Info-Blatt 71 Geistiges Eigentum

Editorial

Geistiges Eigentum ist das Thema, das sich die Redaktion des Infoblattes diesmal vorgenommen hat. Angeregt wurden wir, von den Auswirkungen, die der Schutz geistigen Eigentums, wie er in internationalen Verträgen vereinbart wird, auf die Länder des Südens hat.

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Wer beraubt hier wen?

„Raubkopierer sind Verbrecher.“ Vor allem die Kinobesucher_innen unter uns werden sich an diese Kampagne erinnern, die seit November 2003 mit dem Slogan „Hart aber gerecht“ verbreitet, dass „raubkopieren“ mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft wird. Was allerdings verschwiegen wird, ist, dass sich das Strafmaß von bis zu fünf Jahren nur auf die kommerzielle Herstellung und Verbreitung von „Raubkopien“ bezieht und somit die eigentliche Zielgruppe der Kampagne gar nicht betrifft.

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Freies Wissen - Freie Güter - Die Freie Software-Bewegung

Die Vorgeschichte der Freien Software beginnt nach dem „Sputnik“-Schock 1957 und der anschließend vom amerikanischen Verteidigungsministerium gegründeten Advanced Research Projects Agency (ARPA). Mit diesem Projekt verbunden war die Einbindung ziviler Forschungsprojekte in die militärische Forschungsstrategie der USA und das Interesse der Forscher am offenen Austausch der Forschungsergebnisse.

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Geistige Eigentumsrechte weltweit garantiert!

Obwohl seit 1995 mit TRIPs ein Abkommen existiert, das weltweit die Patente der Reichen gegenüber den Armen schützt und durchsetzt, werden in den Freihandelsverträgen, die in den letzten Jahren von den Handelsgroßmächten USA und EU geschlossen worden sind, immer weitergehende Schutzbestimmungen zu Gunsten ihrer transnationalen Konzerne durchgesetzt.

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Glossar

Geistige Eigentumsrechte bezeichnen Exklusivrechte an immateriellen Gütern, z.B. Wissen oder Ideen. Immaterielle Güter sind nicht endlich und können ohne Qualitätsverlust beliebig oft gebraucht werden.

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Biopiraterie: die Einhegung und Privatisierung der Pflanzenvielfalt

Mais dient in Deutschland in erster Linie als Futtermittel. Ganz anders in Mexiko, dort ist Mais ein Grundnahrungsmittel mit einer unüberschaubaren Vielzahl von Sorten und hat – vor allem für die indigene Bevölkerung – eine hohe kulturelle Bedeutung. Dass sich mit Mais auf dem internationalen Agrarmarkt viel Geld verdienen lässt, hat beispielsweise DuPont erkannt, einer der weltweit größten Saatgut-Konzerne.

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Wir sind immer in Bewegung, wie unsere Bewegung sagt, denn wir verteidigen unsere Arbeit

Interview mit Martin Montoya, einem Aktivisten der Bewegung der StraßenverkäuferInnen unlizenzierter CDs und DVDs in El Salvador

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Auf dem Weg zu einem neuen Internationalismus

Interview mit Angel Ibarra, Präsident des salvadorianischen Umweltdachverbandes UNES (Unidad Ecológica Salvadoreña) und Mitglied in verschiedenen Netzwerken der sozialen Bewegungen in Zentralamerika

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Entwicklungshilfe versus Solidaritätsarbeit oder: Warum Entwicklungshilfe die Nord-Süd-Kluft vertieft

Geistiges Eigentum ist das Thema, das sich die Redaktion des Infoblattes diesmal vorgenommen hat. Angeregt wurden wir, von den Auswirkungen, die der Schutz geistigen Eigentums, wie er in internationalen Verträgen vereinbart wird, auf die Länder des Südens hat.

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Terror in Suchitoto

Die Polizei schießt Gasbomben und Gummigeschosse auf friedliche Demonstrant_innen, verfolgt sie über Stunden, geht nicht auf Mediations- und Verhandlungsversuche ein, durchsucht Häuser ohne legale Befugnis. Am Ende des Tages sind über 80 Menschen verwundet, 25 durch Gummigeschosse und 18 durch Tränengas schwer verletzt. 14 Personen werden festgenommen. Bei 13 von ihnen wird das im September 2006 vom Parlament verabschiedete Anti-Terrorgesetz angewendet, sie werden des Terrorismus angeklagt.

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Der Kampf einer Organisation gegen das Ungeheuer „Machismo“

Nicola Philipp hat ein Jahr lang bei der Frauenrechtsorganisation Casa Luna (Mondhaus) in Honduras gearbeitet. In ihrem Beitrag erzählt sie vom Leben in Tocoa, der Hauptstadt des an der Nordküste liegenden Departments Colón, und vom Einsatz Casa Lunas für die Anerkennung der Rechte der Frauen.

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Katastrophen fallen nicht vom Himmel

Der Hurrikan Felix und die folgenden anhaltenden Unwetter sind eine Nagelprobe für die Ortega-Regierung in Nicaragua. Wer aber ist für die Schadensbeseitigung verantwortlich?

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Nicht der Staat, nicht die Parteien, nicht die Kirchen – Ich entscheide mein Leben

Schwangerschaftsabbruch aus medizinischen Gründen (aborto terapéutico) bleibt in Nicaragua weiter unter Strafe. Die Kampagne „Yo decido mi vida – Ich entscheide mein Leben“ geht weiter.

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