Info-Blatt 62 Alltagskämpfe

Editorial

Zwölf Leute zwischen 17 und 33 Jahren aus München und Umgebung halten sich fünf Wochen in El Salvador auf, leben drei Wochen in Familien auf dem Land und arbeiten bei einem Bauprojekt der Partnerorganisation des Ökumenischen Büros mit, um anschließend zwei Wochen lang in der Hauptstadt Gespräche über die aktuelle politische und soziale Situation in El Salvador zu führen.

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„Unsere Stärke liegt in der Organisierung“

„Der Ausdruck Widerstand leisten gefällt mir nicht, weil es eine Form ist, sich zu ducken und Schläge auszuhalten. Statt von Widerstand zu sprechen, spreche ich von kämpfen.“

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Die Partnerorganisation des Ökumenischen Büros in El Salvador: Oikos Solidaridad

Die Organisation Oikos Solidaridad ist vor fünf Jahren aus dem Lutherischen Hilfswerk in El Salvador (Socorro Luterano) hervorgegangen. Das Ökumenische Büro führt seit 1992 Solidaritätsbrigaden in El Salvador mit Oikos bzw. dem Soccoro Luternano durch. Oikos Solidaridad ist eine regionale Nichtregierungsorganisation (NRO) mit zur Zeit 12 MitarbeiterInnen und und hat ihren Sitz im Osten des Landes, in El Transito im Landkreis San Miguel.

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Hoffnung ist die Basis für Veränderung

"Ich kann Ihnen sagen, wenn diese Privatisierungen durchkommen, werden mehr Leute sterben."

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Landwirtschaft in der Dauerkrise

Der salvadorianischen Landwirtschaft geht es schlecht. Die Anbaufläche für den inländischen Konsum ist zwischen 1990 und 2001 von knapp 350.000 auf 270.000 ha weiter gesunken. Als Folge dieses anhaltenden Niedergangs ist der Anteil der in der Landwirtschaft Beschäftigten an der Gesamtzahl der Erwerbstätigen von 28% im Jahre 1994 auf 22% im Jahre 2002 zurückgegangen.

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„Wir geben einfach zu oft auf.“

Es heißt immer, Gott weiß was für Wohltaten kämen aus den Industrieländern zu uns, aber davon merkt man hier gar nichts.

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Die USA als 15. Bezirk El Salvadors

Nicht ohne Grund werden die USA von SalvadorianerInnen häufig als 15. Bezirk El Salvadors bezeichnet. So finden sich beispielsweise in den Zeitungen unter der Rubrik 15. Bezirk die Nachrichten, welche die USA betreffen.

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"Ich habe alles verloren, was ich in den USA hatte"

„Ich wurde abgeschoben am 4. Mai 2001, weil sie mich für einen Mörder halten. Sie sagten, ich sei ein potentieller Terrorist."

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Der Plan „Mano Dura“ (Harte Hand)

existiert seit dem Sommer 2003 und wurde im Oktober des selben Jahres verabschiedet.

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Die Organisation Homies Unidos...

entstand im November 1996, nachdem verschiedene Institutionen Studien in Auftrag gegeben hatten, um dem Phänomen der Jugendbanden auf den Grund zu gehen.

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„Kennen lernen werden wir uns unterwegs“

Angel Ibarra ist 47 Jahre alt, Arzt und hat eine lange bewegte politische Geschichte. Zur Zeit ist er unter anderem Präsident des Ökologieverbands UNES und der Partnerorganisation des Ökumenischen Büros Oikos Solidaridad.

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Politisierung statt Privatisierung

Das diesjährige El Salvador-Bundestreffen fand vom 24. - 26. Oktober in Frankfurt statt und beschäftigte sich inhaltlich mit dem Verhältnis von sozialen Bewegungen und der linken Partei FMLN. Dieses Thema wurde wegen der politischen Dynamik in El Salvador gewählt, die zur Zeit von zwei wichtigen Prozessen gekennzeichnet ist: dem Kampf gegen die Privatisierung des Gesundheitswesens und den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im März 2004.

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ISSS, SIMETRISSS

ISSS:  Abkürzung für „Instituto Salvadoreño del Seguro Social“ (Salvadorenisches Institut für Soziale Sicherheit).
SIMETRISSS: Abkürzung für „Sindicato de Médicos Trabajadores del Instituto Salvadoreño del Seguro Social”

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Die Struktur des Gesundheitswesens in El Salvador

Das salvadorianische Gesundheitswesen hat drei Versorgungssäulen:

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Nicaragua revuelta – ein Schmierenstück in vier Akten

Im Jahr 2003 überschlugen sich in Nicaragua die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Machtpoker zwischen Enrique Bolaños, Arnoldo Alemán und Daniel Ortega

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Die Massaker von Agua Fria

Die Morde von Agua Fría im Bundesstaat Oaxaca im Mai 2002 lösten in ganz Mexiko Entsetzen aus. Bei dem Massaker wurden 27 Angehörige indigener Gemeinschaften erschossen.

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Privatisierte Kriegsführung

"Das Unternehmen Krieg", ein Buch von Dario Azzellini und Boris Kanzleiter (Hg.)

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