Karawahnsinn, Movin´ Europe, CaravanaUtopia, Caravantésie, ... – eine „andere Karawane“ durch Europa
Karawahnsinn, Movin´ Europe, CaravanaUtopia, Caravantésie, ... – eine „andere Karawane“ durch Europa. Diese Idee versteht sich als politisch-kulturelle Aktion für den Sommer 2007. Sie soll kreuz und quer durch Europa gehen und u. a. eine Gegenbewegung zum G8-Gipfel in Heiligendamm sein. Das Projekt hat das Ziel, Menschen zusammenzubringen, die auf der Suche nach gesellschaftlichen Alternativen sind – über Grenzen von Ländern und über Grenzen zwischen Menschen hinweg. Politische AktivistInnen, MusikerInnen, KünstlerInnen, Theaterleute, Radio- und VideoaktivistInnen, PoetInnen, TräumerInnen und UtopistInnen, Menschen, die ein anderes Europa – ein Europa von unten, ein Europa von vielen – kennenlernen und schaffen wollen.
Es sollen eine Reihe von Festivals als politisch-kulturelle Events und Treffen in verschiedenen Ländern Europas stattfinden, die als Orte der Begegnung und des Austauschs konzipiert sind. Die regionalen und mitgereisten Personen und Gruppen schaffen temporäre Plattformen, um Ideen, Probleme, Ansichten und Projekte mit (künstlerischen) Ausdrucksmöglichkeiten wie Musik, Theater, Kleinkunst, Wandmalerei, Video- und Radioprojekte, Workshops etc. vorzustellen. Die teilnehmenden Gruppen, Kollektive oder vorübergehenden Zusammenschlüsse, die an zwei, drei oder vielen dieser Festivals mitwirken, werden sich zwischen den Festivals nicht als Tross oder Karawane im eigentlichen Sinne fortbewegen, sondern sich verstreuen und in die Breite gehen: mit Konzerten, Theateraufführungen, Veranstaltungen, Workcamps, Aktionen, dorthin, wohin sie eingeladen werden . Außerdem soll eine europaweite Befragung an den Orten der Treffen und auf den Wegen dazwischen durchgeführt werden. Die Fragen sollen sich um den Zustand Europas und der Welt drehen, eine menschliche Zukunft und den Weg dahin.
Bis jetzt bestehen Kontakte zu einer
Reihe von Projekten, Gruppen, Netzwerken und Einzelpersonen aus Amsterdam,
Barcelona, Berlin, Bern, Birmingham, Budapest, Frankfurt, Köln, London,
Marseille, Mexico D.F., München, Münster, Paris, New York und Warschau. Das
Ziel ist, in den nächsten Monaten eine europaweite Vernetzungsstruktur zu
schaffen und das Projekt in vielen europäischen Ländern weiter zu verbreiten.
Der Aufruf für die Karawane liegt inzwischen in vielen Sprachen vor und ist u.
a. auf der ya-basta-netz-homepage zu finden. Kontakt:
mailto:
vision07ATriseup.net
Aufrufe und weitere Informationen gibt es auf den Seiten:
http://www.gipfelsoli.org/Heiligendamm.html
oder:
http://www.ya-basta-netz.de.vu
(z)
Karawahnsinn
Erschienen in: Info-Blatt 68 des Ökumenischen Büros
München
Mai 2006
Förderung durch das