mit wem reden wir über unsere
Angst? Und mit wem über unser Begehren,
unsere Sehnsüchte, Träume,
Wünsche? Mit unseren Freund_innen,
Partner_innen, Therapeut_innen und
manchmal auch mit niemandem?
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Sie können es wieder machen
David Morales ist Anwalt und arbeitet derzeit beim Menschenrechtsbüro FESPAD (Fundación de Estudios para la Aplicación del Derecho) in San Salvador. Außerdem arbeitet er für mehrere Menschenrechts-NGOs, die sich gegen die Straflosigkeit und für eine Kultur der Erinnerung einsetzen.
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In Mexiko wurde aus der Macht ein Tisch ohne Beine
Gouvernementalität und Selbstprekarisierung
Über das Begehren jenseits gesellschaftlicher Normen
Wenn sich das eigene sexuelle Begehren oder die eigene Geschlechtsidentität nicht der Norm „Mann/männlich/ heterosexuell“ oder „Frau/weiblich/ heterosexuell“ annähert, erzeugt dies Angst. Eine eigene innere Angst und eine äußere auf Seiten der gesellschaftlichen Mehrheit.
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Bonjour tristesse – Leben im Passauer Hinterland
(Martina Mauer/Stefan Klingbeil) „Berge, Hügel, Abhänge, Täler, Wälder, Wiesen, Felder, unzählige Häuser, Ortschaften; man kann Jahre lang hier weilen und ersättigt sich nicht an den Mannigfaltigkeiten der Gestaltungen“, schwärmte der Schriftsteller Adalbert Stifter vor 150 Jahren vom Unteren Bayerischen Wald. 1 Das Passauer Hinterland im Dreiländereck hat auch heute noch seinen Reiz – kommt man als ErholungsurlauberIn und sucht Ruhe und frische Landluft. Für einen asylsuchenden jungen Mann aus der nigerianischen Millionenstadt Abuja oder eine politisch verfolgte Muslimin aus Grosny ist die tiefkatholische abgelegene Gegend allerdings ein befremdlicher und reizloser Ort.
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If I can‘t abort, it‘s not my revolution
(Eva Bahl und Judith Götz) Lateinamerikas Gesetze zur Abtreibung gehören zu den härtesten weltweit – in manchen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch nicht einmal im Falle der Lebensgefährdung der Mutter zugelassen.
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Copy and paste?
Lydia Koblofsky
* Warum sich die Medikamente in El Salvador zukünftig um ein Vielfaches verteuern können und ein Großteil der Bevölkerung sich somit Arzneimittel nicht mehr leisten kann ...
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Wir sind nicht da, um ewig für sie die Opfer zu spielen!
Etwas soziale Politik und viel Repression
Wer heute in Nicaragua unterwegs ist, trifft auf Menschen,
die in verschiedenen Welten zu leben scheinen.
Managuas Wände und Mauern sind
übersät mit Slogans: Nein zum Pakt
Ortega-Aleman, Nein zu den CPCs,
Nein zur Diktatur! Nicht alle können
schnell mit rot und schwarz überpinselt
werden. Die übergroßen Plakate,
auf denen der Präsident mit erhobener
Faust die Armen der Welt aufruft sich
zu erheben, sind Zielscheibe für
Farbbomben.
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Gewaltsame Unterdrükkung einer Kundgebung am 20. September 2008 in León
Der FSLN gelingt ein höchst umstrittener Wahlsieg
Für den 9. November waren die Nicaraguaner_innen aufgerufen, ihre Bürgermeister_innen und Gemeinderäte zu wählen. Der Wahlprozess hat vor allem zwei Dinge gezeigt: Daniel Ortega und die FSLN sind weiterhin nicht daran interessiert, die ihnen ablehnend gegenüberstehende Mehrheit der Nicaraguaner_innen durch Überzeugung für sich zu gewinnen...
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