Editorial
Es hat schon einen leichten Zug ins Irreale, aber hiermit versuchen wir, uns an diejenigen zu wenden, die diese Zeitung nicht erreichen wird. Wir möchten uns nämlich bei all denen entschuldigen, die wir nicht mehr mit dem Infoblatt beliefern können. Da das Ökumenische Büro auch im Jahr 2006 mit weiteren massiven Mittelkürzungen zurechtkommen muss, sahen wir keine andere Möglichkeit, als die Auflage des Infoblattes auf tausend Exemplare zu halbieren (daher sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen
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Europa im Blick
Ein paar Gedanken und Fragen dazu, warum die Politik der EU und der USA sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Wie die EU sich bemüht, sich als die humanere Alternative zu präsentieren und damit gerade in Lateinamerika bei manchen Leuten Erfolg hat.
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IV. Gipfeltreffen EU Lateinamerika in Wien
Interview mit Raul Moreno vom Red Sinti Techan
Warum ruft Ihr nach Wien auf?
Wir glauben, dass bestimmt einige Leute in Zentralamerika diesem Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Zentralamerika, über das ab Mai verhandelt werden soll, positiv entgegensehen, da sich dieser Vertrag nicht bloß als ein einfacher Freihandelsvertrag darstellt, sondern auch Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit umfasst.
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Investitionsstreitigkeiten vor internationalen Schiedsgerichten
Blutiger Fisch gefällig?
Nachdem in Brüssel letztes Jahr die Regeln zur Umsetzung des neuen Allgemeinen Systems der Zollpräferenzen (SGP-Plus) festgelegt wurden, geht es für El Salvador jetzt um die Wurst und für die spanische Unternehmensgruppe Calvo um den Fisch. Um weiterhin in den Genuss von EU-Zollpräferenzen zu kommen, müsste El Salvador die Konvention 87 der Internationalen Arbeiterorganisation zur Gewerkschaftsfreiheit und die Konvention 98 zum Recht auf Tarifverträge ratifizieren.
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Stellungnahme der Redaktion
Wahlen an der Atlantikküste
Karawahnsinn
Karawahnsinn, Movin´ Europe, CaravanaUtopia, Caravantésie, ... – eine „andere Karawane“ durch Europa. Diese Idee versteht sich als politisch-kulturelle Aktion für den Sommer 2007.
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Verlassene Waisen
Der „femenicidio” in Ciudad Juárez hinterlässt nicht nur ermordete Frauen, sondern auch eine große Anzahl Waisenkinder, um die sich die Behörden nicht kümmern wollen.
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Kunsttherapie, Menschenrechte und Bildung für Kinder
Ein Projekt von „Nuestras Hujas de Regreso a Casa e.V. (NHRC)“ Wir sind eine Gruppe von Angehörigen der ermordeten und vermissten Frauen in Ciudad Juárez, die sich dafür einsetzt, Gerechtigkeit zu fordern und die seit den 90er Jahren andauernden Frauenmorde zu beenden.
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Massive Polizeigewalt und Repression in Atenco
Seit dem 3. Mai häuften sich die Meldungen über eine Eskalation der Gewalt in Atenco, einer Stadt in der Nähe von Mexiko-Stadt. Bei brutalen Polizeieinsätzen wurde ein 14-jähriger Junge von der Polizei getötet, es gab zahlreiche z. T. schwer Verletzte und 217 Festgenommene.
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Philosophie des Wassers
Die VeranstalterInnen des im März in Mexiko- Stadt abgehaltenen Vierten Weltwasserforums haben sich ein weiteres Mal davor gedrückt, den Zugang zu ausreichend und hygienischem Wasser als fundamentales Menschenrecht einzustufen.
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